Hilfe bei der Selbsterkenntnis
Selbsterkundungstests sollen eine Antwort auf die Fragen geben: Was sind meine Stärken und welcher Beruf passt zu mir? Diese Angebote werden häufig online aber auch traditionell auf Papier angeboten. Viele sind kostenlos, bei einigen gibt es das Ergebnis gegen Gebühr.
Selbsterkundungstests gibt es vor allem online.
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Die Bundesagentur für Arbeit (BA) hat seit Dezember einen neuen Test aufgelegt: die Selbsteinschätzung studienrelevanter Personmerkmale kurz SSP. Der Test besteht aus zwei Teilen: Zum einen sollen die Interessen festgestellt werden und zum anderen wird unter anderen eine Antwort auf die Frage ermittelt: Kommt ein Studium für mich bezüglich Motivation und Arbeitsverhalten in Frage? Insgesamt sind rund 140 Fragen zu beantworten und das dauert geschätzt eine halbe Stunde und schließt mit einem Psychologengespräch ab, in dem die Ergebnisse erklärt werden. Das Besondere: „Dieser Test orientiert sich an den fachspezifischen Tätigkeiten, die in Studium und Beruf auf einen zukommen“, sagt Dr. Nicolas Crost, beim Psychologischen Dienst zuständig für den SSP (siehe Porträt von Kathrin Gemmeke).
Individuelles Feedback
Bei anderen Beratungstools wie etwa dem Beratungstool BORAKEL der Ruhr-Universität Bochum geht es im ersten Schritt um die Frage, was du werden möchtest, und im zweiten Schritt um den passenden Studiengang beziehungsweise den Weg dorthin. Wie auch bei den Testangeboten des Verbundes Norddeutscher Universitäten spielt es keine Rolle, an welcher Universität du studieren möchtest. Die Tests helfen dir nicht nur, deine Eignung zu testen und Neigungen zu filtern, du erhältst auch ein individuelles Feedback, das dir hilft, einzuschätzen, ob dein Wunschstudium das Richtige für dich ist.
Weitere Online-Angebote sind beispielsweise JobGuide-Pro, ein software-gestütztes Beratungssystem, das die Brücke zwischen Schule und Studium oder Beruf schlagen will, oder der Eignungstest Berufswahl des geva-instituts. Bei allen diesen Tests geht es darum, sich selbst möglichst gut einzuschätzen: Der Testkandidat gibt durch Ankreuzen vorgegebener Antwortmöglichkeiten an, wie sehr bestimmte Aussagen oder Eigenschaften auf ihn zutreffen, oder wie er sich in bestimmten Situationen verhalten würde. Als Ergebnis erhält er beispielsweise eine Auflistung seiner Stärken und Schwächen oder erfährt, welche Berufe oder Studienfächer am ehesten seinen Interessen entsprechen.
Ein bewährtes Online und Paper-Based-Verfahren ist etwa auch der Explorix. Während des rund 20-minütigen Tests gibst du Einschätzungen zum Interesse an bestimmten Tätigkeiten und Berufen und zu den eigenen Fähigkeiten ab. Direkt im Anschluss kann man dann dank des Codes den persönlichen Ergebnisreport abrufen, ein 13- bis 16-seitiges Dokument mit zahlreichen passenden Berufsvorschlägen und Checklisten im PDF-Format zum Ausdrucken und Abspeichern.





