„Bremen ist eine Fahrradstadt“, sagt Detlef Stüwe vom Bremer Hochschulteam. Das erschließe einem die Attraktivität der Stadt eher. „Ein Beck’s an der Schlachte, einer wunderschönen Flaniermeile, mit Blick auf die Weser und den Sonnenuntergang ist schwer zu toppen. Die Schlachte verlängert sich gerade Richtung Überseestadt nahe der Hochschule für Künste, das Areal zieht schon bald viele Kreative an.“
Heimat der Alt-68er
Stadt der Alternativen und der Alt-68er - so erlebt und mag Studentin Katja Perlinger* Bremen. „Hier weht ein liberaler Geist, man geht gern weg, es gibt eine ausgeprägte Ökoszene und eine tolle Flohmarktkultur.“ Das sei ein heißer Tipp für Bremen-Neulinge: „Ich habe in meiner Wohnung viele Einrichtungsgegenstände vom Sperrmüll, es gibt hier tolle Funde - nicht nur an der Straße. Der wöchentlich stattfindende Flohmarkt hinter dem Bahnhof war einmal der größte Europas.“ Auch sonst kaufe es sich gut ein in Bremen: „Zum Beispiel in der Waterfront City Mall, wo viele Szeneläden eröffnet haben.“
Das Angebot an Theater und Musik ist groß: Museen wie das Gerhard-Marcks-Museum, die Kunsthalle oder die Kunstsammlung Böttcherstraße stellen Kunstinteressierte ebenso zufrieden wie die Kunsthalle Bremerhaven, das dortige Deutsche Schifffahrtsmuseum und zahlreiche Ausstellungen. Tierfreunde lieben den Zoo am Meer in Bremerhaven. Theaterfreunde besuchen die Bremer Theater am Goetheplatz und am Leibnizplatz, auch das Neue Schauspielhaus in Bremerhaven ist eine gute Adresse. „Außerdem gibt es in Bremen viele und gute Konzerte, überraschend internationale und große Bands spielen hier“, sagt Katja Perlinger.
Wer abends ausgehen will, hat kein Problem bei der Wahl der Veranstaltung: Es gibt viele Uni-Partys, interessant ist auch das Viertel. „Hier gibt es unzählige nette Kneipen und viele Clubs.“ In den Semesterferien oder an den Wochenenden locken rund 17 Naturschutzgebiete die Bremer hinaus ins Grüne, meist auf dem Rad. Wer das Meer sucht, bleibt in Bremerhaven oder fährt ins nicht weit entfernte Cuxhaven-Döse. Das Bremer Studententicket reicht bis Norddeich-Mole. Kunstfreunde sind schnell im Künstlerdorf Worpswede: Hier wandelt man auf den Spuren der Modersohns.
*Name von der Redaktion geändert





