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Zwischen Schule & Beruf

Abenteuer Bali - 2

Nach den ersten Tagen auf Bali habe ich mich bereits an die Kultur und das Klima gewöhnt und mich einigermaßen gut eingelebt. Ich weiß mittlerweile, wo man am besten essen geht, wie man schnell von A nach B kommt und richtig handelt. Da Kuta sehr touristisch ist, wollten wir möglichst schnell weiterreisen und sind über Seminyak nach Canggu gefahren. Verglichen mit Australien sind die Strecken, die man hier zurücklegt, um in den nächsten Ort zu kommen, sehr kurz. In Canggu gibt es nicht viel zu sehen, aber dort geht es sehr gemütlich zu und der Strand eignet sich gut zum Surfen.
Nach zwei entspannten Tagen ging es für uns weiter nach Ubud, einen der beliebtesten Orte auf Bali, den man auf keinen Fall auslassen sollte. Für jemanden, der zuvor noch nie in Asien war, gibt es viele spannende Dinge zu entdecken. Ich habe beispielsweise zum ersten Mal in meinem Leben Affen in freier Wildbahn gesehen, bin durch ein Reisfeld geschlendert und mitten in der Nacht mit einer Gruppe von Backpackern auf einen Vulkan gestiegen, um den Sonnenaufgang zu sehen. Auch traditionell balinesischen Tanz und morgendliches Yoga haben wir uns nicht entgehen lassen.
Von Ubud ging unsere Reise weiter auf die Gili-Inseln, mein persönliches Highlight. Die meiste Zeit verbrachten wir auf der kleinen Insel Gili Trawangan, welche man in etwa zwei Stunden mit dem Fahrrad umrunden kann. Es gibt dort keine Autos oder Mopeds und alle sind entweder zu Fuß, mit dem Fahrrad oder der Pferdekutsche unterwegs. Die Hostels sind spartanisch eingerichtet, die Strände wunderschön und die Menschen absolut herzlich. Kein Wunder, dass außer uns noch zahlreiche weitere Backpacker unterwegs waren. Wir haben Gili Trawangan oder eine der Nachbarinseln erkundet, sind schnorcheln und schwimmen gegangen und haben im Licht des Sonnenuntergangs den Tag in einer Bar ausklingen lassen. Manchmal ist es schwierig in Worte zu fassen, wieso einem ein Ort so wahnsinnig gut gefällt. Es waren die Kleinigkeiten, zum Beispiel, dass wir während unseres ganzen Aufenthalts ausschließlich barfuß unterwegs waren.

Autor: Nadine  |  Rubrik: orientieren  |  20.04.2017
Autor: Nadine
Rubrik: orientieren
20.04.2017

Zwischen Schule & Beruf

Die Qual der Wahl

Nachdem ich mich im Auslandsjahr zwischen meinem Abitur und dem Beginn meines Studiums querbeet für verschiedene Studiengänge – von Medien über Politik bis zu Wirtschaft –, die im Zwei-Fach-Bachelor möglich sind, beworben hatte, flatterten nun Zulassungsbescheide ein. Der Entscheidung, was ich tatsächlich studieren möchte, haben mich die Bewerbungen jedoch nicht gerade näher gebracht – denn den Zulassungsbescheiden zufolge könnte ich nun alles von Medien über Politik bis Wirtschaft studieren.
Und jetzt? Wenn ich ehrlich bin, möchte ich doch keinen Wirtschaftsstudiengang wählen. Mal ein Modul in Volkswirtschaft zu belegen, kann ich mir vorstellen – einen gesamten Studiengang eher weniger. Aber wäre Politik das Richtige? Oder das Angebot einiger Universitäten, die sowohl Medien- als auch Kommunikationswissenschaften anbieten, was sich auch zusammen studieren lässt? Oder wäre es nicht cool, noch etwas anderes zu studieren?
Zurück in Deutschland habe ich mir zuerst einmal die Städte angeschaut, in denen ich mich beworben hatte: Münster gefällt mir gut, aber dort zu wohnen, kann ich mir nicht vorstellen. Allerdings wäre es nah an der Heimatstadt meiner Eltern. Köln würde mir als Stadt eher zusagen, weil ich Großstädte mag – aber das Modulhandbuch des Studiengangs spricht mich nicht so sehr an. Und Bonn? Die Stadt ist zwar meiner Heimat nicht mehr allzu nah, aber dafür gefällt sie mir, sie ist in der Nähe von Köln und außerdem finde ich den Studiengang dort toll: In Medienwissenschaften werden einige Praxismodule angeboten und der Studiengang „Politik und Gesellschaft“ kombiniert Politikwissenschaft mit Soziologie – meine Entscheidung ist gefallen.

Autor: Marie  |  Rubrik: orientieren  |  09.03.2017
Autor: Marie
Rubrik: orientieren
09.03.2017

Zwischen Schule & Beruf

Und was wirst du?

„Und was wirst du?“ – diese Frage habe ich in dem Jahr nach meinem Abitur gefühlt viel zu oft gehört und mir außerdem auch viel zu oft selbst gestellt. Als ich für einen neunmonatigen Freiwilligendienst nach Spanien flog, hatte ich noch einen genauen Plan: Ich wollte Medienmarketing studieren und ins Marketing gehen – etwas mit Social Media, mit Suchmaschinenoptimierung und mehr. In den neun Monaten, die ich in Madrid verbrachte, haben sich meine Pläne abwechselnd aus dem Nichts aufgelöst und dann wieder aufgebaut: Plötzlich hätte ich mir Psychologie gut vorstellen können, als ich an einer Universität mit Menschen mit Behinderung arbeitete. Und internationale Beziehungen fand ich auf einmal interessant, als die Stiftung, bei der ich meinen Freiwilligendienst machte, einen Sprachkurs für Flüchtlinge organisierte, die vom Konflikt zwischen der Westsahara und Marokko betroffenen waren. Oder sollte ich vielleicht doch gleich im Ausland studieren? Ich hatte Lust, weiterhin mit Menschen aus so vielen Ländern wie möglich zusammenzuleben, und wollte lieber nicht auf Deutsch studieren – viel lieber auf Englisch.
Ich wollte zuerst einmal nach Deutschland zurückfliegen und mir dann einen passenden Studiengang suchen. Aber dass ich noch nicht wusste, was ich nach meiner Spanienzeit machen würde, machte mich so nervös, dass ich schon von dort aus fleißig nach Studiengängen gesucht habe. Es stand bald fest, dass es etwas mit Medien oder Kommunikation sein sollte. Ich würde gerne etwas in Richtung Öffentlichkeitsarbeit machen und fand die Modulhandbücher, die ich auf den Webseiten der Universitäten finden konnte, total spannend. Gut gefallen hat mir aber auch der Zwei-Fach-Bachelor und damit die Möglichkeit, zwei Fächer gleichzeitig zu studieren. Noch von Spanien aus bewarb ich mich letztendlich für unterschiedliche Studienfächer, die ich im Zwei-Fach-Bachelor finden konnte – von Politik über Medienwissenschaft hin zu Wirtschaft. Bei der Frage, was ich tatsächlich studieren wollte, war ich damit aber noch nicht viel weiter.

Autor: Marie  |  Rubrik: orientieren  |  01.03.2017
Autor: Marie
Rubrik: orientieren
01.03.2017