Logo Bundesagentur für Arbeit
Logo Bundesagentur für Arbeit
  • Drucken
  • Versenden
  • PDF (Öffnet sich in neuem Fenster)

Kategorien

Data Economy steht noch am Anfang

Studie

Data Economy steht noch am Anfang

Bei der Data Economy handelt es sich um einen schnell wachsenden Wirtschaftszweig. Trotzdem ist dieser laut einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) in Deutschland kaum bekannt. Die sogenannte Datengetriebene Wertschöpfung (Data Economy) bezeichnet einen Prozess der Datenerhebung, -aufbereitung und -vermarktung. Allerdings wird das Potential bisher kaum ausgeschöpft.

Eine neue Studie IW-Studie zeigt, dass 84 Prozent der befragten Unternehmen nur in Grundzügen mit IT-Systemen arbeiten und somit zu den sogenannten Einsteigern gehören. Fortgeschritten in der Nutzung von Daten sind lediglich 14 Prozent der Betriebe. Die Gründe liegen zum Teil in den noch unklaren Strukturen der Data Economy. Es fehlt an festgelegten Standards, etwa im Bereich der Eigentumsrechte oder des Datenschutzes. Dazu kommt die geringe Erfahrung im Umgang mit digitalen Prozessen.

Allerdings sieht die Zukunft der digitalen Geschäfte gut aus. Viele Unternehmen arbeiten daran, von den analogen Arbeitsweisen loszukommen und sich vermehrt durch IT-Systeme zu organisieren. Dazu sollte der Fokus laut Studienautorin Alevtina Krotova vor allem auf der Optimierung des internen Datenmanagements liegen. Um die Entwicklung der Data Economy in Deutschland voranzutreiben, werden in Zukunft vermehrt IT-Fachkräfte in den Unternehmen gebraucht werden. Besonders Berufseinsteiger mit den entsprechenden Kenntnissen können auf dem Stellenmarkt punkten.

Mehr Infos

Institut der deutschen Wirtschaft
www.iwkoeln.de

abi>> 02.08.2019