Wer unterstützt mich, wenn ich Hilfe brauche?

Eine junge Frau sitzt auf einem Sofa und hält ein Tablet in den Händen.
Wo man was findet und wer Ansprechpartner ist, ist wichtig zu wissen. abi» gibt einen Überblick.
Foto: Julien Fertl

Schritt 5

Wer unterstützt mich, wenn ich Hilfe brauche?

Bei der Suche nach einer Ausbildung oder einem Studium können viele Fragen auftauchen. Tim Frerichs, Berufsberater bei der Agentur für Arbeit Osnabrück, erklärt, wer sie dir beantworten kann.

1. Wo kann ich Deutsch lernen?
2. Wer hilft mir, einen passenden Beruf zu finden?
3. Wo kann ich selbst recherchieren?
4. An wen wende ich mich, wenn ich eine Ausbildung machen möchte?
5. Wer beantwortet meine Fragen zum Studium?
6. Wer hilft mir bei Fragen zur Finanzierung, Wohnungssuche oder zu Nebenjobs?
7. Wer hilft noch?

Wo kann ich Deutsch lernen?

Ein Porträt-Foto von Tim Frerichs

Tim Frerichs

Foto: privat

„Wer eine Ausbildung machen oder ein Studium aufnehmen will, sollte gut Deutsch sprechen können. Wer eine Ausbildung machen möchte, sollte vorab das Level B2 erreichen, Studieninteressierte das Niveau C1. Um Deutsch zu lernen, kannst du einen oder mehrere Sprachkurse besuchen. Viele Sprachkurse werden auf regionaler oder kommunaler Ebene angeboten. Es lohnt sich daher, bei der jeweiligen Stadt oder Gemeinde nachzufragen, in der man lebt. Auch die Volkshochschulen (VHS) haben Sprachkurse im Angebot. Als Ergänzung empfehle ich kostenfreie Online-Sprachkurse, wie sie etwa im Portal Deutsche Welle oder in der App Ankommen zu finden sind. An einigen Hochschulen besteht auch die Möglichkeit, als Gasthörer an Sprachkursen des Sprachenzentrums teilzunehmen. Auch hier gilt: nachfragen!“

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Wer hilft mir, einen passenden Beruf zu finden?

„Wenn es um die Frage nach dem richtigen Beruf geht, besucht man am besten zuerst die Berufsberater der Agenturen für Arbeit. Wer möchte, kann vor Ort im Gespräch zunächst grundlegende Fragen zum deutschen Bildungssystem klären. Beispielsweise, warum es in Deutschland so wichtig ist, eine Ausbildung zu machen oder welche Ausbildungsformen es überhaupt gibt. Im Anschluss geht es darum, deinen eigenen Weg ins Berufsleben zu finden: Anhand der persönlichen Stärken und Interessen versucht der Berufsberater mit dir zusammen herauszufinden, welche beruflichen Möglichkeiten für dich in Frage kommen. Der nächste Schritt ist, zu klären, wie man dieses Berufsziel erreicht – über eine Ausbildung oder über ein Studium (Mehr dazu in Schritt 3: Welcher Weg passt zu mir?). Damit sich die Berufsberater der Agenturen für Arbeit genügend Zeit für dich nehmen können, solltest du vorab einen Termin vereinbaren: telefonisch unter der Nummer 0800 4 5555 00 (kostenfrei), über das Kontaktformular oder persönlich vor Ort.“

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Wo kann ich selbst recherchieren?

„Ohne Anmeldung kannst du dich in den Berufsinformationszentren (BiZ) der örtlichen Agenturen für Arbeit über Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten informieren. An den PC-Arbeitsplätzen kannst du nicht nur im Internet recherchieren, sondern beispielsweise auch Bewerbungen schreiben. Falls es Verständnisprobleme gibt, helfen die Mitarbeiter vor Ort. In den Berufsinformationszentren gibt es auch Infomappen zu Studienberufen und Ausbildungsberufen. Die Mappen sind übersichtlich in verschiedene Berufsfelder aufgeteilt, zum Beispiel Informatik, Medizin, Tourismus oder Verkauf.“

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An wen wende ich mich, wenn ich eine Ausbildung machen möchte?

„Die Agenturen für Arbeit beraten und vermitteln in Ausbildung und Arbeit. Grundsätzlich können sie die Vermittlung durch finanzielle Fördermöglichkeiten unterstützen. Weitere Ansprechpartner speziell für Ausbildungsberufe sind die Industrie- und Handelskammern (IHK) beziehungsweise die Handwerkskammern (HWK). Die IHKs sind für Ausbildungsberufe im Bereich Industrie und Handel zuständig, zum Beispiel Bankkaufmann oder Technischer Produktdesigner. Die HWKs sind dagegen auf Berufe im Handwerk ausgerichtet, etwa Tischler oder Maurer. Beide Kammern arbeiten eng mit den Agenturen für Arbeit zusammen, bieten aber auch selbst Beratungen an. Da sie in Kontakt mit den Ausbildungsbetrieben stehen, können die Kammern zwischen den Betrieben, die ausbilden, und Auszubildenden vermitteln. Außerdem kennen die Kammern Förderprogramme für Auszubildende. Welche Kammern für deine Region zuständig sind, kannst du jeweils auf der Hauptseite der Kammern im Internet nachlesen: Das ist der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) für die IHKs und der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) für die HWKs.
Vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) wurden 2013 außerdem die KAUSA Servicestellen ins Leben gerufen. An bundesweit 24 Standorten beraten und informieren die KAUSA Servicestellen seit 2016 auch junge Geflüchtete zu Ausbildungsmöglichkeiten. Weitere Informationen findest du unter www.jobstarter.de.“

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Wer beantwortet meine Fragen zum Studium?

