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Studentenleben live

Mitten drin

Nachdem die erste Klausur geschafft ist, würde ich mich am liebsten ins Bett fallen lassen und eine Runde schlafen. Optional würde ich auch zwei Tage frei nehmen, mich einsperren und Serien gucken. Das ist natürlich nicht drin, da die nächste Prüfung bereits wieder in wenigen Tagen ansteht. Aber Klausurenphase ist ja nur einmal im Semester – wäre auch schlimm, wenn es öfter vorkommen würde. Tag für Tag sitze ich in der Bibliothek neben anderen fleißigen Köpfen und nehme mir vor, nächstes Semester ein wenig früher anzufangen. Es wäre doch tatsächlich mal viel angenehmer, wenn man nur wiederholen müsste, statt sich innerhalb von zwei Wochen jede Menge Wissen in das Gehirn zu schaufeln.
Worauf ich mich aber schon sehr freue nach der (hoffentlich gut überstandenen) Klausurenphase, ist die Reise nach Montreal. Die Flüge sind nun gebucht und die Vorbereitung ist in den letzten Zügen. Ich werde eine Woche vor der Harvard World Model United Nations nach Montreal reisen, um mir die Stadt anzuschauen. Ich kann es kaum erwarten, endlich ins Flugzeug zu steigen und mich in ein neues Abenteuer zu stürzen.
Bis dahin beschäftige ich mich mit Ikonographie, Form und Stil sowie den Grundzügen der Allgemeinen Psychologie. Praktisch bedeutet das, dass ich alle christlichen, mythologischen und historischen Motive der Kunstgeschichte Europas erkennen, Bilder datieren und für Psychologie ein Skript wortgetreu auf Lager haben muss. Es gibt tatsächlich manche Lehrende, die ihre Worte für gottgleich halten, ansonsten kann ich mir nicht erklären, warum sie exakte Kopien ihrer Skripte in den Klausuren sehen wollen. In drei Wochen und drei Klausuren fängt mein Leben wieder an und ich kann es kaum erwarten, wenn der Druck der Klausuren endlich weg ist!

Autor: Bo  |  Rubrik: studium  |  08.02.2017
Autor: Bo
Rubrik: studium
08.02.2017

Studentenleben live

Mündliche Prüfung schwer gemacht

Eine mündliche Prüfung im Fernstudium? Den Psychologiestudierenden bleiben die mündlichen Prüfungen soweit ich weiß erspart, dafür haben sie allerdings auch keine Wahl bei der Prüfungsform. Zu 90 Prozent finden Klausuren statt.
In meinem Studiengang Kulturwissenschaften mit Schwerpunkt Geschichte sind dagegen zwei mündliche Prüfungen verpflichtend. Ich habe mir für nächstes Semester – abgesehen von der Bachelorarbeit – auch noch eine weitere mündliche Prüfung aufgehalst. Wenn die so läuft wie die beiden dieses Semester, kann das ja heiter werden.
Eine Prüfung in einem interdisziplinären Fach, in meinem Fall Bildungswissenschaften, erfordert eine andere Herangehensweise an Probleme, womit ich mich (und etliche andere Kulturwissenschaftenstudierende) schwer tue. Aber immerhin ist der Betreuer schnell mit einer Antwort und gibt einem durchaus auch mal einen Anstoß in die richtige Richtung.
Anders als in meinem Prüfungsfach Geschichte. Eigentlich sollte man denken, dass ich inzwischen wüsste, was in diesem Fach von mir erwartet wird. Weit gefehlt! Ich erlebe gerade das Phänomen, dass unterschiedliche Professoren desselben Fachgebiets unterschiedliche Herangehensweisen sehen wollen. Die Tatsache, dass meine Betreuerin momentan immer sehr lange braucht, um auf E-Mails zu antworten, und sie auch noch Urlaub hat, macht meine Nervosität nicht besser. Die Prüfungen sind Mitte März und ich komme mir sehr planlos vor...

Autor: Nele  |  Rubrik: studium  |  07.02.2017

Bachelor live

Gut zu Fuß

Pünktlich zum Ende der Weihnachtsferien wurde in Marburg der öffentliche Personennahverkehr bestreikt. Zwei Wochen lang ist kein einziger Stadtbus gefahren. Das bedeutete, dass ich mich irgendwie anders fortbewegen musste. Da es zusätzlich noch geschneit hatte und die Straßen glatt waren, blieb mir nichts anderes übrig, als mich gegen das Fahrrad zu entscheiden und stattdessen einfach zu Fuß zu gehen. Obwohl ich noch einigermaßen zentral wohne, war ich anfangs von den täglichen Spaziergängen zur Uni und wieder nach Hause etwas genervt. Doch zu meiner Überraschung hatte ich mich schon nach ein paar Tagen daran gewöhnt. Ich stellte sogar fest, dass ich zu Fuß fast schneller in der Uni bin als mit dem Bus. Außerdem habe ich den Vorzug an einer überschaubaren Studentenstadt wie Marburg zu schätzen gelernt: Die einzelnen Unigebäude in der Stadtmitte liegen nah beieinander, sodass auch ohne Busse alles gut zu Fuß zu erreichen ist.
Wesentlich abhängiger von den öffentlichen Verkehrsmitteln bin ich jedoch, um einkaufen zu gehen. Zwar kann ich den nächsten Supermarkt auch zu Fuß erreichen, doch um all die Einkäufe anschließend nach Hause zu tragen, ist der Weg zu weit. Zum Glück hatte ich in der Vorratskammer noch genügend Lebensmittel, sodass mir die Schlepperei während des Streiks erspart blieb.
Nach zwei Wochen ohne den öffentlichen Nahverkehr kann ich sagen, dass ich nicht auf den Bus angewiesen bin. Darum habe ich mir vorgenommen, auch nach dem Streik öfter mal zu Fuß zu gehen. Trotzdem weiß ich die Stadtbusse sehr zu schätzen – vor allem wenn es darum geht, bei Regen trocken nach Hause zu kommen.

 

Autor: Franziska  |  Rubrik: orientieren  |  03.02.2017
Autor: Franziska
Rubrik: orientieren
03.02.2017