Zukunftsmotor Bioenergie
Theresa Weith (23) macht ihren Master im Fach "Energy Science and Technology" an der Universität Bayreuth. Schon nach dem Abitur stand für sie fest: Naturwissenschaften sollten die Grundlage für ihren Beruf bilden.
Theresa Weith vertieft ihr Wissen über die Energienutzung.
Foto: Privat
Ingenieurwissenschaftliche Grundkenntnisse hat sich Theresa Weith bereits im Bachelor-Studium „Engineering Science“ angeeignet. Die Inhalte waren ihr jedoch zu allgemein, um sich gleich auf dem Arbeitsmarkt zu präsentieren. Zudem wollte sie möglichst früh eine höhere Qualifikation erwerben. „Der Zusammenhang zwischen Energie und Umwelt rückt nach meiner Einschätzung immer mehr in den Mittelpunkt, und ich sehe hier ein sehr attraktives Arbeitsgebiet für mich“, sagt sie.
Alles über Energie
Schwerpunkt des viersemestrigen Masterstudiums ist die Gewinnung, Umwandlung und Nutzung von Energie. In Vorlesungen und Seminaren vertieft sie ihr Wissen über die Chemie und Technik fossiler und nachwachsender Rohstoffe oder über die Nutzung von Erdwärme. In Gruppenarbeit werden Präsentationen über Themen wie Elektroantriebe und alternative Kraftstoffe aus Biomasse erstellt. Auch das Erstellen von Modellen und Simulationen für die Energietechnik wird Theresa Weith im Laufe der nächsten Semester lernen.
„Jetzt erst wird mir klar, wie die Theorie aus dem Bachelorstudium in der Praxis angewendet werden kann“, erkennt die 23-Jährige. Noch studiert sie im ersten Semester. Nach dem Abschluss würde sie gern in einem Großkonzern wie Siemens arbeiten – der vielfältigen Karrieremöglichkeiten wegen. „Durch meine Beteiligung an deren Studentinnenprogramm YOLANTE (Young ladies network of technology) lernte ich die vielfältigen und internationalen Arbeitsmöglichkeiten dort kennen. Die Teilnahme an solch einem Programm kann ich jedem empfehlen, um erste Kontakte zu einem Unternehmen zu knüpfen.“





