Logo Bundesagentur für Arbeit
Logo Bundesagentur für Arbeit
  • Drucken
  • Versenden
  • PDF (Öffnet sich in neuem Fenster)

Kategorien

Regionale Unterschiede am Ausbildungsmarkt

Studie

Regionale Unterschiede am Ausbildungsmarkt

Die Chance auf einen Ausbildungsplatz in Deutschland hängt stark vom jeweiligen Wohnort ab. Das geht aus dem neuen Ländermonitor für berufliche Bildung hervor.

Trotz des Rückgangs von Angebot und Nachfrage bei den dualen Ausbildungen hat sich die allgemeine Situation am deutschen Ausbildungsmarkt laut der Studie stark verbessert. 2016 standen 100 Bewerbern durchschnittlich 94 Ausbildungsplätze zur Verfügung, im Jahr 2007 waren es noch 85. Bei der Betrachtung der einzelnen Bundesländer sind allerdings teils gravierende Unterschiede zu erkennen: 104 Ausbildungsplätze in Bayern stehen nur 88 in Schleswig-Holstein gegenüber.

Generell hat der Osten Deutschlands mit einem starken Rückgang der Ausbildungszahlen zu kämpfen. Innerhalb der letzten zehn Jahre ist die Zahl der angebotenen Ausbildungsplätze um etwa 40 Prozent gefallen, die Zahl der Bewerber sogar um 46 Prozent. Infolgedessen blieb 2016 in den neuen Bundesländern mehr als jede zehnte Stelle unbesetzt. Bundesweit erhielt fast jeder siebte Bewerber keine passende Stelle.

Besonders schlecht stehen die Chancen bundesweit für Hauptschulabsolventen und Jugendliche ohne deutschen Pass. Nur etwa jeder Schulabgänger einer Hauptschule erhielt 2015 auf Anhieb einen Ausbildungsplatz. 54 Prozent der Jugendlichen ohne deutschen Pass mussten in eine Maßnahme des Übergangssystems wechseln.

Die komplette Studie ist online verfügbar.

Mehr Infos

Bertelsmann Stiftung
www.bertelsmann-stiftung.de

abi>> 27.12.2017