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Praktikum vor der Ausbildung

Vom Praktikum zum Ausbildungsplatz

Christoph Holst aus dem niedersächsischen Uelzen hat in der Oberstufe ein Schülerbetriebspraktikum absolviert und dabei zum ersten Mal die Berufswelt erkundet. Über ein weiteres, freiwilliges Praktikum hat der Abiturient einen Ausbildungsplatz in seinem Wunschberuf als Bankkaufmann gefunden.

Christoph Holst steht vor einer getäfelten Wand. Er trägt einen Anzug und lacht in die Kamera.

Durch seine im Praktikum erworbenen Vorkenntnisse konnte er im Bewerbungsgespräch punkten: Christoph Holst.

Foto: Privat

„In der 11. Klasse war für uns ein zweiwöchiges Schülerbetriebspraktikum Pflicht“, erzählt der 23-Jährige, der das allgemeinbildende Gymnasium in Uelzen besucht hat. Damals war er sich über seine Berufswahl noch unsicher. Bei der Suche nach einem Praktikumsplatz konnte er auf Kontakte zwischen Schule und Unternehmen sowie Institutionen in der Region zurückgreifen. „In der Nähe meines Wohnortes hat die Bundespolizei einen Standort. Sie hat eine bestimmte Anzahl von Praktikumsplätzen zur Verfügung gestellt“, erinnert er sich.

Während seines Schülerbetriebspraktikums konnte er die unterschiedlichen Abteilungen kennenlernen. „Es gibt beispielsweise Hundertschaften, die sich mit der Spurensicherung befassen, andere sind zum Beispiel unter anderem dafür zuständig, in Fußballstadien für Sicherheit zu sorgen.“ Seine Erfahrungen im Praktikum und die Anforderungen einer Tätigkeit bei der Bundespolizei hat Christoph Holst in einem Praktikumsbericht dargestellt.

Interesse für Wirtschaft

„In der Oberstufe habe ich angefangen, mich mehr und mehr für Wirtschaft und Aktien zu interessieren. Daher habe ich mich entschlossen, noch ein freiwilliges Betriebspraktikum in einer Bank zu machen“, berichtet er. Unmittelbar nach dem Abitur konnte Christoph Holst zwei Wochen lang in der Hauptstelle der Sparkasse Uelzen Lüchow-Dannenberg Einblicke in das tägliche Bankgeschäft nehmen. Zu Beginn des Praktikums wurden ihm die grundlegenden Tätigkeiten erklärt, am Ende durfte er bereits im Service-Bereich Kunden in Empfang nehmen und sie bei leichten Aufgaben, etwa beim korrekten Ausfüllen von Überweisungsträgern, unterstützen.

Dass ihm der Umgang mit Kunden besonders liegt und er gut ins Team passt, hat der Abiturient überzeugend unter Beweis gestellt. „Es hat Spaß gemacht, denn die Arbeit in einer Bank ist abwechslungsreicher als man zunächst vermutet. Aufgrund meiner praktischen Erfahrungen ist es mir leicht gefallen, im Bewerbungsgespräch die Entscheidung für den Beruf und das Interesse am Unternehmen zu begründen“, sagt der Bankkaufmann. Er hat vor wenigen Wochen seine zweieinhalbjährige Ausbildung erfolgreich abgeschlossen.

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