Auf ein Beratungsgespräch vorbereiten
In allen Agenturen für Arbeit gibt es eine Berufsberatung speziell für Abiturienten. "Berufsberaterinnen und Berufsberater für akademische Berufe" werden diese in der Regel genannt. An der Agentur für Arbeit Hamburg ist dort zum Beispiel Beate Ebbinghaus tätig. Sie hat einige Tipps für die Vorbereitung auf ein Beratungsgespräch parat:
„Gerade wenn man noch ganz orientierungslos ist, hilft es sehr, sich mit den eigenen Interessen, Neigungen, Stärken und Schwächen - also eben mit sich selbst - auseinander zu setzen", weiß die Berufsberaterin. „Diesem persönlichen Profil können in der Beratung dann sehr gut Ausbildungsberufe oder Studienrichtungen zugeordnet werden."
Mit den folgenden einfachen Mitteln kannst du wichtige Erkenntnisse über dich selbst gewinnen. Mach' dir zu deinen Überlegungen Notizen und nimm sie mit in die Beratung. Das ist eine gute Grundlage für das Gespräch.
Plus-/Minus-Liste
Notiere dir, was du gut kannst und was dir nicht liegt. Am einfachsten geht das, indem du zunächst Schlagworte sammelst, die dir einfallen, und dann ein Plus oder ein Minuszeichen davor setzt. Beispiele: Mit dem Computer arbeiten, mit Tieren umgehen, zeichnen, ein Instrument spielen, etwas auf eBay verkaufen ...
Schulisches Profil
Deine Abiturfächer wie auch deine Lieblingsfächer geben Aufschluss über deine Stärken und Interessen. Bring am besten auch die letzten Zeugnisse mit in die Beratung.
Hobbys und freiwilliges Engagement
In der Freizeit widmest du dich deinen Interessen, egal ob beim Modellbau, im Sportverein oder mit einer privaten Homepage. Diese Tätigkeiten, die du freiwillig unternimmst, können konkrete Wegweiser für Berufe sein.
Persönlichkeitsprofil
Arbeitest du gerne mit anderen Menschen zusammen oder bist du lieber für dich alleine? Willst Du im Büro arbeiten oder lieber in der freien Natur? Auch über diese Fragen solltest du dir vor einem Beratungsgespräch Gedanken machen.
Erfahrungen aus dem Arbeitsleben
Wenn du schon mal ins Berufsleben geschnuppert hast, zum Beispiel bei einem Praktikum oder bei einer Ferienarbeit, dann überlege dir, was dir dabei gut gefallen hat und was nicht.






