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Was tun nach dem Abi?

Eigentlich sind Freitage entspannt ...

Es ist sieben Uhr und ich stehe widerwillig schon auf. Eigentlich habe ich ja wie jeden Freitag zwei Stunden später, aber ab heute muss ich Geschichte lernen. Da Geschichte eines der wenigen Fächer ist, bei dem ich auf der Note zwei stehe, darf ich die Klausur am Mittwoch also nicht verhauen. Mein Abi wird ja eh schon durch einige Fächer mit Dreien und Vieren geschwärzt, die ich leider einbringen muss, zum Beispiel Mathe oder Erdkunde. Das Schlimme dabei ist, dass mir Erdkunde richtig Spaß macht und unser Lehrer, Herr B., ist auch toll, nur leider schreib’ ich aus irgendeinem Grund trotzdem keine guten Noten.

Wie jeden Morgen startete ich mit Croissants und Nusspli in den Tag und fing an, mir Seiten aus unserem Buch zusammenzuschreiben, bevor ich in die Schule gelaufen bin. Seitdem seit einer Woche auch endlich mal die Sonne scheint (ich mag Sommer eigentlich nicht, weil es immer so heiß ist, aber im Moment ist es ja noch angenehm), kann ich ohne Jacke und mit Sonnenbrille die 20 Minuten zur Schule laufen. Ich hab zwar sowohl Fahrerlaubnis, als auch Auto, nur leider darf ich eben nur mit Begleitung fahren – ich bin halt 17!

Vor Mathe sehe ich zum Glück noch meinen Freund, das heitert mich immer auf. Vor allem wenn ich weiß, dass ich gleich meinen Mathelehrer sehe, der den Stoff einfach nicht erklären kann. Mathe war eigentlich immer mein Lieblingsfach, ich stand immer zwischen zwei und drei im Zeugnis und mir hat es Spaß gemacht, zu rechnen. Tja, seit diesem Jahr, verstehe ich überhaupt nichts mehr und muss mir alles vor der Klausur von einem guten Freund erklären lassen, um überhaupt irgendwie in Richtung sechs bis sieben Punkte im Zeugnis zu kommen. Das ist wirklich deprimierend und in dem Fach muss ich auch noch Abi machen. Manchmal weiß ich echt nicht, wie das gehen soll ...

Die Stunde Bio danach geht schnell rum, weil wir im Moment Erbkrankheiten durchnehmen, was mich echt interessiert und danach kann ich schon wieder heimgehen. Freitage sind schon entspannt – wenn zu Hause nicht schon Geschichte auf mich warten würde …

Autor: Fanny  |  Rubrik: auszeit nach dem abi  |  06.05.2010
Autor: Fanny
Rubrik: auszeit nach dem abi
06.05.2010

FSJ in Nicaragau

Leon, die Stadt der tausend Kirchen

Rot-weiße Kirche im Sonnenuntergang 

Unser nächstes Ziel war Leon, eine wunderschöne Kolonialstadt, die im Westen Nicaraguas unweit des Pazifischen Ozeans liegt. Leon wird auch „die Stadt der tausend Kirchen" genannt. Dias ist zwar etwas übertrieben, aber durchaus nachvollziehbar. Man läuft keine zwei Blocks ohne nicht mindestesn auf eine Kirche zu stoßen.

Besonders bekannt ist Leon für seine Kathedrale „Basilica de la Asunción", die größte Mittelamerikas. Ein Mythos besagt, dass die Baupläne der Kathedrale in Lima heimlich mit denen in Leon ausgetauscht wurden und nur deshalb eine so immense Kathedrale in einer so kleinen Stadt zu finden ist.

Da Leon im Vergleich mit Managua eine sehr sichere Stadt ist, durchquerten wir die ganze Stadt zu Fuß, besuchten verschiedene Museen, Kirchen und natürlich ließen wir uns auch eine Führung durch die Kathedrale nicht entgehen. Diese endete auf dem Dach der „Basilica de la Asunción", wo wir einen atemberaubenden Sonnenuntergang bewundern konnten.

 

Foto: Privat

Autor: Esther  |  Rubrik: auszeit nach dem abi  |  16.09.2009
Autor: Esther
Rubrik: auszeit nach dem abi
16.09.2009

Was tun nach dem Abi?

Ein Wochenende, tausend Geschäfte und vier Hochzeitsroben

Bald ist es soweit: Kurz vor meinem Studiumbeginn haut meine Familie noch einmal so richtig auf die Partypauke. Grund dieser Veranstaltung ist die Hochzeit meines Onkels und so laufen schon seit Wochen die üblichen Hochzeitsvorbereitungen. Aber nicht nur bei meinem Onkel und seiner langjährigen Freundin, sondern auch bei meiner Mom, meiner Oma und mir. Schließlich hatten wir nicht vor, im „Des-Kaisers-neue-Kleider"-Stil aufzukreuzen.

Für die kirchliche Trauung besitzen meine Mom und ich zwar schon die passende Abendrobe, aber fürs Standesamt sah es schlecht aus. Meine Oma benötigte sogar eine komplette Neueinkleidung. Also taten wir drei am letzten Wochenende gemeinsam das, was „frau" am liebsten tut: shoppen gehen. Ziel der „Mission Hochzeitsrobe": drei Standesamtoutfits und ein langes Abendkleid inklusive Accessoires.

Das war natürlich genau das Richtige für mich, denn ich liebe es Leute neu einzukleiden beziehungsweise ihnen bei der Auswahl bestimmter Outfits behilflich zu sein. Ich achte in diesen Fällen immer darauf, ihre persönlichen geschmacklichen Vorlieben mit den aktuellen Modetrends zu verbinden und so unter der Berücksichtigung der verschiedenen Farbtypen und Betonung der eigenen Vorzüge einen Erfolg auf beiden Seiten zu landen. So war es auch bei dieser Shoppingtour: Meiner Mom und mir ist es gelungen, meine Oma fescher, farbenfroher und vor allem körperbetonter einzukleiden. Vielleicht haben wir ja irgendwann einmal eine eigene Fernsehsendung: „Styling²." Also ich würds machen ...

Autor: Jacqueline  |  Rubrik: orientieren  |  01.09.2009
Autor: Jacqueline
Rubrik: orientieren
01.09.2009