„Auch bei Fragen zum Studium sind die Berufsberater der Agenturen für Arbeit gerne behilflich. Steht der Studiengang oder der Hochschulort fest, kann auch die Zentrale Studienberatung oder das International Office der jeweiligen Hochschule weiterhelfen. Dort können Mitarbeiter beispielsweise Fragen zum Studienangebot, zur Zulassung oder Bewerbung beantworten. Hast du Fragen zu einem bestimmten Studiengang, ist die jeweilige Fachstudienberatung die richtige Anlaufstelle. Diese ist an der Fakultät beziehungsweise im Fachbereich zu finden. Kontaktdaten zu den Ansprechpartnern findest du auf der Website der Hochschule."

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Wer hilft mir bei Fragen zur Finanzierung, Wohnungssuche oder zu Nebenjobs?

„Suchst du eine Wohnung, einen Nebenjob oder hast du Fragen zur Finanzierung des Studiums? Dann sind die Studentenwerke die richtige Anlaufstelle. Welches Studentenwerk für deinen Hochschulstandort zuständig ist, kannst du auf der Landkarte unter www.studentenwerke.de herausfinden. Nach 15 Monaten geduldetem oder gestattetem Aufenthalt kann man als Student beim Studentenwerk einen Antrag auf BAföG, eine staatlich geförderte Finanzierungshilfe, stellen. Die Studentenwerke helfen auch dabei, ein Zimmer in einem Studentenwohnheim zu finden – für Studierende meist die günstigste Wohnmöglichkeit. Ebenso bieten die Studentenwerke Infos zu Nebenjobs. Wer nebenbei arbeitet, sollte aber möglichst darauf achten, dass das Studium nicht darunter leidet.“

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Wer hilft noch?

„Die Jugendmigrationsdienste des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) sind in verschiedenen Regionen tätig. Träger sind oft kirchliche Einrichtungen wie beispielsweise die Caritas. Die Jugendmigrationsdienste unterstützen nicht nur bei der Suche nach einem passenden Beruf, sondern helfen auch bei der Integration in die Gesellschaft oder bei familiären Schwierigkeiten. Ziel der Jugendmigrationsdienste (JMD) ist eine längerfristige Unterstützung bei der Integration in Deutschland. Auf www.jugendmigrationsdienste.de sind derzeit 454 Jugendmigrationsdienste gelistet.
Generell empfehle ich, nicht nur eine Anlaufstelle zu nutzen, sondern sich über verschiedene Wege zu informieren. Auch selbst aktiv zu werden, ist wichtig. Wer viele Gespräche führt und Kontakte zu Einheimischen knüpft, schafft sich eine gute Basis für seine berufliche Zukunft.“

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Schritt 1

Ausbildung und Studium in Deutschland

Wie funktioniert eigentlich das Bildungssystem in Deutschland? Wie läuft eine Ausbildung ab, was kannst du studieren? Hier bekommst du einen Überblick, welche Möglichkeiten du hast und welche Voraussetzungen du erfüllen musst.

In Deutschland herrscht Schulpflicht. Sie beginnt ungefähr mit dem sechsten Lebensjahr und dauert – je nach Bundesland – meistens neun bis zehn Jahre. Gute Leistungen vorausgesetzt, kannst du aber noch weiter zur Schule gehen und nach insgesamt zwölf oder dreizehn Jahren das Abitur machen – zum Beispiel auf einem Gymnasium oder einer Gesamt- oder Gemeinschaftsschule mit Oberstufe. Damit hast du die allgemeine Hochschulreife erreicht, die dich für den Besuch aller Hochschulen qualifiziert. 

Mit dem Abitur kannst du aber nicht nur studieren, sondern auch eine Ausbildung machen. Für die meisten Ausbildungen wird kein bestimmter Schulabschluss vorausgesetzt. Jedoch hat man mit dem Abitur einen Abschluss vorzuweisen, mit dem man bei Unternehmen in der Regel sehr gute Chancen hat.

Ausbildung

Grundsätzlich dauert eine qualifizierte Ausbildung durchschnittlich drei Jahre. Es gibt zwei Arten von Ausbildungen in Deutschland:
In einer dualen Ausbildung lernst du einerseits im Unternehmen das praktische Arbeiten. Wenn du zum Beispiel eine handwerkliche Ausbildung machst, erfährst du dort, wie du mit welchen Werkzeugen umgehen musst. In einer kaufmännischen Ausbildung lernst du etwa den Umgang mit bestimmten Computerprogrammen oder wie du dich gegenüber Kunden verhältst. Das ist aber nur die eine Hälfte, die andere ist die Berufsschule. Dort lernst du die Theorie zu deinem Beruf – zum Beispiel Mathematik, Englisch, Wirtschaft oder Recht, immer bezogen auf deinen Beruf.

