Logo Bundesagentur für Arbeit
Logo Bundesagentur für Arbeit
  • Drucken
  • Versenden
  • PDF (Öffnet sich in neuem Fenster)

Kategorien

Zwischen Studium & Beruf

Sollte jeder programmieren lernen?

Bei meinem Praktikum in England war einer heiß begehrt: der Programmierer. Und auch die Jobbörsen, die ich zu Zeit durchforste, sind voll von Stellenangeboten für Webdeveloper oder ITler. Muss ich also Java, C++, Html oder Python lernen? Nunja, die Jobchancen wären wohl auf jeden Fall besser – und vermutlich auch das Gehalt. Zumindest erzählte mir einen Bekannten, der in der Branche tätig ist, dass er jetzt nur noch drei Tage pro Woche arbeitet, weil er damit noch immer genügend verdient und er lieber mehr Freizeit haben möchte. Und wenn es doch mehr zu tun gibt, dann arbeitet er einfach von zu Hause aus – dank Internet ist das ja heutzutage kein Problem mehr.

Wenn ich das höre frage ich mich manchmal schon, wieso ich nicht lieber etwas mit Informatik studiert habe. Mittlerweile habe ich mir zwar einige Grundkenntnisse angeeignet, aber realistisch betrachtet kann ich einem Informatikstudierenden natürlich lange nicht das Wasser reichen. Eigentlich hatte ich mir vorgenommen, jetzt, wo ich dank meiner Verletzung ans Bett gefesselt bin, weiter daran zu arbeiten. Mal sehen, ob ich irgendwann doch noch programmieren lerne.

Autor: Manuel  |  Rubrik: orientieren  |  05.05.2016

Zwischen Studium & Beruf

An die Couch gefesselt

Durch meine Knieverletzung wurde meiner Hyperaktivität und meinem Tatendrang ein ordentlicher Strich durch die Rechnung gemacht. Fast einen Monat nach der Operation kann ich aber in gewisser Weise auch eine positive Bilanz daraus ziehen.

Da ich vor meiner Verletzung im Begriff war, eine Karriere im Ausland zu starten, hätte ich mir wohl nie etwas Zeit für mich genommen. Doch nun blieb mir gar nichts anderes übrig, als mich zu entspannen, da ich für die nächsten sechs Wochen quasi an die Couch gefesselt war. Ich wollte meine Zukunfts- oder Karriereplanung so lange aussetzen, bis genau feststeht, wie die weitere Genesung und Physiotherapie verlaufen wird.

Das Gute daran war, dass ich endlich etwas Zeit hatte, in unserer Gemeinde Deutschunterricht für Asylbewerber zu geben und mich ein bisschen mit meinen digitalen Projekten zu beschäftigen.

Das soll natürlich nicht heißen, dass ich mich nicht freue, wieder fit zu sein oder, dass ich jemandem, der arg gestresst ist, so eine Verletzung wünsche. Aber man lernt dadurch, dankbar zu sein und Hilfe anzunehmen. Außerdem lernt man, sich seine Schwächen einzugestehen, sich besser zu organisieren und, in meinem Fall, sich mit Papierkram, der Suche nach Ärzten und Behördengängen zu arrangieren.

Autor: Manuel  |  Rubrik: orientieren  |  29.04.2016
Autor: Manuel
Rubrik: orientieren
29.04.2016

Zwischen Studium & Beruf

Messe Karriere International

Vor einiger Zeit hat mich eine Bekannte, die auch Friedens- und Konfliktforscherin ist, auf eine Messe in unserem Fachbereich aufmerksam gemacht: die Karrieremesse „Berufstätigkeit in internationalen Organisationen und europäischen Institutionen“ im Auswärtigen Amt in Berlin. Um meine Chancen für eine Arbeit bei einem international agierenden Arbeitgeber zu verbessern, suchte ich vorab den Rat einer Personalerin, die für große Unternehmen auf Karrieremessen geht. Sie gab mir einige Tipps, die ich euch nicht vorenthalten möchte.

Nummer 1 – der optimale Zeitpunkt: Ist es empfehlenswert, sich direkt morgens in der Messe einzufinden? Laut der Personalerin nicht! Ihrer Meinung nach laufen zu diesem Zeitpunkt die „Schnäppchenjäger“ durch die Hallen und lassen sich mit kostenlosem Material versorgen. Ihre Empfehlung war, ein Gespräch erst um 10 oder 14 Uhr zu suchen. Ich musste jedoch feststellen, dass die Messe zu diesen Zeiten gnadenlos überlaufen war und sich unzählige Kandidaten um den Großteil der Aussteller bemühten.

Nummer 2 – Kleidung: Laut Personalerin sollte die Kleidung eher der eines Bewerbungsgespräches entsprechen als dem gemütlichen Freizeitlook. Trotzdem sei es wichtig, dass sie natürlich wirkt. Die Personalerin offenbarte an dieser Stelle, dass sie bei solchen Veranstaltungen gerne die zahlreichen Frauen beobachtet, die der Höhe ihrer Absätze nicht gewachsen sind.

Nummer 3 – Initiativbewerbungen: Soll man seine Bewerbungsunterlagen direkt zur Messe mitbringen? Laut Personalerin ist es durchaus ratsam, die Bewerbungsmappe dezent in seiner Tasche mitzuführen. Wichtig ist, dass man sich bereits vorher überlegt, wer die Wunscharbeitgeber sind. Die Personalerin riet dazu, maximal drei Bewerbungen einzureichen, da sich die Standbetreuer untereinander austauschen und Bewerber, die ihre Mappe flächendeckend abliefern, an Glaubhaftigkeit verlieren.

Autor: Anni  |  Rubrik: orientieren  |  27.04.2016
Autor: Anni
Rubrik: orientieren
27.04.2016