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Zwischen Schule und Beruf

Zwischen Warten und Wandel

Da war er endlich: der langersehnte Anruf der Firma, bei der ich mich für meine zweite Ausbildung, dieses Mal für die zur Fachkraft für Lebensmitteltechnik, beworben hatte. Wie lang vier Wochen wirken können, weiß man, wenn man auf etwas wartet.
Dann kam die ernüchternde Nachricht: Wie ich befürchtet hatte, klappt es dieses Jahr nicht mehr. Aber für nächstes Jahr darf ich mich gerne noch einmal bewerben. Das ist einerseits sehr nett, aber andererseits bin ich dann 28 Jahre alt, wenn die Ausbildung losgehen soll – in meinen Augen ziemlich alt. Schon während meiner ersten Ausbildung gehörte ich zu den ältesten Azubis – und das mit nur 24 Jahren.
Nun heißt es also: Plan erstellen. Wenn ich die Ausbildung 2019 wirklich starten möchte, muss ich mir eben überlegen, was ich bis dahin mit meiner Zeit anfange. Weiter im Kino arbeiten als ungelernte und nicht gut bezahlte Fachkraft? Oder nach einem anderen Job Ausschau halten? Auch wenn es sich nur um einen Job für ein Jahr handelt – wenn mir der Job nicht gefällt, kann sich das Jahr sehr ziehen.
Mir stehen also wieder lange Nächte bevor, tagelanges Grübeln, Gespräche mit Freunden und Mama beraten und letztendlich eine Entscheidung für mich. Ich stehe nun also im Schwebezustand zwischen Studium, Beruf und Ausbildung, zwischen Warten und Wandel. Wo es mich genau hinführen wird, kann ich noch nicht sagen. Aber ich werde geduldig sein und für meinen Traumjob kämpfen.

Autor: Nina  |  Rubrik: orientieren  |  10.08.2018
Autor: Nina
Rubrik: orientieren
10.08.2018

Zwischen Schule und Beruf

Yoga

Während meines ersten Semesters an der Leibniz-Universität Hannover steckte ich ziemlich im Stress. Das Studium war überraschend fordernd und ich hatte kaum noch Zeit für mich, um mal Luft zu holen. Da ich außerdem nebenbei im Kino arbeite, brauchte ich ein Ventil.
Und da entdeckte ich Yoga für mich. Ich wollte schon lange etwas für meinen Körper tun. Yoga schien mir als etwas Forderndes, das Körper und Geist eint und mehr Körperkontrolle verleiht. Die Körperbeherrschung, die manche Yogis an den Tag legen, ist faszinierend und beeindruckend.
Gesagt, getan: Ab auf die Matte, YouTube angeschmissen und ein Yoga-Video rausgesucht. Zufällig bin ich dabei auf die tollste Yoga-Lehrerin gestoßen, die ich mir hätte vorstellen können: Nach den ersten Videos war ich ziemlich fertig, aber auch motiviert weiterzumachen und mehr zu lernen. Die Yoga-Lehrerin schafft es, niemanden blöd dastehen zu lassen, und hört sich dabei auch noch wie die beste Freundin auf Erden an.
Durch sie habe ich eine 30-Tage-Yoga-Challenge durchgezogen und mich jeden Morgen auf meine Yoga-Praxis gefreut. Und tatsächlich hat sogar mein Freund irgendwann bemerkt, dass ich zufriedener und ausgeglichener geworden bin. Und so habe ich nach und nach Yoga in mein Leben integriert, auch wenn es manchmal etwas zu kurz kommt. Aber ich fühle ich mich jedes Mal danach zufrieden und glücklich. Ich kann es nur jedem empfehlen, der auch mal ein wenig Stress ablassen oder runterkommen möchte.

Autor: Nina  |  Rubrik: ausbildung  |  01.08.2018
Autor: Nina
Rubrik: ausbildung
01.08.2018

Zwischen Schule & Beruf

Perspektivwechsel

Nach 20 unfassbar genialen Tagen in Indonesien ging es für mich zurück nach Australien und somit auch in den Endspurt meiner Reise, denn in nur etwas mehr als einem Monat werde ich schon im Flieger zurück nach Deutschland sitzen. Noch ist mein Abenteuer aber nicht vorbei, viel mehr wartet eine neue Stadt auf mich.
In Melbourne angekommen hat mich jedoch erst mal eine leichte Frustration gepackt. Hier ist momentan Winter und auch wenn ich mich in Australien befinde, kann es hier im Süden doch ziemlich frisch werden. Nach etwa acht Monaten durchgängigem Sommer fühlen sich knackige acht Grad umso kälter an.
Früher war ich immer ein absoluter Stadt-Mensch. Allein der Gedanke jetzt in Melbourne zu sein, hätte mich vermutlich mit Euphorie und Tatendrang erfüllt. Noch vor einem halben Jahr hätte ich einen Städtetrip mit Sicherheit jedem Outdoor- oder Wanderurlaub vorgezogen. Denn im Gegensatz zu meinem Heimatort werden dort eben nicht schon um 20 Uhr die Bordsteine hochgeklappt. Große Städte sind aufregend und schlafen ja bekanntlich nie – wie gemacht für junge Leute eben. Auch heute bin ich natürlich immer noch gerne in Großstädten unterwegs und weiß deren Vorteile auch nach wie vor zu schätzen.
Allerdings habe ich während meiner Reise gerade die kleineren Fleckchen und Orte lieben gelernt. Manchmal hat man das Gefühl, dass es die Menschen in Städten immer eilig haben, jeder ist mit seinem eigenen Kram beschäftigt, keiner grüßt und wieso auch? Man kennt sich ja nicht. Früher hätte ich das alles ganz normal gefunden. Manchmal muss man erst mal eine andere Lebensweise kennenlernen, um die eigene mit anderen Augen sehen zu können.
Nach dem sorgenfreien, entspannten, bunten Inselleben auf Bali kommt mir Melbourne momentan gar nicht so reizvoll vor. Viele Backpacker schwärmen sehr von dieser Stadt und schwören darauf, dass es die schönste in Australien sei. Mir ist momentan allerdings eher nach neben die Heizung kuscheln, Tee trinken und Serien schauen, woran das Wetter allerdings nicht ganz unbeteiligt ist.

Autor: Nadine  |  Rubrik: orientieren  |  28.04.2017
Autor: Nadine
Rubrik: orientieren
28.04.2017