In manchen Ausbildungen arbeitest du drei Tage in der Woche im Unternehmen, an den anderen beiden Tagen gehst du in die Berufsschule. Bei anderen Ausbildungen bist du abwechselnd für mehrere Wochen im Unternehmen und an der Berufsschule. Weil du im Unternehmen mitarbeitest, erhältst du eine Ausbildungsvergütung, die mit jedem Ausbildungsjahr steigt.

Die schulische Ausbildung findet vor allem an einer Berufsfachschule statt. Typische Berufe mit schulischer Ausbildung sind zum Beispiel Gesundheits- und Krankenpfleger, Ergotherapeut, Erzieher, Medizinisch-technischer Assistent oder Fremdsprachenkorrespondent. Berufserfahrung sammelst du hier vor allem in Praktika. Du bekommst meist kein Geld für deine Ausbildung. Um sie zu finanzieren, kannst du nebenbei arbeiten oder deine Familie unterstützt dich. Oder du prüfst, ob der Staat dich fördern kann, zum Beispiel über Schüler-BAföG

Nebras Nassar (25) macht eine Ausbildung zum Tourismuskaufmann für Privat- und Geschäftsreisen.
>> zur Reportage
Mohammad Zaghnoon (23) wird gerade auf die Ausbildung zum Fachangestellten für Arbeitsmarktdienstleistungen vorbereitet. >> zur Reportage

Studium

Willst du studieren, musst du dich zuerst an der gewünschten Hochschule für den gewünschten Studiengang bewerben – das kannst du meist über die Homepage tun. Das ist zweimal im Jahr möglich, zum Wintersemester (Oktober bis März) und zum Teil auch zum Sommersemester (April bis September).

Viele Studienfächer sind sehr beliebt, das heißt, es gibt mehr Bewerber als Studienplätze. In diesem Fall müssen die Hochschulen auswählen, wen sie zum Studium zulassen. Es gibt Studiengänge, die an jeder Hochschule zulassungsbeschränkt sind (bundesweit). Das heißt, für die Studiengänge steht nur eine bestimmte Zahl von Studienplätzen zur Verfügung, zum Beispiel bei Medizin und Pharmazie. Andere Studiengänge sind nur an manchen Hochschulen zulassungsbeschränkt (örtlich), an anderen zulassungsfrei. Je nachdem gelten verschiedene Fristen, zu denen du dich bewerben musst. Auch musst du je nach Studiengang und Hochschule unterschiedliche Voraussetzungen erfüllen, um zugelassen zu werden.

Die meisten Studiengänge, die man direkt nach dem Abitur aufnehmen kann, schließen mit einem Bachelor ab. Daneben gibt es Studiengänge mit Staatsexamen (zum Beispiel Medizin und Jura) und selten Studiengänge, in denen man einen Diplom- oder Magisterabschluss erwirbt. Bachelorstudiengänge dauern in der Regel sechs bis acht Semester (drei bis vier Jahre). Viele Studierende machen danach noch den Master, der noch einmal zwei bis vier Semester dauert (ein bis zwei Jahre).

Das Studium ist in Deutschland kostenlos – außer du besuchst eine private Hochschule. An staatlichen Hochschulen musst du nur einmal im Semester einen Beitrag für die Verwaltung und gegebenenfalls eine Fahrkarte bezahlen. Wie viel das ist, bestimmt die Hochschule. Manche verlangen 50 Euro, andere 300 Euro.

Damit sie Miete und Essen bezahlen können, arbeiten viele Studierende nebenbei, zum Beispiel in der Gastronomie oder in Callcentern. Außerdem kannst du die staatlich geförderte Finanzierungshilfe BAföG beantragen. Das ist ein monatlicher Zuschuss, den du unter bestimmten Umständen bekommen kannst – zum Beispiel, wenn deine Familie dich nicht finanzieren kann. Die Hälfte dieses Geldes musst du nach dem Studium zurückzahlen. Die andere Hälfte bekommst du geschenkt. (Mehr zum Thema Studienfinanzierung gibt es unter finanzen.abi.de.)

Ayat Alkadri (28) studiert International Management an der Technischen Hochschule Deggendorf. >> zur Reportage

... und was noch?

Es gibt auch noch eine besondere Ausbildungsform: das duale Studium. Dabei absolvierst du eine Ausbildung oder Praxisphasen in einem Unternehmen und studierst parallel. Es gibt zwei Formen: die eine kombiniert Ausbildung und Studium, hierbei erhalten Absolventen zwei Abschlüsse. Die andere sieht Studium und Praxisphasen in einem Unternehmen vor, am Ende gibt es einen Hochschulabschluss. Duale Studiengänge dauern zwischen drei und viereinhalb Jahren. (Mehr zum Thema duales Studium liest du unter duales-studium.abi.de.)

