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Studentenleben live

Ein deutsch-tschechisches Seminar

Das vergangene Wochenende verbrachte ich wieder einmal auf einem deutsch-tschechischen Seminar – dem ahoj.info Videoworkshop 2016.

Zwanzig junge Menschen aus Deutschland und Tschechien fanden sich dieses Mal wieder in Waldmünchen in der Jugend Bildungsstätte zusammen, um gemeinsam Filme zu schneiden und das jeweilige Nachbarland besser kennenzulernen. Ich habe bereits im letzten Jahr daran teilgenommen und auch dieses Mal war die Stimmung super. Da ich mittlerweile schon recht gut in der deutsch-tschechischen Welt vernetzt bin, dauerte die Kennenlernphase auch nicht lange. Dazu trug aber auch die tolle Atmosphäre der Jugendherberge und vor allem des Schlosskellers bei.

In dem Workshop ging es um die Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen deutschen und tschechischen Sprichworten. Nach einer Einführung in die Thematik und in die Arbeit mit den professionellen Kameras ging es direkt los.

Vier Kleingruppen erstellten Konzepte und setzten diese gemeinsam um. Mit meiner Gruppe habe ich ein kurzes Video gemacht, in dem wir ein deutsches und ein tschechisches Sprichwort auf seinen Ursprung untersuchten. Wir stellten zwei Möglichkeiten vor und die Zuschauer mussten entscheiden, welche wahr ist. Bis zwei Uhr nachts saßen wir vor dem Rechner am Schneidprogramm, legten Musik drunter und erstellten einen Abspann

Am Sonntag präsentierten alle Gruppen ihre Ergebnisse und ich muss sagen, dass es wirklich gute Filme geworden sind. Alles in allem war es wieder ein sehr erfolgreicher Workshop!

Autor: Ferdinand  |  Rubrik: orientieren  |  07.03.2016
Autor: Ferdinand
Rubrik: orientieren
07.03.2016

Studentenleben live

Warum ich zwölf Semester brauche

„Und wie läuft das Studium?“ Diese Frage habe ich in meiner Studienzeit häufig gehört. In den ersten Semestern konnte ich nie wirklich verstehen, welche Antwort von mir erwartet wurde. Ich ging natürlich in die Vorlesungen, aber viel spannender war es, zum ersten Mal alleine zu wohnen, neue Leute kennenzulernen und Partys und Poetry Slams zu besuchen. Wen interessierte schon wirklich, womit ich mich in meinen Seminaren beschäftigte?

Mittlerweile scheint die Frage jedoch auf etwas anderes abzuzielen. Wenn mich jetzt jemand fragt, wie mein Studium läuft, will er wissen, wie lange ich noch bis zu meinem Staatsexamen brauche und wie viele Veranstaltungen ich noch besuchen muss. Da ich darauf selbst noch keine Antwort habe, nervt mich diese Frage immer mehr. Denn obwohl ich nicht fauler bin als meine Kommilitonen, passiert es mir immer wieder, dass ich ein Seminar mehrfach belegen muss. Dieses Semester zum Beispiel kam ein Kompaktseminar meiner Afrika-Reise in die Quere und ein Seminar in Diagnostik von Sprachschwierigkeiten musste ich abbrechen, weil das zu diagnostizierende Kind mehr als die Hälfte der Treffen versäumte.

Dazu kommt, dass ich gerne noch ein weiteres Fach belegen würde, nämlich Deutsch als Zweitsprache. Das wären jedoch noch einmal elf zusätzliche Seminare- und 30 stehen sowieso noch aus. Laut Regelstudienzeit von neun Semestern sollte ich in drei Semestern das Examen schreiben, das schaffe ich niemals! Ich habe mir vorgenommen, das Examen im zwölften Semester zu machen. Warum sollte ich mich auch hetzen? Es heißt doch immer, die Studienzeit ist die schönste Zeit im Leben.

Autor: Hannah  |  Rubrik: studium  |  04.03.2016
Autor: Hannah
Rubrik: studium
04.03.2016

Studentenleben live

Prüfung Nummer eins

Die vergangene Woche war lerntechnisch eine der härtesten meines Lebens. Die Analysis-Klausur, die uns allen als die schwerste Klausur überhaupt prophezeit wurde, stand bevor. Obwohl ich deutlich früher mit dem Wiederholen des Stoffs angefangen habe als bei meinen Prüfungen in Germanistik und Soziologie, hatte ich in den letzten Tagen vor der Klausur absolut keine Freizeit mehr. Am Montag habe ich den ganzen Tag mit drei Unifreunden gelernt, am Dienstag nach der Vorlesung schrieb ich bis zwei Uhr nachts Karteikarten, den Mittwoch verbrachte ich in der Bibliothek und während am Donnerstagabend meine Freunde damit beschäftigt waren, Doppelkopf zu spielen, saß ich mit meinem Skript da und ging Übungsaufgaben durch. Am Freitag ging ich nach dem Frühsport wieder in die Bibliothek, bis sie um Mitternacht schloss.

So richtig gut vorbereitet fühlte ich mich nicht trotz allem nicht und am Tag der Prüfung saß ich kurz vor ein Uhr mittags ziemlich nervös vor meinem Klausurbogen. So schlimm war es dann aber gar nicht. Die Uhr schlug eins, ich drehte das Deckblatt um und konnte mit der ersten Aufgabe direkt etwas anfangen. Auch wenn ich nicht alles lösen konnte, war ich nach der Klausur ziemlich glücklich, weil ich halbwegs sicher war, bestanden zu haben.

Schon zwei Tage später bekam ich das Ergebnis: bestanden. Besonders gut war meine Note zwar nicht, aber ich bin doch sehr zufrieden, meine erste Matheklausur erfolgreich hinter mich gebracht zu haben. Den zweiten Versuch, den ich mitschreiben darf, um meine Note zu verbessern, werde ich trotzdem in Anspruch nehmen – es kann ja nur besser werden!

Autor: Janna  |  Rubrik: studium  |  03.03.2016
Autor: Janna
Rubrik: studium
03.03.2016