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Ausbildung als Alternative für Studienabbrecher

Studienabbruch

Ausbildung als Alternative für Studienabbrecher

Fast die Hälfte aller Studienabbrecher in Deutschland entscheidet sich nach Verlassen der Hochschule für eine Berufsausbildung. Das geht aus einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW Köln) hervor.

Demnach sei in den vergangenen Jahren ein Trend zu beobachten: Nahmen 2008 nur gut 20 Prozent der Studienabbrecher eine Ausbildung auf, waren es sechs Jahre später bereits mehr als doppelt so viele. Vor allem die duale Ausbildung ist dabei sehr beliebt, da sie in vielen Fällen die Möglichkeit zur Verkürzung für Studienabbrecher bietet. Außerdem spielt der praktische Aspekt eine entscheidende Rolle: 57 Prozent, die ihr Studium aus diesem Grund abbrachen, entschieden sich für eine Berufsausbildung. Weitere genannte Gründe zum Studienabbruch sind außerdem zu hohe Leistungsanforderungen sowie mangelnde Studienmotivation.

Trotz des positiven Verlaufs ist es laut Bericht nicht hinzunehmen, dass so viele Studierende die Hochschule vorzeitig verlassen. Durchschnittlich haben sie dann schon 4,7 Fachsemester studiert. Mögliche Präventivmaßnahmen wären laut IW Köln frühzeitige umfassende Beratung an Gymnasien, der Ausbau von dualen Studiengängen mit Praxisbezug oder die gezielte Information über die Karrierechancen nach einer beruflichen Aus- oder Weiterbildung.

Mehr Infos

Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW Köln)
www.iwkoeln.de

abi>> 24.08.2017

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