Sara Manzari (33) beginnt bald ihr duales Studium an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg. >> zur Reportage

 

Wenn du die Schulzeugnisse aus deinem Heimatland mitgebracht hast, kannst du sie in Deutschland anerkennen lassen (Mehr zur Anerkennung in Schritt 4: Was ist mein Zeugnis wert?). Wenn sich dabei herausstellt, dass du hier noch nicht studieren darfst, kannst du das Abitur auf dem zweiten Bildungsweg nachholen. Das kannst du auf Abendgymnasien oder Kollegs machen. (Mehr zum Thema „Abitur auf dem zweiten Bildungsweg“ gibt es im Beitrag „Mit Beharrlichkeit und langem Atem“.)

Und auch wenn du qualifiziert bist, musst du natürlich trotzdem erst die deutsche Sprache lernen. Das kannst du zum Beispiel in einem Sprachkurs, den dir die Agentur für Arbeit oder das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) vermittelt. Auch viele Hochschulen bieten Sprachkurse an und haben außerdem zusätzliche Plätze in ihren Studienkollegs und anderen Vorbereitungskursen geschaffen. Je nach Hochschule dauert ein Studienkolleg zwischen sechs und zwölf Monaten.

Mehr Info

Anlaufstellen und wichtige Links

 abi>> Portal

Rubrik "Studim": studium.abi.de

- Was studieren?

- Wo studieren?

- Wie studieren?

Rubrik "Ausbildung": ausbildung.abi.de

 

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Schritt 2

Wofür interessiere ich mich? Was kann ich gut?

Die Suche nach einer passenden Ausbildung oder dem richtigen Studium beginnt bei dir. Wenn du deine Stärken kennst und weißt, was dich wirklich interessiert, kannst du herausfinden, was dazu passt. Die folgenden Anhaltspunkte sollen dir dabei helfen, deine Stärken und Interessen zu erkennen.

Schulfächer

Fächer, die dir in der Schule Spaß machen und in denen du gut bist, können dir etwas über deine Fähigkeiten und Interessen verraten. Darum solltest du dich fragen, welche Schulfächer dir besonders gut liegen. Bist du mathematisch interessiert und begabt? Dann ist vielleicht ein technisches Studium das Richtige für dich, zum Beispiel Maschinenbau oder Informatik, oder eine kaufmännische Ausbildung, etwa als Industriekaufmann oder Kauffrau für Büromanagement. Wenn du Fremdsprachen leicht lernst, könnte eine Ausbildung als Fremdsprachenkorrespondent zu dir passen oder ein sprachwissenschaftliches Studium.

Interessen außerhalb der Schule

Anschließend kannst du dir über deine Interessen außerhalb der Schule Gedanken machen. Was machst du, wenn du Zeit für dich hast? Egal ob du gerne liest und schreibst, zeichnest, am Computer programmierst oder dich zum Beispiel gerne um deine Angehörigen kümmerst: Auch diese Aktivitäten sagen dir viel über dich selbst.

Praktische Erfahrungen

Vielleicht hast du sogar schon erste praktische Erfahrungen gemacht, zum Beispiel im Betrieb deiner Eltern oder als Aushilfe in einem anderen Unternehmen. Hat dir die Arbeit gefallen oder war es nicht das Richtige für dich? Auch auf diesem Weg findest du heraus, welche Tätigkeiten dir liegen und welchen Beruf du dir vorstellen kannst.
Praktische Erfahrungen kannst du auch in Deutschland sammeln, in Form von Praktika. Wenn du praktische Einblicke in einen Ausbildungsberuf oder einen Beruf mit Studium erhalten möchtest, kannst du dich bei Unternehmen um ein Praktikum bewerben.

Tests

Auch Tests können dich unterstützen. Es gibt Tests, die deine Interessen und Stärken abfragen und dazu passende Tätigkeitsfelder oder Studiengänge vorschlagen. Darüber hinaus bieten viele Hochschulen Self-Assessments an, die deine Eignung für einen bestimmten Studiengang feststellen. Die meisten Tests kannst du online machen. Bevor du loslegst, solltest du dich aber informieren, ob der Test etwas kostet. Hinweis: Es gibt viele kostenlose Angebote.
Die Agenturen für Arbeit bieten zum Beispiel Studienfeldbezogene Beratungstests an. Diese Tests zeigen dir, ob du für eines der Studienfelder Naturwissenschaften, Ingenieurwissenschaften, Informatik/Mathematik, Wirtschaftswissenschaften, Sprachwissenschaften oder Rechtswissenschaften geeignet bist. Sie werden vor Ort in den Agenturen für Arbeit durchgeführt.
Weitere Informationen und Links zu Tests gibt es in der Rubrik Orientieren > Was soll ich werden? > Testverfahren.

Selbstbild und Fremdwahrnehmung

Ein weiterer wichtiger Aspekt sind Gespräche mit anderen, beispielsweise deiner Familie und (neuen) Freunden. Frage sie, wie sie dich einschätzen. Welche Eigenschaften und Stärken schreiben sie dir zu? Bist du in ihren Augen belastbar und verantwortungsbewusst, teamfähig und kommunikativ? Bist du handwerklich begabt oder fühlst du dich mehr für das Organisatorische zuständig? Vergleiche das, was andere über dich sagen, mit dem, was du selbst über dich denkst.

