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Arbeitszeitkonto setzt sich durch

Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung

Arbeitszeitkonto setzt sich durch

Mehr als die Hälfte der Beschäftigten in Deutschland verfügt über ein Arbeitszeitkonto, mit dem Arbeitsstunden erfasst und somit flexibel vorgearbeitet oder nachgeholt werden können. Das sind doppelt so viele als noch vor 20 Jahren, ermittelte das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB).

Flexible Arbeitszeitregelungen bieten Vorteile für Arbeitgeber und Beschäftigte, erklären die Forscher des IAB in ihrer Studie. Arbeitseinsätze seien dadurch an die Auftragslage anpassbar und Beschäftigte könnten die Spielräume für die Vereinbarkeit von Berufs- und Privatleben nutzen.

Wie das IAB herausfand, müssen Zeitguthaben oder -schulden in der Regel in einem vorgegebenen Zeitraum ausgeglichen werden. Häufig werden Arbeitszeitkonten mit einem kurzen Ausgleichzeitraum genutzt oder es gibt einen Stichtag, an dem eine bestimmte Stundenanzahl nicht über- oder unterschritten werden darf. Die restlichen Betriebe haben nicht geregelte oder kurzfristig anpassbare Ausgleichszeiträume. Noch selten vertreten sind Langzeitarbeitskonten, bei denen das angesparte Guthaben für längere Freistellungen genutzt werden kann.

Betriebe der öffentlichen Verwaltung und Sozialversicherung nutzen Arbeitszeitkonten am häufigsten (76 Prozent), gefolgt von Betrieben im Bereich Energie, Wasser, Abfall und Bergbau.

Mehr Infos

Institut für Arbeitsmarkt und Berufsforschung (PDF)

doku.iab.de/kurzber/2018/kb1518.pdf

abi>> 12.07.2018

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