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Master live

Wo ist meine Motivation?

Es ist doch wirklich wie verhext! Ohne Druck kann ich einfach nicht arbeiten. Es fällt mir so schwer, mich zu motivieren und zu konzentrieren, wenn ich weiß, dass ich noch viel Zeit für meine Masterarbeit habe. Bis Mitte November hätte ich theoretisch Zeit für diese Arbeit, aber eigentlich hatte ich mir mal vorgenommen, früher abzugeben, um schon im September mit der Ausbildung anfangen zu können. Ich will mich nicht beschweren, es ist ja auch schön, noch Zeit zu haben. Eigentlich ist es optimal: Ich könnte ganz entspannt jede Woche ein bisschen an der Masterarbeit arbeiten, leider kann ich mich aber einfach nicht aufraffen. Das kennen wahrscheinlich alle, man muss erst in Panik geraten, um die nötige Motivation aufzubringen. Ich ärgere mich trotzdem jeden Tag darüber. Und das ist genau der Punkt – wenn ich schon nicht an der Masterarbeit schreibe, dann sollte ich doch wenigstens die freie Zeit genießen und mich daran freuen, dass es eben gerade noch nicht stressig ist. Stattdessen nagt das schlechte Gewissen an mir und ich setze mich unter Druck. Ein Teufelskreis ...
Eine Strategie möchte ich nun ausprobieren: Anstatt mir bestimmte Ziele zu stecken, die ich dann nicht erreiche und mich darüber ärgere, möchte ich anfangen, mir lieber aufzuschreiben, was ich bereits gemacht und geschafft habe. So werden keine großen Erwartungen aufgebaut, die dann nur enttäuscht werden. Mal sehen, ob ich mit dieser Strategie besser zurechtkomme.

Autor: Franca  |  Rubrik: studium  |  May 15, 2019
Autor: Franca
Rubrik: studium
May 15, 2019

Master live

Es gibt ein Leben neben dem Studium

Bevor ich mich in die Vorbereitungen meiner Masterarbeit stürzte, blieb mir seit langem mal wieder Zeit, ein Buch zu lesen – nicht für die Uni, sondern nur für mich. Versteht mich nicht falsch, ich vertiefe mich gerne wissenschaftlich in ein Thema. Die Freizeitlektüre von Thrillern oder Liebesromanen hat aber natürlich eine andere Qualität. Ihr versteht bestimmt was ich meine.
Außerdem ging mein Sportpensum rasant in die Höhe. Während meines Praktikums im Stadtmuseum Düren trieb ich dreimal die Woche Sport, momentan ist es fast jeden Tag. Wahrscheinlich liegt dies aber auch am zunehmend frühlingshaften Wetter. Ich habe seit einigen Wochen viel mehr Energie und bin außerdem besser gelaunt. Vielleicht bilde ich mir das auch nur ein und der fehlende Prüfungsstress wirkt sich einfach positiv aus. In jedem Fall bin ich dankbar dafür, wo immer es herkommen mag.
Obwohl ich vor kurzem einen Liebesroman zu Ende gelesen habe, bin ich ein Fan von (deutschen) Thrillern, vorzugsweise solchen, die man gar nicht mehr aus der Hand legen kann. Wobei ich dann auch manchmal nachts wach liege, weil ich ein verdächtiges Geräusch gehört habe. Eine Freundin erzählte mir neulich, dass unser Gehirn Dinge, die wir vorm Schlafengehen aufnehmen, verstärkt verarbeiten. Das wäre eine Erklärung. Dann wirkt mein Leben neben dem Studium eben noch intensiver auf mich!

Autor: Nele  |  Rubrik: studium  |  May 9, 2019
Autor: Nele
Rubrik: studium
May 9, 2019

Master live

Der Kindergartenfluch

Seit ein paar Monaten erhebe ich nun die Daten für meine Masterarbeit. Zu diesem Zweck gehe ich zusammen mit meinem Kollegen an drei bis fünf Vormittagen pro Woche in verschiedene Kindergärten in und um Leipzig. Für das Experiment suchen wir uns immer nacheinander zwei Kinder aus, die etwa gleich alt sind und das gleiche Geschlecht haben. Die Erhebung besteht aus einer spielerischen Manipulation (das heißt, dass wir vermuten, dass dieses Spiel Auswirkungen auf das Verhalten der Kinder hat) und zwei darauffolgenden Tests, mit denen wir prüfen, wie prosozial sich die Kinder verhalten.
Im Januar ging noch alles gut, aber im Februar bin ich krank geworden. Ich hatte schon vorher gehört, dass Menschen, die mit Kindergartenkindern zu tun haben, anfangs häufiger krank sind. Anscheinend muss man sich erst mal an die vielen Bakterien gewöhnen, die dort vermehrt herumfliegen. Bei mir hat sich dieses Gerücht leider bestätigt, ich habe mich immer wieder krank gefühlt. Allerdings habe ich den Fehler gemacht, mich nicht richtig auszukurieren, sondern immer gleich wieder in den Kindergarten zu gehen, sobald es mir besser ging. Ein Arzt hat mich dann eine Woche krankgeschrieben und mir gesagt, ich solle mich erst richtig erholen, bevor ich mich wieder dem Kindergarten-Fluch aussetze. Das hat gewirkt, eine Woche Schonzeit hat mein Immunsystem zum Glück wieder auf die Höhe gebracht!

 

Autor: Franca  |  Rubrik: studium  |  May 6, 2019