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Was tun nach dem Abi?

Fern- oder Nahstudium?

Ich glaube, ich habe die Lösung für mein Wohnungsdilemma gefunden: ein Fernstudium! Warum ist mir das bloß nicht früher eingefallen?

Wie der Name schon vermuten lässt, zeichnet sich ein Fernstudium dadurch aus, dass man der Universität größtenteils fern bleibt und trotzdem ein Studium absolvieren kann. Gelernt wird mit sogenannten Skripten, in Online-Foren, es gibt auf Video aufgezeichnete Vorlesungen und vieles mehr. Zu manchen Prüfungen oder Veranstaltungen muss man zwar an die Universität oder in ein regionales Studienzentrum, jedoch hält sich das in Grenzen. Anders als bei einem Präsenzstudium, bei dem man, wie der Name schon sagt, fast tagtäglich an der Universität präsent sein muss, erscheint einem ein Fernstudium in Zeiten komplett überlaufener Hörsäle wie der siebte Himmel. Keine überfüllten Hörsäle oder Seminare. Dafür hat man im Fernstudium allerdings eine noch größere Eigenverantwortung und muss sich noch besser organisieren. Fehlerhaftes Zeitmanagement ist nach meinen Recherchen einer der häufigsten Gründe, warum Leute das Fernstudium abbrechen.

Die größte Fernuniversität Deutschlands, und die einzige in staatlicher Trägerschaft, ist die Fernuniversität Hagen. Zudem ist sie die größte Universität in ganz Deutschland. Mit 80.000 Studenten sind dort mehr Studierende immatrikuliert als beispielsweise in Köln oder München. Das beste habe ich außerdem noch gar nicht erwähnt: An der Fernuniversität gibt es keinen Numerus Clausus. Ach ja, da an der Fernuniversität in Hagen weder Germanistik noch Anglistik oder ähnliches angeboten werden, liebäugele ich gerade mit dem Studiengang Kulturwissenschaften, bestehend aus den Teilbereichen Geschichte, Literaturwissenschaft und Philosophie.

 

Autor: Nele  |  Rubrik: orientieren  |  27.06.2014
Autor: Nele
Rubrik: orientieren
27.06.2014

Was tun nach dem Abi?

Wie weit gehst du für die Liebe?

Jaja, mit der Liebe, das ist so eine Sache. Nennt mich hoffnungslos romantisch und verliebt. Trifft eventuell sogar zu. Denn ich überlege wahrhaftig, meines Freundes wegen umzuziehen. Sowohl in der Nähe meines Elternhauses als auch in der Nähe meines Freundes, der leider doch ein wenig weiter entfernt wohnt, befinden sich für mich in Frage kommende Universitäten. Und natürlich über ganz Deutschland verstreut. Manche Studienideen habe ich jedoch bereits wieder verworfen, weil mir die Universität einfach zu weit weg liegt. Literarisches Schreiben zum Beispiel, einer meiner Traumstudiengänge, nur dummerweise sind Hildesheim, Leipzig, Wien und Zürich nirgends in der Nähe. Ich möchte zumindest entweder meine Eltern, mit denen ich mich übrigens blendend verstehe und die wichtige Bezugspersonen in meinem Leben sind, oder meinen Freund, innerhalb einer Stunde erreichen können. Maximal zwei.

Manch einer würde nun denken, dass mit dem Freund zusammenzuziehen doch keine große Sache wäre. Für mich ist es das aber, da ich dann das erste Mal mit jemand anderem als meinen Eltern zusammenleben würde. Mindestens genauso viel Angst habe ich jedoch vor dem Einzug in eine Wohngemeinschaft oder ein Studentenwohnheim. Wieso, kann ich mir selbst nicht so genau erklären. Vielleicht handelt es sich auch nur um die Angst vor dem Unbekannten. Sobald man etwas kennenlernt, findet man oft heraus, dass es doch gar nicht so schlimm ist wie man dachte und es sogar Vorzüge hat. Das waren zumindest bis jetzt immer meine Erfahrungen. Dahingehend sollte ich eventuell auch nicht von Angst sprechen. Ich denke Respekt beschreibt es besser. Ich habe Respekt vor dem was mich erwartet und möchte natürlich auf Anhieb die für mich beste Entscheidung treffen. Mal sehen, ob mir das auch gelingt.

Autor: Nele  |  Rubrik: orientieren  |  19.06.2014

Was tun nach dem Abi?

Bewerbungen und ihre Hürden

Was um Himmels Willen ist denn bitte ein Self-Assessment?! Ganz einfach: ein Selbsteinschätzungstest. Wusste ich auch nicht. Und mir war auch nicht bekannt, dass man an manchen Universitäten solch einen Test nachweisen muss. Entweder bei der Einschreibung oder schon direkt bei der Bewerbung. Nun versuche ich, mich in dem Durcheinander von Bestimmungen irgendwie zurechtzufinden: Wo muss ich was wann nachweisen? Reicht für den Nachweis der verlangten Sprachkenntnisse mein Zeugnis der allgemeinen Hochschulreife oder muss ich doch irgendwo noch einen Sprachtest ablegen? Will man von meinem Abiturzeugnis eine Kopie, eine beglaubigte Kopie oder vielleicht doch beides? An welcher Universität muss ich nochmal zusätzlich einen Online-Antrag ausdrucken und auf dem Postweg einschicken? Und zu guter Letzt: Wo erreiche ich jemanden, der mir Antworten auf all diese Fragen geben kann?

Denn mit diesen Informationen ist das so eine Sache. Einmal hatte ich eine furchtbar nette ältere Dame am Telefon, die sich auch wirklich gerne mit mir unterhielt. Blöderweise nicht über irgendetwas Studienrelevantes. Nach einiger Zeit wurde ich dann zum Glück weiterverbunden. Ich solle mich auf der Internetseite informieren. Die Internetseite konnte ich jedoch aus irgendeinem Grund nicht aufrufen. Mir wurde gesagt, ich solle doch vorbeikommen. Gestaltet sich leider auch etwas schwierig, wenn man am anderen Ende Deutschlands wohnt. Ein anderes Mal schickte man mich von Schreibtisch zu Schreibtisch. Jeder der werten Mitarbeiter, dachte, der jeweils andere könne mir besser behilflich sein. Zum Schluss erbarmte sich ein junger Mann und schickte mich zumindest mit der hundertseitigen Studienprüfungsordnung nach Hause.

Autor: Nele  |  Rubrik: orientieren  |  10.06.2014
Autor: Nele
Rubrik: orientieren
10.06.2014