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Einkäufer-Gehaltsreport 2017

Studie

Einkäufer-Gehaltsreport 2017

Nach wie vor gibt es große Gehaltsunterschiede im Einkauf. Das geht aus dem Einkäufer-Gehaltsreport 2017 hervor, den die Kloepfel Group zusammen mit „Wer liefert was“ erstellt hat.

Demnach verdienen Frauen im Einkauf durchschnittlich 53.158 Euro und damit rund 19 Prozent weniger als ihre männlichen Kollegen, die zudem stark in der Überzahl sind: 79 Prozent der (befragten) Einkäufer sind männlich. Im Bereich der Einkaufsleiter fällt der Unterschied noch drastischer aus: Mit durchschnittlich 75.709 Euro verdienen Männer fast 25 Prozent mehr als ihre weiblichen Kollegen.

Bei der Betrachtung nach Bundesland sind außerdem große Unterschiede zwischen Ost und West zu erkennen. Spitzenverdiener sind die Einkäufer in Nordrhein-Westfalen mit 72.659 Euro, während die Kollegen aus Sachsen durchschnittlich nur 35.007 Euro erhalten. Die Bezahlung erfolgt in den meisten Fällen nach Einkaufsleistung und Liefertermintreue. Innovatives Denken wird dagegen nur in den seltensten Fällen berücksichtigt.

Laut Report ist zudem die Arbeit in der Konsumgüterindustrie Non-Food am lukrativsten. Einkäufer verdienen hier durchschnittlich 76.515 Euro. Auf den letzten Plätzen liegt der Handel, die Möbelindustrie und Dienstleistungsunternehmen.

Für die Studie wurden deutschlandweit 1.712 Einkaufsmanager/-innen befragt. Die komplette Studie ist online abrufbar und kann kostenlos heruntergeladen werden.

Mehr Infos

Kloepfel Group Einkäufer-Gehaltsreport 2017
www.kloepfel-group.com/gehaltsreport-2017/

abi>> 02.11.2017