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Was tun nach dem Abi?

Rainbow People Gathering

Bis vor ein paar Tagen wusste ich selbst auch noch nicht so genau, was ein Rainbow People Gathering eigentlich ist. Aber seit ich vor ein paar Tagen selbst an einem teilgenommen habe, weiß ich ei bisschen mehr. Das Festival hat in der Nähe von Kastoria im Norden von Griechenland stattgefunden. Als wir ankamen, waren von den ursprüngliche 2.000 Leuten immerhin noch etwa 300 da.

Was ist jetzt also dieses Rainbow Gathering? Es ist so etwas wie ein Projekt des friedlichen, nicht-hierarchischen Zusammenlebens. Für einen Monat trifft sich die Rainbow Family (die aus Esotherikfreaks, Familien, Studenten, Hippies und vielen mehr besteht). Jeder schlägt sein Zelt oder einen andere Behausung auf. Es gibt einige Regeln wie kein Alkohol, keine Drogen, keine Seife, kein Müll, ein respektvoller Umgang miteinander und so weiter. Überwacht wird das nicht, trotzdem hält sich jeder dran.

Ansonsten isst man zwei Mal am Tag zusammen und jeder hilft beim Kochen, Aufräumen, Putzen. Erstaunlicherweise klappt das wirklich. Wir kamen nach drei Wochen Rainbow an und man hätte nicht gemeint, dass bereits so viele Menschen dort gewesen waren. Es lag kein Müll rum, der Fluss war sauber und der See unberührt (Um das Ökosystem nicht zu stören war es nämlich verboten, im See zu baden). Was auch erstaunlich gut funktioniert, ist die Finanzierung. Jeder gibt so viel Geld wie er mag, die meisten so zwischen drei und vier Euro am Tag, um das Essen zu finanzieren. Es drückt sich keiner, obwohl das ja ebenfalls nicht kontrolliert wird. Dadurch ist die Atmosphäre irgendwie sehr positiv und offen.

Es war eine sehr interessante Erfahrung und eine schöne Zeit, die wir auf dem Rainbow verbracht haben, und danach war es sehr seltsam, wieder in der Zivilisation anzukommen.

Autor: Maja  |  Rubrik: orientieren  |  16.08.2013
Autor: Maja
Rubrik: orientieren
16.08.2013

Was tun nach dem Abi?

Liebeserklärung an Südafrika

Südafrika ist das Land der Gegensätze: Land der Reichen. Land der Armen. Land der Natur. Land der Städte. Land der Sicherheit. Land der Gefahr. Und es ist das Land, in dem ich einen Teil meiner Kindheit verbracht habe.

Sechs Jahre sind inzwischen vergangen. Sechs Jahre ist es her, seit ich das letzte Mal einen Fuß auf südafrikanischen Boden gesetzt habe. Vier Jahre lebte ich in Südafrika, am Kap der guten Hoffnung. Damals war ich zwischen sechs und zehn Jahre alt. Ich sah die Armut und den Reichtum. Wusste, dass ich nicht alleine auf die Straße gehen sollte und schränkte mich ein. Trotzdem fühlte ich mich nie bedroht. Ich verlebte dort eine wunderbare Kindheit.

Ich würde in Südafrika auch heute nicht alleine auf die Straße gehen oder die öffentlichen Verkehrsmittel benutzen. Es sind Verhaltensweisen, die sich tief eingeprägt haben. Aber trotz allem möchte ich zurück in das Land an der Südspitze Afrikas. Möchte wissen, was aus ihm geworden ist. Möchte es mit anderen Augen sehen. Den Blickwinkel eines Kindes kenne ich bereits.

Vielleicht wird es mich immer wieder dorthin ziehen. Ich weiß es nicht. Ich weiß nur, dass ich nach sechs Jahren gerne wieder südafrikanischen Boden betreten möchte. Wann genau? Ich habe keine Ahnung, aber auf jeden Fall bevor mein Überbrückungsjahr vorbei ist. Es gibt auch einige Personen, die ich gerne mitnehmen würde.

Ich habe begonnen, meinem Herzen Fragen zu stellen. Und ich werde mich dabei an dieses afrikanische Sprichwort halten: „Wer Fragen stellt, muss auch akzeptieren, dass er Antworten bekommt.“ Es stammt aus Kamerun.

Autor: Nele  |  Rubrik: orientieren  |  13.08.2013
Autor: Nele
Rubrik: orientieren
13.08.2013

Was tun nach dem Abi?

Endlich in Griechenland

Vergangenen Montag haben wir uns endlich auf den Weg gemacht. Endlich, weil wir schon seit über einer Woche los wollten. Obwohl wir erst am Nachmittag abgefahren sind, haben wir es trotzdem noch geschafft, am selben Tag in Triest anzukommen.

Den nächsten Morgen haben wir für die Organisation gebraucht: Wir mussten schließlich Fährtickets erstehen, Verpflegung für die Überfahrt kaufen und im Park Schlaf nachholen. Am Abend sind wir mit dem Bus zum Hafen gefahren und haben dort die verbleibenden Stunden bis zur Abfahrt im Aufenthaltsraum der Fährgesellschaft verbracht. Um drei Uhr nachts sind wir an Bord gegangen und haben unter freiem Sternenhimmel weiter geschlafen. Von Hitze und Sonne wurden wir am nächsten Tag geweckt. Der folgende Tag war sehr entspannt und von Essen und Schlafen geprägt.

Am nächsten Morgen kamen wir in Igoumenitsa an und haben uns mit einem ausgiebigen Frühstück am Strand gestärkt. Leider sind wir dann viel zu spät nach Kastoria aufgebrochen, so haben wir den Anschlussbus in Ioannina verpasst.

Warum wir überhaupt nach Kastoria wollen? Von dort aus kann man in ein Dorf fahren, in dem ein „Rainbow Gathering“ stattfindet. Ich kann selbst noch nicht genau sagen, was das ist, irgendetwas zwischen Festival und Kommune. Ich melde mich aber, wenn ich mehr weiß!

Autor: Maja  |  Rubrik: orientieren  |  06.08.2013
Autor: Maja
Rubrik: orientieren
06.08.2013