Logo Bundesagentur für Arbeit
Logo Bundesagentur für Arbeit
  • Drucken
  • Versenden
  • PDF (Öffnet sich in neuem Fenster)

Kategorien

Was tun nach dem Abi?

Wie weit gehst du für die Liebe?

Jaja, mit der Liebe, das ist so eine Sache. Nennt mich hoffnungslos romantisch und verliebt. Trifft eventuell sogar zu. Denn ich überlege wahrhaftig, meines Freundes wegen umzuziehen. Sowohl in der Nähe meines Elternhauses als auch in der Nähe meines Freundes, der leider doch ein wenig weiter entfernt wohnt, befinden sich für mich in Frage kommende Universitäten. Und natürlich über ganz Deutschland verstreut. Manche Studienideen habe ich jedoch bereits wieder verworfen, weil mir die Universität einfach zu weit weg liegt. Literarisches Schreiben zum Beispiel, einer meiner Traumstudiengänge, nur dummerweise sind Hildesheim, Leipzig, Wien und Zürich nirgends in der Nähe. Ich möchte zumindest entweder meine Eltern, mit denen ich mich übrigens blendend verstehe und die wichtige Bezugspersonen in meinem Leben sind, oder meinen Freund, innerhalb einer Stunde erreichen können. Maximal zwei.

Manch einer würde nun denken, dass mit dem Freund zusammenzuziehen doch keine große Sache wäre. Für mich ist es das aber, da ich dann das erste Mal mit jemand anderem als meinen Eltern zusammenleben würde. Mindestens genauso viel Angst habe ich jedoch vor dem Einzug in eine Wohngemeinschaft oder ein Studentenwohnheim. Wieso, kann ich mir selbst nicht so genau erklären. Vielleicht handelt es sich auch nur um die Angst vor dem Unbekannten. Sobald man etwas kennenlernt, findet man oft heraus, dass es doch gar nicht so schlimm ist wie man dachte und es sogar Vorzüge hat. Das waren zumindest bis jetzt immer meine Erfahrungen. Dahingehend sollte ich eventuell auch nicht von Angst sprechen. Ich denke Respekt beschreibt es besser. Ich habe Respekt vor dem was mich erwartet und möchte natürlich auf Anhieb die für mich beste Entscheidung treffen. Mal sehen, ob mir das auch gelingt.

Autor: Nele  |  Rubrik: orientieren  |  19.06.2014

Was tun nach dem Abi?

Bewerbungen und ihre Hürden

Was um Himmels Willen ist denn bitte ein Self-Assessment?! Ganz einfach: ein Selbsteinschätzungstest. Wusste ich auch nicht. Und mir war auch nicht bekannt, dass man an manchen Universitäten solch einen Test nachweisen muss. Entweder bei der Einschreibung oder schon direkt bei der Bewerbung. Nun versuche ich, mich in dem Durcheinander von Bestimmungen irgendwie zurechtzufinden: Wo muss ich was wann nachweisen? Reicht für den Nachweis der verlangten Sprachkenntnisse mein Zeugnis der allgemeinen Hochschulreife oder muss ich doch irgendwo noch einen Sprachtest ablegen? Will man von meinem Abiturzeugnis eine Kopie, eine beglaubigte Kopie oder vielleicht doch beides? An welcher Universität muss ich nochmal zusätzlich einen Online-Antrag ausdrucken und auf dem Postweg einschicken? Und zu guter Letzt: Wo erreiche ich jemanden, der mir Antworten auf all diese Fragen geben kann?

Denn mit diesen Informationen ist das so eine Sache. Einmal hatte ich eine furchtbar nette ältere Dame am Telefon, die sich auch wirklich gerne mit mir unterhielt. Blöderweise nicht über irgendetwas Studienrelevantes. Nach einiger Zeit wurde ich dann zum Glück weiterverbunden. Ich solle mich auf der Internetseite informieren. Die Internetseite konnte ich jedoch aus irgendeinem Grund nicht aufrufen. Mir wurde gesagt, ich solle doch vorbeikommen. Gestaltet sich leider auch etwas schwierig, wenn man am anderen Ende Deutschlands wohnt. Ein anderes Mal schickte man mich von Schreibtisch zu Schreibtisch. Jeder der werten Mitarbeiter, dachte, der jeweils andere könne mir besser behilflich sein. Zum Schluss erbarmte sich ein junger Mann und schickte mich zumindest mit der hundertseitigen Studienprüfungsordnung nach Hause.

Autor: Nele  |  Rubrik: orientieren  |  10.06.2014
Autor: Nele
Rubrik: orientieren
10.06.2014

Was tun nach dem Abi?

Ach ja, die lieben Bücher

Nun mal zu einem spezielleren Studiengang, den ich so bis jetzt nur an einer Universität gefunden habe: Und zwar in Aachen. Was mich vor allem an „Literatur- und Sprachwissenschaft“ begeistert, ist die, meiner Meinung nach, erstaunliche Flexibilität bei der Erstellung des ganz persönlichen Lernprofils. Zu Beginn des Studiums entscheidet man sich für zwei Komponenten, von denen man eine bis zum Ende des Studiums vertieft. Zur Auswahl stehen English and American Studies, Französisch, Spanisch (kann nicht mit Französisch kombiniert werden), Germanistische und Allgemeine Literaturwissenschaft und Philosophie. Philosophie kann man leider nicht als vertiefte Komponente studieren.

Ab dem dritten Semester werden im sogenannten interdisziplinären Bereich einer oder mehrere Inhalte aus den Bereichen Informatik, Neurolinguistik, Erziehungswissenschaft, Geschichte einschließlich Technik- und Kunstgeschichte, Philosophie oder Soziologie gewählt. Ein Ergänzungsbereich beinhaltet unter anderem ein zu absolvierendes Praktikum, einen Fremdsprachenkurs und das Modul „Rhetorik, Kommunikation und Präsentation“. Außerdem ist ein Zeitfenster für den verpflichtenden Auslandsaufenthalt fest eingeplant.

Manchmal frage ich mich aber, ob ein Studium bei dem man viel lesen muss wirklich das richtige für mich ist. Wie bei allen Hobbys bereiten sie mir Freude, weil ich es immer aus eigenem Antrieb tue. Alles kann, aber nichts muss. Wahrscheinlich mache ich mir einfach ein Übermaß an Gedanken darüber, dass ich mein geliebtes Hobby irgendwann hassen könnte, da ich es machen muss. Versteht ihr?

Autor: Nele  |  Rubrik: orientieren  |  04.06.2014
Autor: Nele
Rubrik: orientieren
04.06.2014