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Berufsschulen: Herausforderungen und Chancen

BIBB-Untersuchung

Berufsschulen: Herausforderungen und Chancen

Die Digitalisierung, die sich ständig wandelnde Lebens- und Arbeitswelt, die Tendenz zu höheren Schulabschlüssen – all diesen Veränderungen muss sich die duale Berufsausbildung stellen. Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) hat die unterschiedlichen Herangehensweisen in den Bundesländern untersucht. Sieben Ausbildungsberufe mit Nachwuchskräftemangel wurden exemplarisch näher betrachtet.

Unter ihnen Maurer/-in, Fachinformatiker/-in sowie Hotelkaufmann/-frau. Für diese Berufsgruppen wurden die Schülerzahlen nachgezeichnet, die Gestaltung des Unterrichts betrachtet sowie ihre möglichen Lernortkooperationen untersucht.

Der Nachwuchskräftemangel in diesen Ausbildungsberufen führte bereits dazu, dass Schulklassen und Berufsschulen schließen mussten, so die Untersuchungsergebnisse. Betroffen sind vor allem die Bundesländer im Osten des Landes. So ist die Zahl der Berufsschulen von 2006 bis 2015 um rund 6,6 Prozent gesunken. Insbesondere mangelt es an jungen Auszubildenden in gewerblich-technischen Berufen.

Um den Unterricht zu gewährleisten, seien laut BIBB länderübergreifende Beschulungskonzepte notwendig. Um die Situation bundesweit zu stabilisieren, seien ein enger Kontakt und eine gute Kooperation zwischen Ausbildungsbetrieben und Schulen wichtig. Wichtig sei außerdem, das Lehramtsstudium an Berufsschulen für junge Menschen attraktiver zu machen. Als weitere Lösungsmöglichkeiten nennt BIBB modernes E-Learning, Schulentwicklungsplanung sowie die Entwicklung individueller Unterrichtskonzepte.

Mehr Infos

Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB)
www.idw-online.de/de/news679619

abi>> 29.08.2017