Berufsberatung

Wenn es um Studiengänge oder Ausbildungen geht, die zu deinen Interessen und Stärken passen, kannst du dich auch von Profis beraten lassen. Die Berufsberater der Agenturen für Arbeit stehen für ein persönliches Gespräch zur Verfügung. Mehr dazu liest du in Schritt 5: Wer unterstützt mich, wenn ich Hilfe brauche?.

 

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Schritt 3

Welcher Weg passt zu mir?

Mit deinen Stärken und Interessen hast du dich befasst. Du kannst einschätzen, worin du gut bist und was du beruflich machen möchtest. Jetzt stellt sich die Frage, welchen Weg du einschlägst. Zum einen solltest du dich über Studiengänge und Ausbildungsberufe informieren, die zu dir passen. Zum anderen solltest du dir überlegen, ob du dein berufliches Ziel über ein (duales) Studium oder eine Ausbildung erreichst.

Eine gute Website, um dich über Studiengänge zu informieren, ist studienwahl.de. Dort findest du ausführliche Informationen über alle Studienfelder und einzelne Studiengänge, auch in englischer Sprache. Mithilfe der Suche findest du heraus, an welchen Hochschulen in Deutschland du ein bestimmtes Studienfach studieren kannst. Das gilt auch für duale Studiengänge. Gib als Suchbegriff zum Beispiel „Bauingenieurwesen“ ein. Die Suchergebnisse werden zum einen als Liste angezeigt, zum anderen als Punkte auf einer Deutschlandkarte. Der Hochschulkompass bietet ebenfalls die Möglichkeit, nach Studiengängen in ganz Deutschland zu suchen. Suchst du nach Informationen in Form von Videos, kannst du dir auf BERUFE.TV Filme über Studiengänge ansehen. Speziell über duale Studiengänge informiert die Website AusbildungPlus.

Umfassende Beschreibungen über duale und schulische Ausbildungen findest du im BERUFENET. Du kannst in der Suche einen bestimmten Beruf eingeben, aber auch die Suche von A-Z nutzen. Ein „Sucheinstieg über Berufsfelder“ ist ebenfalls möglich. Öffnest du zum Beispiel die Beschreibung zum Beruf „Chemielaborant/in“, findest du unter anderem Informationen über die Ausbildung, den Zugang und die Tätigkeiten im Beruf. Auch über Ausbildungsberufe kannst du dir Filme auf BERUFE.TV ansehen. Viele der Filme werden mit englischen Untertiteln angeboten. Berichte über junge Menschen, die von ihrer Ausbildung erzählen, findest du auf der Website planet-beruf.de unter „Mein Beruf“.

Ein Ziel, mehrere Wege

Bei manchen Berufen stellt sich nicht die Frage, ob Studium oder Ausbildung. Wer Arzt werden will, muss Medizin studieren, wer als Ingenieur arbeiten möchte, entscheidet sich für einen ingenieurwissenschaftlichen Studiengang. Genauso gibt es für den Beruf Bäcker/in nur den Weg über die duale Ausbildung.

Es gibt aber auch Berufe oder Tätigkeitsfelder, die keinen festen Weg vorschreiben. Möchtest du etwa in einer Bank arbeiten, kannst du zum Beispiel Betriebswirtschaftslehre studieren (auch als duales Studium), aber auch eine duale Ausbildung zum Bankkaufmann oder zur Bankkauffrau machen. Ebenso gilt für Dolmetscher und Übersetzer: In den Beruf führen Studiengänge und eine schulische Ausbildung.

Gibt es mehr als einen Weg zum Ziel, musst du dich entscheiden. Die folgende Tabelle [zum Download, PDF - 118 KB] gibt einen Überblick über die vier Wege:

Studium und duales Studium

 

Studium

duales Studium

Abschlüsse 

Bachelor, Master, Staatsexamen,
zum Teil Diplom und Magister

  • Hochschulabschluss (überwiegend Bachelor)
  • bei einem Teil der dualen Studiengänge zusätzlich beruflicher Bildungsabschluss

Lernorte

  • Hochschulen
  • zugehörige Einrichtungen, z.B. Bibliothek, Sprachenzentrum, Uniklinik
  • Hochschulen oder Berufsakademien
  • Unternehmen

Dauer (regulär)

Bachelor: 6-8 Semester
Master: 2-4 Semester
Staatsexamen: 7-12 Semester

3 bis 4,5 Jahre

 Kosten / Vergütung

  • Semesterbeitrag: je nach Hochschule (ca. 50-300 Euro)
  • an privaten Hochschulen zusätzlich Studiengebühren
  • keine Vergütung
  • Finanzierung z.B. über BAföG, Nebenjob, Stipendium, Studienkredit
  • Semesterbeitrag je nach Hochschule/Berufs-akademie
  • meist monatliche Vergütung je nach Branche und Unternehmen

Aufbau / Struktur

  • Wintersemester (Oktober bis März) und Sommersemester (April bis September)
  • vorlesungsfreie Zeit zwischen den Semestern für Prüfungen und Praktika
  • Wechsel zwischen Hochschule/Berufsakademie und Unternehmen, z.B. alle drei Monate
  • Ausbildungsbeginn meist zum 1.8. oder 1.9.

