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Landflucht bei Azubis und Akademikern

Studie

Landflucht bei Azubis und Akademikern

Schon seit Jahren ziehen junge Menschen vom Land in die Städte. Den Unternehmen auf dem Land fällt es zunehmen schwerer, Arbeitskräfte zu finden. Es fehlt vor allem an Akademikern und Auszubildenden, wie eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) zeigt.

Das Leben auf dem Land ist bei vielen jungen, gut ausgebildeten Menschen nicht beliebt. Im niedersächsischen Landkreis Wittmund haben gerade einmal sechs Prozent aller Beschäftigten einen Schulabschluss. Bundesweit sind es durchschnittlich 16 Prozent. Die Regionen mit dem geringsten Akademikeranteil sind allesamt Landkreise in Westdeutschland, während die höchsten Akademikerdichten ausnahmslos in Städten zu finden sind.

Auch Auszubildende sind auf dem Land kaum noch zu finden. Im Landkreis Hildburghausen in Thüringen kommen gerade mal 3,7 Auszubildende auf 100 Beschäftigte. Im Bundesschnitt sind es 7,1. Der Azubimangel betrifft vor allem Ostdeutschland. Die Unternehmen in ländlichen Regionen müssen aktiver auf die jungen Zielgruppen eingehen und sich auf ihre Bedürfnisse einstellen, um die Landflucht zu stoppen.

Mehr Infos

Institut der deutschen Wirtschaft
www.iwkoeln.de

abi>> 23.07.2019