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Die Lehrer von morgen

Geld verdienen

In diesem Blogeintrag möchte ich euch von meinen Erfahrungen mit Studentenjobs erzählen. Mein bester Job war bisher der als Tutorin. Schon in Düsseldorf hatte ich ein Semester lang als studentische Hilfskraft andere Studierende unterrichtet. Die Vorteile: Man wiederholt selbst den Lernstoff und übt, vor einer größeren Gruppe zu sprechen. Außerdem knüpft man Kontakte zu Professoren und Dozenten. Der Nachteil: Es ist relativ zeitaufwendig.
Mit Standardjobs habe ich hingegen wenig Erfahrung. Gekellnert beziehungsweise hinter der Theke gearbeitet habe ich schon mehrmals – meistens allerdings ehrenamtlich auf Festivals oder bei privaten Geburtstagen. Das hat mir auch Spaß gemacht, aber regelmäßig wäre es mir zu stressig. Ebenso reizen mich Jobs im Einzelhandel wenig.
Unregelmäßige Engagements bekomme ich durch mein Hobby als Poetry Slammerin. Meistens gibt es dafür als Gegenleistung nur Essen und vielleicht noch ein Preisgeld oder eine Aufwandsentschädigung. Ähnlich wie vor vier Jahren, als ich einen Auftritt als Komparsin in einem Kinofilm hatte. Ich habe diese Erfahrung aus Zeitgründen bislang nicht wiederholen können, aber eine Freundin von mir war schon bei mehreren Fernsehshows, die zu wenig Andrang hatten. Um die Lücken in ihrem Publikum zu füllen, verschenken sie häufig Freikarten. So kann man auch noch einen interessanten Abend verbringen, ohne Geld ausgeben zu müssen.
Keine richtigen Einnahmen, aber immerhin ein paar Euro gibt es für die Teilnahme an Studien, die im Rahmen wissenschaftlicher Forschungsprojekte durchgeführt werden. Für manche Studienlabore muss man sich online anmelden, bei anderen kann man auch einfach so vorbeigehen. An den schwarzen Brettern der Uni gibt es oft Aushänge dafür.
Ich bin der Meinung, dass man auch als Student ganz gut leben kann – wenn man sparsam mit seinem Geld umgeht und möglichst viele Gelegenheiten nutzt, Geld zu verdienen.

Autor: Janna  |  Rubrik: studium  |  23.11.2018
Autor: Janna
Rubrik: studium
23.11.2018

Die Lehrer von morgen

Ein neues Hobby?

Handarbeit war bisher nicht so mein Ding. Ein bisschen stricken kann ich, aber ansonsten nicht mal Socken stopfen. Dann wurde mein Neffe getauft, ich sollte Patentante werden – und hatte absolut keine Ahnung, was man zu diesem Anlass schenkt.
Eine Freundin brachte mich auf die Idee, eine schöne Kinderbibel zu kaufen. Doch ich war noch nicht zufrieden, es fehlt noch etwas Persönliches. Eine Freundin empfahl mir, ein Kuscheltier zu nähen. Irgendwie fand ich diese Idee süß.
Erst suchte ich im Internet nach Schnittmustern, die für Anfänger geeignet sind. Da ich keine Nähmaschine besitze, muss ich außerdem mit der Hand nähen. Die Wahl fiel so auf ein kleines Nilpferd, das ich aus zwei gemusterten Stoffresten nähen wollte, die ich in einem schönen Stoffladen in der Nähe fand. Ein hellgrau gemusterter Stoff sollte dabei als Grundfarbe für das Tier dienen, der farbige für die Innenseiten von Ohren und Nüstern. Ein bisschen Garn und Nadeln hatte ich zu Hause, ansonsten kaufte ich noch Synthetikwatte zum Ausstopfen und eine Packung Stecknadeln. Den ersten Tag schaute ich hauptsächlich Anleitungen auf YouTube an. Dann ging es los und auch, wenn ich am Anfang noch sehr skeptisch war, wurde das Nähen schnell zu einer entspannten, fast meditativen Aufgabe. Ich hatte es mir total schwierig vorgestellt, so ein großes Projekt zum ersten Mal zu beginnen, aber mit einer guten Anleitung ist Nähen kein Hexenwerk.
Das Ergebnis kann sich sehen lassen, auch wenn ich den Kopf leider schief angenäht habe – das Nilpferd sieht jetzt eben so aus, als würde es neugierig zur Seite gucken. Auch sonst sehe ich natürlich meine Fehler und Ungenauigkeiten, aber genau das gibt dem Tier seinen Charakter! Meine Schwester war sehr beeindruckt, die Mühe hat sich gelohnt und ich bin sehr stolz, etwas mit meinen eigenen Händen erschaffen zu haben. Vielleicht wird das Nähen ja zu meinem neuen Hobby?

Autor: Hannah  |  Rubrik: studium  |  16.11.2018
Autor: Hannah
Rubrik: studium
16.11.2018

Die Lehrer von morgen

Einstieg ins neue Semester

Das neue Wintersemester hat begonnen. Auch wenn es sicher wieder einige Hürden zu überwinden gibt und viel Arbeit auf mich zukommt, freue ich mich, meine Kommilitonen wiederzusehen!
Um einen guten Start ins Semester zu garantieren, planten eine Kommilitonin und ich einen Dämmerschoppen mit Weißwürsten und Brezen. In der ersten Woche begannen noch nicht alle Veranstaltungen, weswegen wir Montag direkt frei hatten. Daher hatten wir Zeit alles für den Dämmerschoppen zu organisieren. Meine Kommilitonin wohnt in einem Studentenwohnheim mit Gemeinschaftsküche – ein perfekter Ort für solche Anlässe.
Am darauffolgenden Wochenende hatten wir ein Blockseminar, das den ganzen Freitag und Samstag dauerte. In dem Seminar ging es um die Beratung von Familien mit Kindern, die Förderbedarf haben. Für mich ist das sehr interessant, da meine Praktikumslehrkraft auch als Beraterin tätig ist.
Es ist immer wieder spannend, die aufgeregten „Ersties“ zu beobachten. Ich schwelgte schon vergangene Woche mit meinen Kommilitonen in der Vergangenheit, und erinnerte mich an die Strapazen, die wir im ersten Semester durchlitten hatten. Doch mittlerweile sind wir schon im siebten Semester und gehören zum alten Eisen.

 

Autor: Eva  |  Rubrik: studium  |  14.11.2018