Wohin will ich und was kann ich?
Egal, ob als Mittel zur Selbsterkenntnis oder als Entscheidungshilfe bei der Fächerwahl: Tests für junge Menschen, die die eigenen Stärken und Interessen im Bezug auf die Studien- und Berufswahl erkunden, existieren viele. Wichtig zu wissen: Auch Hochschulen setzen auf Auswahltests, um geeignete Studierende zu finden. abi>> stellt dir einige der wichtigsten Verfahren vor.
Was soll ich nur studieren? Entscheidungshilfen gibt es viele.
Foto: KonzeptQuartier
Was kann ich und was will ich: In der Phase der Studien- und Berufswahl stellen sich viele junge Menschen diese Frage und suchen nach einer Antwort. Deshalb liest du als erstes über Verfahren, die helfen, deine Interessen und Fähigkeiten herauszufinden (siehe Artikel Selbsterkundung: Hilfe bei der Selbsterkenntnis“).
Dann gibt es Tests, die prüfen, ob du für ein bestimmtes Studium geeignet bist. Der Klassiker ist hier der Studienfeldbezogene Beratungstest (SFBT) der Bundesagentur für Arbeit. Aber auch viele Hochschulen bieten sogenannte Selfassessments an, mit deren Hilfe man recherchieren kann, ob die Vorstellungen vom Studium richtig und Vorkenntnisse ausreichend sind (siehe Artikel Self-Assessments „Schaff‘ ich das Studium?“)
Die dritte Gruppe bilden die Tests, die etwa im Rahmen der bundesweit zulassungsbeschränkten Studiengänge angewendet werden. Zu nennen ist hier etwa der Medizinertest (TMS) (siehe Artikel Hochschulinterne Auswahlverfahren: Achtung NC!).
Wer sich vom Wort Test abschrecken lässt, sollte bedenken, dass die Angebote häufig kostenlos sind, online und ohne großen Zeitaufwand durchzuführen sind. In der Regel investiert man 30 Minuten bis eine Stunde, erhält aber eine wertvolle Unterstützung für eine Entscheidung, die die nächsten drei bis vier Jahre bestimmt. Allerdings solltest du beim Umgang mit den Ergebnissen etwas beachten: Nicht „testgläubig“ sein und das Ergebnis keinesfalls unkritisch über die eigene Einschätzung stellen (siehe Interview mit Professor Dr. Lothar Schmidt-Atzert).





