Kein Traum vom großen Geld
Im Jahr 2008 lag das durchschnittliche Gehalt eines Universitätsprofessors bei rund 6.108 Euro im Monat. Damit liegen die Wissenschaftler nicht an der Spitze im öffentlichen Dienstrecht.
Dies ergab eine empirische Umfrage der Zeitschrift „Forschung und Lehre“, an der sich 63 Hochschulen beteiligten.
Die neue Besoldungsordnung W (= Wissenschaft), nach der mittlerweile jeder vierte Professor bezahlt wird, sieht Leistungszulagen in bestimmten Bereichen vor. So zum Beispiel für besondere Leistungen in Forschung und Lehre. Allerdings erhielten im Untersuchungszeitraum 75 Prozent der Wissenschaftler keine Zulagen.
Den medizinischen Bereich ausgenommen, gibt es nur wenige Top-Verdiener mit mehr als 10.000 Euro pro Monat an deutschen Hochschulen. Führend ist hier die Universität Bonn mit fünf Spitzenverdienern, gefolgt von Bremen, Gießen, Kaiserslautern und Potsdam, die sich jeweils eine teure Professur leisten.
Die vollständigen Ergebnisse der Umfrage sind in der Dezember-Ausgabe der Zeitschrift „Forschung und Lehre“ veröffentlicht.

