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Nachwuchsmangel in der beruflichen Ausbildung

Umfrage

Nachwuchsmangel in der beruflichen Ausbildung

Immer mehr Ausbildungsbetriebe verzeichnen rückläufige Bewerberzahlen. 31 Prozent der Ausbildungsplätze konnten zuletzt nicht besetzt werden. Das zeigt eine neue Ausbildungsumfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK).

Von 10.561 Unternehmen, die an der Umfrage teilgenommen haben, erhielt jedes zehnte nicht einmal eine Bewerbung. „Uns geht der Nachwuchs aus“, schilderte Eric Schweitzer, Präsident der DIHK, die Lage. Für viele Unternehmen bedeute die Nicht-Besetzung der wichtigen Arbeitsplätze ein Geschäftsrisiko. Bundesweit führe das zu negativen Folgen wie beispielsweise weniger Wachstum und Wohlstand.

In diesem Zusammenhang betonte Achim Dercks, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der DIHK, die Wichtigkeit einer engen Zusammenarbeit aller Beteiligten, um die vorhandenen Plätze zu besetzen und nach weiteren Verbesserungsmöglichkeiten zu suchen. Dazu gehöre die intensivere Kommunikation zwischen Ausbildungsbetrieben und Berufsschulen. Auch ein regelmäßiger Austausch über die Leistungen der Auszubildenden sowie eine enge Zusammenarbeit bei der Ausbildung von lernschwächeren Auszubildenden und Geflüchteten seien notwendig.

Mehr Infos

Deutscher Industrie- und Handelskammertag (DIHK)
www.dihk.de/presse/meldungen/2017-07-18-ausbildungsumfrage

abi>> 08.08.2017

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