Wo und wann bewerben?

  • Bewerbung an der Hochschule und/oder über www.hochschulstart.de
  • zulassungsfrei: ca. einen Monat vor Semesterbeginn einschreiben
  • örtliche Zulassungs-beschränkung: Bewerbung meist bis 15. Januar für das Sommersemester, bis 15. Juli für das Wintersemester
  • bundesweite Zulassungs-beschränkung (Medizin, Tiermedizin, Zahnmedizin, Pharmazie): Bewerbung meist bis 15. Januar für das Sommersemester, bis 15. Juli für das Wintersemester; Tiermedizin nur zum Wintersemester
  • Bewerbung bei einem Unternehmen und an einer Hochschule
  • Beginn der Bewerbungsphase mindestens ein Jahr vor Ausbildungsbeginn, Bewerbung an der Hochschule in der Regel erst mit unterschriebenem Arbeitsvertrag

Art der Tätigkeit während der Ausbildung

 

  • akademische Ausbildung
  • je nach Studiengang Pflichtpraktika, freiwillige Praktika und/oder Praxissemester möglich
  • akademische Ausbildung an der Hochschule
  • Erlernen praktischer Fähigkeiten im Unternehmen

Wo gibt es Stellen / Studienplätze?

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duale und schulische Ausbildung

 

duale Ausbildung

schulische Ausbildung

Abschlüsse 

beruflicher Bildungsabschluss

beruflicher Bildungsabschluss

Lernorte

  • Unternehmen
  • Berufsschulen
  • Berufsfachschulen oder Fachakademien
  • Unternehmen (während Praktika)

Dauer (regulär)

2 bis 3,5 Jahre

1 bis 3 Jahr(e)

Kosten / Vergütung

monatliche Ausbildungsvergütung
je nach Branche und Unternehmen

  • Schulgeld fällt nur an privaten Berufsfachschulen an
  • selten Ausbildungs-vergütung (je nach Beruf)

Aufbau / Struktur

  • Wechsel zwischen Unternehmen und Berufsschule,
    z.B. drei Tage pro
    Woche im
    Unternehmen, zwei
    Tage in der
    Berufsschule
  • Ausbildungsbeginn
    meist zum 1.8. oder 1.9.
  • fünf Tage pro Woche Berufsfachschule
  • Blockpraktika oder Praktika an bestimmten Tagen

Wo und wann bewerben?

  • Bewerbung bei einem Unternehmen,
    Anmeldung an einer Berufsschule durch das Unternehmen
  • Beginn der Bewerbungsphase mindestens ein Jahr vor Ausbildungsbeginn
  • Bewerbung bei der jeweiligen Berufsfachschule oder Fachakademie
  • ein halbes bis ein Jahr vor Ausbildungsbeginn

Art der Tätigkeit während der Ausbildung

 

  • Erlernen praktischer Fähigkeiten im Unternehmen
  • Fachunterricht an der Berufsschule
  • Erlernen theoretischen Wissens an der Berufsfachschule
  • Erlernen praktischer Fähigkeiten in Übungen und Praktika

Wo gibt es Stellen / Studienplätze?

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Mehr Info

Anlaufstellen und wichtige Links

 

abi>> Portal
Rubrik „Studium“: studium.abi.de
Rubrik „Ausbildung“: ausbildung.abi.de

 

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Schritt 4

Was ist mein Zeugnis wert?

Du hast einen Studiengang oder Ausbildungsberuf gefunden, der dich interessiert? Dann heißt es: bewerben. Dafür musst du Zeugnisse vorweisen können, die deine Eignung belegen. Fragen zur Anerkennung ausländischer Abschlüsse beantwortet Petra Kourukmas, Referentin bei der Zentralstelle für ausländisches Bildungswesen der Kultusministerkonferenz in Bonn.

abi>> Frau Kourukmas, an wen wende ich mich, wenn ich mein Zeugnis anerkennen lassen will?

Petra Kourukmas: In Deutschland sind verschiedene Stellen zuständig für eine berufliche oder schulische Anerkennung. Die Hochschulen entscheiden selbst über eine Zulassung. Wenn Sie nicht wissen, an welche Stelle Sie sich wenden müssen, können Sie eine E-Mail an uns schreiben – auch in englischer oder arabischer Sprache – und einen Scan des Zeugnisses mitschicken. Die Adresse lautet zab@kmk.org.

abi>> Wie entscheiden Sie darüber, was mein Abschluss wert ist?

Ein Foto von Petra Kourukmas

Petra Kourukmas

Foto: privat

Petra Kourukmas: Wir entscheiden nicht, wir beraten die zuständigen Stellen, und wir orientieren uns dabei am Bildungssystem des Landes, aus dem die Zeugnisse kommen. Wenn Sie zum Beispiel in Syrien einen wissenschaftlichen Sekundarschulabschluss erworben haben, dann können Sie dort alle Fächer studieren. Für Medizin und andere sehr begehrte Fächer müssen Sie darüber hinaus einen besonderen Notendurchschnitt nachweisen. So ist das hier auch. Wenn Sie dagegen einen literaturwissenschaftlichen Sekundarschulabschluss haben, können Sie damit – genau wie in Syrien – Fächer im Bereich Sozial-, Geistes- oder Rechtswissenschaften studieren.

abi>> Kann ich mich direkt an einer Hochschule einschreiben, sobald ich das weiß?

