service

Rubrik Lehrer und Eltern

studienwahl.de

Studiengangsuche in
studienwahl.de
wie, wo, was?
 
Erweiterte Suche
  • bei Facebook empfehlen
  • bei Twitter empfehlen
  • bei schülerVZ empfehlen
  • bei MySpace empfehlen
Private Hochschulen

Teil 2

„Es lohnt sich, Qualität und Kosten der Studienangebote von privaten und staatlichen Hochschulen genau zu vergleichen.“ Private Bildungsinstitute betreiben häufig ein gutes Marketing. Und so kann ein Studiengang, der eine wohlklingende Management-Bezeichnung im Namen trägt, inhaltlich oft nahe an einem BWL-Studiengang an einer staatlichen Hochschule liegen. „Studieninteressierte sollten sich daher mit der Frage beschäftigen: Welche Inhalte interessieren mich und unter welchen Bedingungen möchte ich studieren?“, rät Heinz Peter Lemm. Die Vorstellung, dass die Betreuung an staatlichen Hochschulen generell schlechter ist, hält der Berufsberater für wenig zutreffend. „Auch an staatlichen Hochschulen gibt es engagierte Lehrende. Genauso gibt es unter den Privaten Unterschiede von Hochschule zu Hochschule, was die Qualität des Studiums betrifft.“ Außerdem haben Bund und Länder den staatlichen Hochschulen im Rahmen des Hochschulpakts zusätzliche Mittel zur Verfügung gestellt, um die Leistungsfähigkeit zu sichern und den zusätzlich erwarteten Studienanfängern die Chance auf die Aufnahme eines Studiums zu ermöglichen.

Auch bezogen auf die Kontakte zur Wirtschaft und die internationale Ausrichtung sind nach Ansicht des Berufsberaters keine grundsätzlichen Besonderheiten erkennbar. „Jede staatliche Hochschule hat beispielsweise mehrere Partnerhochschulen im Ausland. Und dass auch Lehrveranstaltungen in englischer Sprache stattfinden, ist nicht mehr ungewöhnlich.“

Studienfinanzierung ist ausbaufähig

Nach Angaben des Verbandes der Privaten Hochschulen kostet ein Studienplatz im Schnitt 500 bis 600 Euro im Monat. Einige Privathochschulen, die über ein gutes Sponsoring verfügen oder aus Stiftungserträgen kofinanziert werden, schlagen mit etwa 250 bis 300 Euro monatlich zu Buche. Grundsätzlich haben auch Studierende an privaten Hochschulen Anspruch auf BAföG, sofern sie staatlich anerkannt sind. Doch die Ausbildungsförderung reicht zur Finanzierung des Studiums und der Lebenshaltungskosten nicht aus. „Um die nicht unerheblichen Studiengebühren zu refinanzieren, jobben einige Studierende nebenbei zum Beispiel als Tutor, manche erhalten ein Stipendium. Angesichts des bevorstehenden Fachkräftemangels sind auch einige Unternehmen bereit, die Studienkosten zu übernehmen, wenn sich die künftigen Absolventen verpflichten, einige Jahre für das Unternehmen zu arbeiten. Insgesamt ist die Studienfinanzierung noch ausbaufähig“, fasst Wolfram Hahn zusammen.

<<zurück

News RSS-Feeds abonnieren (Öffnet sich in neuem Fenster)

Hochschulrektorenkonferenz nimmt neues Mitglied auf

Berufliche Zukunft oft ungewiss

Events

Studieren in den Niederlanden

YOU

Veranstaltungsübersicht

Links & Infos

Link zu BERUFENET (öffnet sich in neuem Fenster)


YOU Jugendmesse