Logo Bundesagentur für Arbeit
Logo Bundesagentur für Arbeit
  • Drucken
  • Versenden
  • PDF (Öffnet sich in neuem Fenster)

Kategorien

Lehrermangel trifft Berufsschulen am härtesten

Lehramt

Lehrermangel trifft Berufsschulen am härtesten

Fast die Hälfte der momentanen Berufsschullehrer geht bis 2030 in den Ruhestand – sie werden eine Lücke von 60.000 Stellen hinterlassen. Allein bis 2020 werden jährlich im Durchschnitt 4.000 neue Lehrer gebraucht, doch nur rund 2.000 werden ausgebildet.

Nicht genug Lehrer für immer mehr Schüler: Der Lehrermangel an Berufsschulen ist groß und wird sich zuspitzen, fand nun die Bertelsmann-Stiftung in einer Untersuchung heraus. Bis 2030 soll der Bedarf an Lehrkräften auf über 6.000 pro Jahr steigen. Da die Ausbildung zum Berufsschullehrer meist mehr als sieben Jahre dauert, müssen schon heute Maßnahmen ergriffen werden. Junge Menschen sollen über die Arbeit als Berufsschullehrer explizit informiert werden, schlägt die Bertelsmann-Stiftung vor.

Aktuell sind circa ein Drittel der Lehrkräfte an dieser Schulart Quereinsteiger, haben also zunächst einen anderen Beruf erlernt. Ein längerfristiges Ziel ist es, sie besser für die Arbeit zu qualifizieren und bundesweit einheitliche Standards an Schulen einzuführen. Zugleich sollen Teilzeitkräfte und angehende Pensionäre motiviert werden, mehr zu arbeiten.

abi>> 07.11.2018