Petra Kourukmas: Erst einmal müssen Sie sich entscheiden, an welcher Hochschule Sie studieren möchten. Auf der Homepage der Hochschule erfahren Sie, ob Sie sich direkt dort oder über Uni Assist, die zentrale Arbeits- und Servicestelle für internationale Studienbewerber in Deutschland, bewerben und ob Sie dafür Ihre Zeugnisse übersetzen lassen müssen.

abi>> Wo finde ich einen geeigneten Übersetzer – und was mache ich, wenn ich mir keinen leisten kann?

Petra Kourukmas: Die beratende Stelle oder die Hochschule selbst kann Ihnen einen Übersetzer nennen und Ihnen vielleicht auch sagen, wo Sie Unterstützung für die Kosten einer Übersetzung bekommen können.

abi>> Die Hochschulzugangsberechtigung allein nützt mir aber nichts, wenn ich kein Deutsch kann ...

Petra Kourukmas: Darum muss man die Sprache lernen, am besten schon in der Flüchtlingsunterkunft damit anfangen. Die Bundesagentur für Arbeit oder das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) vermitteln Sprachkurse. Viele Hochschulen bieten eigene Intensiv-Deutschkurse an. Auch für die Aufnahme in ein Studienkolleg braucht man Deutschkenntnisse.

abi>> Was ist ein Studienkolleg?

Petra Kourukmas: Ein Studienkolleg bereitet ausländische Studienbewerber auf ein Studium vor, wenn die Schulbildung im Herkunftsland dafür noch nicht ausreicht. Dort haben Sie dann Fächer wie Mathematik oder Biologie – je nach Studienziel. Deutsch lernen Sie auch. Der Vorteil ist, dass der Deutschunterricht direkt auf das Studium bezogen ist. Nach dem Studienkolleg machen Sie eine Prüfung, die zur Aufnahme des Studiums berechtigt.

abi>> Wenn ich erfahre, dass ich mit meinem Zeugnis nicht für eine deutsche Hochschule qualifiziert bin – was mache ich dann?

Petra Kourukmas: Sie können die Hochschulreife auf dem zweiten Bildungsweg nachholen, an Abendgymnasien oder Kollegs zum Beispiel. Auch an manchen Berufsschulen ist das möglich. Oder Sie überlegen sich, welche Ausbildung Sie machen möchten. Lassen Sie sich beraten, genau wie Deutsche auch, die noch nicht genau wissen, welchen Beruf sie ergreifen möchten.

abi>> Wie sieht es da mit Sprachkenntnissen aus?

Petra Kourukmas: Auch das ist unterschiedlich. In der IT-Branche kommen Sie zum Beispiel auch mit Englisch recht weit, aber in der Berufsschule geht es nicht ohne Deutsch. Viele Berufsschulen bieten Zusatz-Sprachkurse für Nichtdeutsche an.

abi>> Was passiert, wenn ich mein Zeugnis nicht mitnehmen konnte oder es auf der Flucht verloren habe?

Petra Kourukmas: Dann muss die Hochschule Ihre Qualifikation anders überprüfen. Das läuft in drei Stufen ab: Erstens müssen Sie eine Aufenthaltsberechtigung haben, zweitens muss Ihr bisheriger Bildungsweg glaubwürdig sein und drittens müssen Sie vielleicht auch nachweisen, was Sie bereits können oder wissen. Wenn jemand zum Beispiel sagt, dass er Bauingenieurwesen studiert hat, müsste er einen Konstruktionsplan zeichnen können. Darüber entscheiden aber die Hochschulen.

 

Anabin

In der Datenbank Anabin kann man recherchieren, wie im Ausland erworbene Bildungsabschlüsse in Deutschland bewertet werden. Die Suche erfolgt über "Schulabschlüsse mit Hochschulzugang". In der Liste kann man das Herkunftsland auswählen. Herausgeber ist die Kultusministerkonferenz.

www.anabin.kmk.org

 

Mehr Info

 Anlaufstellen und wichtige Links

 

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Überblick

Weitere Informationen

Anlaufstellen und wichtige Links

Anlaufstellen

Bundesagentur für Arbeit (BA)

www.arbeitsagentur.de

Berufsinformationszentren (BiZ) der Agenturen für Arbeit

Adressen aller Berufsinformationszentren in Deutschland:
www.arbeitsagentur.de/web/wcm/idc/groups/public/documents/
webdatei/mdaw/mtqw/~edisp/l6019022dstbai378099.pdf

Hier gibt es die planet-beruf.de Infomappen über Ausbildungsberufe
und die abi>> Infomappen über Berufe mit Studium.

Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF)

www.bamf.de
Suche nach Migrationsberatungsstellen in ganz Deutschland:
www.bamf.de/SiteGlobals/Functions/WebGIS/DE/WebGIS_
Migrationserstberatung.html

Jugendmigrationsdienste

Integration junger Menschen mit Migrationshintergrund
www.jmd-portal.de

Goethe-Institut

Kulturinstitut Deutschlands; bietet Informationen über Deutschland und Sprachkurse an
www.goethe.de

Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

www.bmbf.de

Kultusministerkonferenz

ständige Konferenz der Kultusminister der Bundesländer
www.kmk.org

Deutscher Akademischer Austauschdienst (DAAD)

Informationen für ausländische Studierende über Studienmöglichkeiten, Hochschulen, Finanzierung und Leben in Deutschland
www.daad.de/deutschland/de

Deutsches Studentenwerk

Informationen über Studienfinanzierung, Wohnen im Studium, Studieren mit Migrationshintergrund, Studieren mit Kind, Studieren mit Behinderung
www.studentenwerke.de

Industrie- und Handelskammern (IHK)

regionale Informationen über Ausbildungsberufe in Industrie und Handel
www.ihk.de

Handwerkskammern (HWK)

regionale Informationen über Ausbildungsberufe im Handwerk
www.handwerkskammer.de

Bundesring der Abendgymnasien

Abitur nachholen auf dem zweiten Bildungsweg; mit Adressen aller Abendgymnasien in Deutschland
www.abendgymnasien.com

Bundesring der Kollegs

Abitur nachholen auf dem zweiten Bildungsweg; mit Adressen aller Kollegs in Deutschland
www.bundesring.de


Wichtige Links

App „Ankommen“

Orientieren in den ersten Wochen in Deutschland; Angebot von Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, Bundesagentur für Arbeit, Goethe-Institut und Bayerischem Rundfunk
www.ankommenapp.de

Anabin

Informationen über die Anerkennung ausländischer Abschlüsse in Deutschland; Angebot der Kultusministerkonferenz
http://anabin.kmk.org

Anerkennung in Deutschland

Informationsportal der Bundesregierung zur Anerkennung ausländischer Berufsqualifikationen
www.anerkennung-in-deutschland.de

Zeugnisanerkennungsstellen

Übersicht über Zeugnisanerkennungsstellen in Deutschland, sortiert nach Bundesländern:
www.brd.nrw.de/schule/schulrecht_schulverwaltung/pdf/
Zeugnisanerkennungsstellen_in_Deutschland_01_05_2015.pdf

Bildungsserver

Informationen zu Studium, Ausbildung und Weiterbildung in Deutschland; Angebot von Bund und Ländern
www.bildungsserver.de

studienwahl.de

Informationen über Studium, Studiengänge, Hochschulen, Bewerbung, Abschlüsse, duales Studium; Angebot der Bundesagentur für Arbeit und der Bundesländer
www.studienwahl.de
Informationen auch in englischer Sprache unter studienwahl.de/en/chnews.htm

hochschulstart.de

Informationen über bundesweit zulassungsbeschränkte Studiengänge und dialogorientiertes Serviceverfahren; Angebot der Stiftung für Hochschulzulassung
www.hochschulstart.de

Hochschulkompass

Informationen über deutsche Hochschulen, Studiengänge, Promotion, internationale Kooperationen; Angebot der Hochschulrektorenkonferenz
www.hochschulkompass.de

BERUFENET

Informationen über Berufe mit über 3.000 Berufsbeschreibungen; Angebot der Bundesagentur für Arbeit
www.berufenet.arbeitsagentur.de

BERUFE.TV

mehr als 350 Filme über Ausbildungs- und Studienberufe; Angebot der Bundesagentur für Arbeit
www.berufe.tv
Informationen auch in englischer Sprache unter berufe.tv/en
Film „Berufsausbildung in Deutschland“ (auch auf Englisch)
Film „Ausbildung in Deutschland“ (auch auf Englisch)
Film „Studieren in Deutschland“ (auch auf Englisch)

KURSNET

Informationen über schulische Ausbildungen und Weiterbildungen sowie Anbieter; Angebot der Bundesagentur für Arbeit
kursnet-finden.arbeitsagentur.de

JOBBÖRSE der Bundesagentur für Arbeit

Datenbank mit Stellenangeboten (Arbeit, Ausbildung, Praktikum, etc.)
http://jobboerse.arbeitsagentur.de

planet-beruf.de

Informationen über Berufswahl, Ausbildung, Bewerbung; Informationen speziell für Geflüchtete in englischer, französischer und arabischer Sprache; Angebot der Bundesagentur für Arbeit
www.planet-beruf.de
www.planet-beruf.de/schuelerinnen/einsteigen

AusbildungPlus

Informationen über duale Studiengänge und Ausbildungen mit Zusatzqualifikation; Angebot des Bundesinstituts für Berufsbildung
www.ausbildungplus.de

Lehrstellenbörse der Industrie- und Handelskammern

Datenbank mit freien Ausbildungsplätzen in ganz Deutschland; Angebot der Industrie- und Handelskammern
www.ihk-lehrstellenboerse.de

Lehrstellenbörse der Handwerkskammern

Datenbank mit freien Ausbildungsplätzen in ganz Deutschland; Angebot der Handwerkskammern
www.handwerkskammer.de/service/lehrstellenboerse.html


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Stand: 21.01.2018