Trübe Aussichten
Die Wirtschaftskrise trifft nun auch junge Akademiker: Die Einstellungszahlen sind stark zurückgegangen.
Laut Ausgabe 12/2009 des Handelsblatt-Magazins „Junge Karriere“ sind im August 27 Prozent mehr arbeitslose Hochschulabsolventen im Alter von 25 bis 34 Jahren registriert worden als noch im Vorjahr. Als Ursache hierfür nennt das Magazin die aktuelle Wirtschaftskrise. Diese führe nicht nur zu zahlreichen Kündigungen, sondern auch dazu, dass befristete Arbeitsverträge nicht verlängert werden.
Auch die Anzahl der Stellenausschreibungen für Hochschulabgänger ist laut "Junge Karriere" im Vergleich zum vergangenen Jahr um rund 38 Prozent zurückgegangen. Besonders wenige Neueinstellungen gab es demnach in der Automobil- und Zulieferindustrie sowie in der Beratungsbranche. Hingegen sei die Nachfrage nach Berufseinsteigern in der Pharma- und Energiebranche sowie im Handel relativ stabil geblieben.

