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Was tun nach dem Abi?

Ein Wochenende, tausend Geschäfte und vier Hochzeitsroben

Bald ist es soweit: Kurz vor meinem Studiumbeginn haut meine Familie noch einmal so richtig auf die Partypauke. Grund dieser Veranstaltung ist die Hochzeit meines Onkels und so laufen schon seit Wochen die üblichen Hochzeitsvorbereitungen. Aber nicht nur bei meinem Onkel und seiner langjährigen Freundin, sondern auch bei meiner Mom, meiner Oma und mir. Schließlich hatten wir nicht vor, im „Des-Kaisers-neue-Kleider"-Stil aufzukreuzen.

Für die kirchliche Trauung besitzen meine Mom und ich zwar schon die passende Abendrobe, aber fürs Standesamt sah es schlecht aus. Meine Oma benötigte sogar eine komplette Neueinkleidung. Also taten wir drei am letzten Wochenende gemeinsam das, was „frau" am liebsten tut: shoppen gehen. Ziel der „Mission Hochzeitsrobe": drei Standesamtoutfits und ein langes Abendkleid inklusive Accessoires.

Das war natürlich genau das Richtige für mich, denn ich liebe es Leute neu einzukleiden beziehungsweise ihnen bei der Auswahl bestimmter Outfits behilflich zu sein. Ich achte in diesen Fällen immer darauf, ihre persönlichen geschmacklichen Vorlieben mit den aktuellen Modetrends zu verbinden und so unter der Berücksichtigung der verschiedenen Farbtypen und Betonung der eigenen Vorzüge einen Erfolg auf beiden Seiten zu landen. So war es auch bei dieser Shoppingtour: Meiner Mom und mir ist es gelungen, meine Oma fescher, farbenfroher und vor allem körperbetonter einzukleiden. Vielleicht haben wir ja irgendwann einmal eine eigene Fernsehsendung: „Styling²." Also ich würds machen ...

Autor: Jacqueline  |  Rubrik: orientieren  |  01.09.2009
Autor: Jacqueline
Rubrik: orientieren
01.09.2009

Was tun nach dem Abi?

"Post für dich!"

Nun bin ich also wieder zu Hause im kühlen Deutschland - das ist es nämlich, wenn ich es mit den sommerlich heißen Wochen im schönen Italien vergleiche. Ausgiebige Strandtage, interessante Sight-Seeing-Touren, erfolgreiche Shoppingbummel und kulinarische Schlemmerausflüge: Es wurde nichts ausgelassen, um den Urlaub nicht zu einem unvergesslichen Erholungstrip zu machen. Doch selbst eine verwirrte Taube oder eine hartnäckige Fledermaus, die meinen Apartmentbalkon wohl mit einem Landeplatz für eine Luxustierpension verwechselt hatten, konnten mich nicht von meiner Nervosität befreien.

Ich wusste, wenn ich wieder zurück sein würde, dann würde ein Blick in meinen Briefkasten entweder Jubelgeschrei oder Sieben-Tage-Regen-Stimmung hervorrufen. Schließlich hatte mir die zuständige Dame der Fachhochschule in Flensburg, bei der ich mich für ein Studium beworben hatte, mitgeteilt, dass ich Anfang August per Post Bescheid beläme, sofern ich angenommen werden würde.

Am Anfang meines Italienaufenthalts kam mir dies natürlich noch sehr weit entfernt vor, doch je näher die Abreise rückte, desto aufgeregter wurde ich. Kaum hatte ich zu Hause die Türschwelle übertreten, da krallte ich mir auch schon den Poststapel und blätterte Brief für Brief durch und siehe da: ein Umschlag von der FH. Ich riss ihn auf und begann zu lesen: „Sehr geehrte Frau ... an der Fachhochschule Flensburg begrüßen zu dürfen..."

Wow, das Ganze klingt für mich immer noch sehr ungewohnt: Ich bin jetzt offiziell Studentin!

Autor: Jacqueline  |  Rubrik: orientieren  |  25.08.2009
Autor: Jacqueline
Rubrik: orientieren
25.08.2009

Was tun nach dem Abi?

Von fliegenden Blumensträußen

Bevor es endlich gen Süden in den Urlaub gehen konnte, hatte ich noch einen Auftritt vor mir: Zusammen mit den anderen Mädels aus meiner Gesangsklasse hatten wir ein kleines Konzert vorbereitet mit aktuellen Songs von Norah Jones bis zu echten Klassikern von Nat King Cole.

Ich nehme seit zirka einem dreiviertel Jahr Gesangsunterricht im Popbereich. Bis vor kurzem habe ich auch regelmäßig im Schulchor und in der Musical-AG gesungen. Aber das ist ja irgendwie doch etwas ganz anderes, schließlich steht man nicht „mutterseelenalleine" nur mit einem Pianisten auf der Bühne und tanzt nebenbei auch keine „kitschige" Musical-Choreografie, hinter der man sich eventuell verstecken könnte.

Nein, in diesem Fall ist man selbst der Mittelpunkt des Geschehens. Die Performance scheint zentrierter denn je zu sein. Aus diesem Grund war ich auch ziemlich aufgeregt. Das konnte mir meine Gesangslehrerin schon bei der Generalprobe anmerken und beim Konzert flackerte diese Nervosität dann wohl auch mehr auf als mir lieb war, denn nach der Aufführung fragte mich ein Freund: „Warst du aufgeregt?" Ich bejahte natürlich ausgiebig. „Ja, das hat man gemerkt."

Nichtsdestotrotz war ich recht zufrieden mit mir und fand, dass ich mich für mein allererstes Solokonzert gut geschlagen hatte - die anderen Sänger waren im Gegensatz zu mir nämlich schon „alte Hasen" und kannten diesen ganzen Solokonzerttrubel bereits.

Und so wurde ich am Ende meiner Performance zur Zielscheibe von fliegenden Blumen in meinen Lieblingsfarben gelb und orange!

Autor: Jacqueline  |  Rubrik: orientieren  |  13.08.2009
Autor: Jacqueline
Rubrik: orientieren
13.08.2009