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Breites Angebot

Die Möglichkeiten, nach dem Abitur einen Freiwilligen Dienst zu absolvieren, sind zahlreich. abi>> hat dir die wichtigsten Infos zu den wichtigsten Anbietern übersichtlich zusammengestellt.

Sonne, die auf eine Schultafel gezeichnet wurde. Foto: Willmy

Wenn Menschen freiwillig helfen, geht für andere die Sonne auf.

Foto: WillmyCC Studio

Bundesfreiwilligendienst (BFD)

Der Bundesfreiwilligendienst kann beispielsweise in der Kinder- und Jugendhilfe, in Einrichtungen der Wohlfahrt-, Gesundheits- und Altenpflege, der Behindertenhilfe, sowie im Bereich des Umweltschutzes geleistet werden. Als Regeldauer ist ein Jahr vorgesehen, möglich sind jedoch auch sechs Monate oder maximal zwei Jahre. Die Freiwilligen erhalten ein Taschengeld von bis zu 330 Euro, das als Aufwandsentschädigung gilt, da es sich beim Bundesfreiwilligendienst um ein Ehrenamt handelt. Hinzu kommen Verpflegung, Unterkunft, Arbeitskleidung und Seminare, in denen etwa kulturelle, interkulturelle und soziale Kompetenzen vermittelt werden.

Weitere Infos:

http://www.bundesfreiwilligendienst.de

http://www.bundes-freiwilligendienst.de

Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ)

Das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) richtet sich an junge Menschen zwischen 16 und 27 Jahren und kann in gemeinwohlorientierten Einrichtungen absolviert werden. In der Regel dauert ein FSJ zwölf Monate und beginnt entweder am 1. August oder am 1. September eines Jahres. Die Mindestdauer beträgt sechs Monate, die Höchstdauer 18 Monate. Während des FSJ erhalten die Freiwilligen ein Taschengeld, eine Unterkunft und eine beitragsfreie Versicherung. Außerdem bleibt den Eltern der Anspruch auf das Kindergeld bestehen. Während des FSJ besuchen die Teilnehmer Seminare, die das Ziel haben, Interesse an gesellschaftlichem Engagement zu wecken.

Weitere Infos: www.pro-fsj.de

Freiwilliges Ökologisches Jahr (FÖJ)

Das Freiwillige Ökologische Jahr (FÖJ) kann zum Beispiel in Forstämtern, landwirtschaftlichen Betrieben, bei Umweltämtern, bei Vogelschutzwarten, Jugendorganisationen geleistet werden. Das FÖJ richtet sich an junge Männer und Frauen im Alter von 16 bis 27 Jahren und dauert zwölf Monate, mindestens jedoch sechs. Es beginnt in der Regel im September. Die FÖJler erhalten Geld- oder Sachleistungen für Unterkunft und Verpflegung sowie ein Taschengeld. Sie werden gesetzlich sozial- und unfallversichert. Darüber hinaus besteht Anspruch auf Kindergeld und Kinderfreibeträge.

Weitere Infos: http://www.foej.de

Europäischer Freiwilligendienst (EFD)

Auf und davon! Der Europäische Freiwilligendienst (EFD) ermöglicht es jungen Menschen im Alter zwischen 18 und 30 Jahren, sich für eine Dauer von bis zu 12 Monaten im Ausland gemeinnützig zu engagieren. Die Entsendeorganisation muss der Freiwillige selbst suchen, das kann etwa eine Kirchengemeinde, ein gemeinnütziger Verein oder eine öffentliche Stelle sein. Das Aufnahmeprojekt sorgt dann für Kost und Logis, einen Sprachkurs sowie die persönliche Unterstützung der Freiwilligen. Das EFD kann in einem Mitgliedsstaat der europäischen Union oder einem angrenzenden Staat absolviert werden.

Weitere Infos: http://www.career-contact.de/themeninfos/eu-programme/efd.php

Entwicklungspolitischer Freiwilligendienst „weltwärts“

„Weltwärts“ ist der Freiwilligendienst des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Bewerber müssten zwischen 18 und 28 Jahren alt sein und Interesse an Kulturen und Lebensverhältnissen in Entwicklungsländern haben. Bewerbungen werden direkt an die anerkannten Entsendeorganisationen geschickt, die unter http://www.weltwaerts.de/ zu finden sind. Die Freiwilligen erhalten ein Taschengeld, eine Versicherung, sowie eine ortsübliche Unterkunft und Verpflegung.

Internationaler kultureller Freiwilligendienst "kulturweit"

Der internationale kulturelle Freiwilligendienst “kulturweit” existiert seit 2009. Er basiert auf dem freiwilligen sozialen Jahr (FSJ) und wird von der deutschen UNESCO-Kommission e.V. in Zusammenarbeit mit dem Auswärtigen Amt angeboten.

Junge Menschen im Alter von 18 bis 26 Jahren können sich auf diesem Weg sechs bis zwölf Monate lang freiwillig im Bereich der Kultur- und Bildungspolitik engagieren. Einsatzstellen sind die Entwicklungsländer in Afrika, Asien und Lateinamerika sowie Staaten in Mittel- und Osteuropa. Möglich ist beispielsweise eine Tätigkeit an Goethe-Instituten oder an deutschen Auslandsschulen.

Der Auslandseinsatz wird im Rahmen eines Vor- und Nachbereitungsseminars pädagogisch begleitet. Durch die jeweilige Einsatzstelle wird eine individuelle fachliche Anleitung und Betreuung während des Auslandseinsatzes gewährleistet.

Weitere Informationen zum Dienst bietet die Koordinierungsstelle der deutschen UNESCO-Kommission in Berlin. An diese Stelle sind auch Bewerbungen zu richten.

Weitere Infos: www.kulturweit.de

Internationaler Jugendfreiwilligendienst (IJFD)

Der Internationale Jugendfreiwilligendienst (IJFD) kann in einem zeitlichen Rahmen von sechs bis höchstens 18 Monaten abgeleistet werden und richtet sich an Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 16 bis 26 Jahren. Der IJFD kann im beispielsweise im sozialen Bereich, im Sport, in der Kultur- und Denkmalpflege, im Naturschutz, im Bildungswesen oder im Bereich der Demokratieförderung geleistet werden. Die Freiwilligen erhalten ein Taschengeld, Unterkunft und Verpflegung, Zuschuss zu den Reisekosten und haben Urlaubsanspruch.

Weitere Infos: http://www.internationaler-jugend-freiwilligendienst.de/ijfd/

Friedensdienst

Junge Menschen, die sich weltweit für den Frieden einsetzen wollen, können sich bei staatlich anerkannten Organisationen engagieren, wie zum Beispiel bei der Aktion Sühnezeichen Friedensdienste (http://www.asf-ev.de/) oder beim Christlichen Internationalen Friedensdienst EIRENE (http://www.eirene.org/). Dort beträgt die Einsatzdauer zwischen 13 und 18 Monaten. Pflicht für alle Friedensdienstleistenden im Ausland ist ein 14-tägiger Ausreisekurs. Die Freiwilligen sind verpflichtet, einen Unterstützerkreis zur Mitfinanzierung aufzubauen. Sie arbeiten im Friedensdienst in den Bereichen Friedens- und Erinnerungsarbeit, Soziales, Antirassismus und Umwelt.

Weitere Infos: http://www.friedensdienst.de/

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