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Zwischen Schule & Beruf

Segeln im Pazifik

Momentan reiht sich ein Höhepunkt an den Nächsten: Erst bin ich mit dem Auto auf der größten Sandinsel der Welt am Strand entlanggedüst und diese Woche segelte ich mit einer Gruppe von Backpackern im Pazifik. Was will man mehr? Gerade in solchen Momenten fühle ich mich richtig lebendig, weiß genau, warum ich hier bin und dass ich mit meiner Entscheidung, auf Reisen zu gehen, alles richtig gemacht habe.
Auf dem Boot waren wir eine bunt zusammengewürfelte Crew von 20 Leuten aus allen Ecken der Welt. Der Anteil an Deutschen war zugegeben recht groß, so wie fast überall an der Ostküste Australiens. Australien scheint ein sehr beliebtes Ziel für deutsche Schulabgänger zu sein. Zwei Tage und eine Nacht habe ich mit dieser Truppe auf engstem Raum auf dem Boot verbracht und wir sind als Gruppe zu einer richtig guten Gemeinschaft zusammengewachsen. Mir persönlich kam die Tour viel länger vor, da ich in kurzer Zeit so viele tolle Bekanntschaften geschlossen habe, die ich hoffentlich in Zukunft aufrechterhalten kann.
In der Tour inbegriffen waren unter anderem einige Schnorchelgänge und der Besuch der Whitsunday Islands mit dem berühmten Whitehaven Beach. Das Besondere am Whitehaven Beach ist vor allem der Übergang von Flut zu Ebbe. Denn dann ragen vereinzelt weiße Sandbänke aus dem türkisfarbenen Wasser und Sand und Wasser verlaufen so ineinander, dass sich ein atemberaubend schönes Schaubild zeigt. Gerade nach solchen Eindrücken bin ich immer wieder erstaunt darüber, was unsere Erde so zu bieten hat. Allein im vergangenen halben Jahr habe ich wahrscheinlich so viele schöne Orte gesehen wie in meinem ganzen Leben zuvor nicht.

Autor: Nadine  |  Rubrik: orientieren  |  05.01.2017
Autor: Nadine
Rubrik: orientieren
05.01.2017

Zwischen Schule & Beruf

Die größte Sandinsel der Welt

Ich muss gestehen, dass ich so gut wie gar nicht informiert war, bevor ich nach Australien ging. Ich landete praktisch völlig planlos und nur mit meinem Rucksack bewaffnet in diesem mir fremden Land. Aber keinen Plan zu haben ist beim Reisen eben manchmal der beste Plan. Spontane Entscheidungen werden zu den besten Erinnerungen und gemachte Pläne am Ende doch meist über Bord geworfen.
Sobald ich in Australien ankam, habe ich allerdings immer wieder von Fraser Island gelesen. Mir war klar, dass dies wohl einer der Orte an der Ostküste ist, den man gesehen haben muss. Manchmal wird aber auch viel Wind um gar nichts gemacht und die Enttäuschung ist später groß, wenn man statt des versprochenen kleinen Naturwunders nur eine mit Menschen vollgestopfte Touristenattraktion vorfindet.
Im Fall von Fraser Island muss ich allerdings sagen, dass eine Tour dorthin absolut lohnenswert ist. Wie der Name schon sagt, handelt es sich bei Fraser Island um eine Insel, aber nicht um irgendeine, sondern um die größte Sandinsel der Welt. Dort gibt es zum Beispiel keine asphaltierten Straßen, sodass man nur mit einem Fahrzeug mit Vierradantrieb fahren kann und man ewig braucht, um von A nach B zu kommen, was aber für einen riesen Spaßfaktor sorgt. Die Strecken haben auch für das Auge viel zu bieten, denn sie führen entweder durch den Wald, der ganz anders aussieht als bei uns, oder direkt am Strand entlang. Wahnsinnig faszinierend fand ich auch die vielfältige Vegetation auf der Insel mit hohen Bäumen und vielen verschiedenen Pflanzen, die trotz unwirtlichem, sandigen Untergrund gedeihen. Ein weiteres Highlight bildete der Lake McKenzie mit seinem wirklich schneeweißen Sandstrand und glasklaren Wasser. Fraser Island ist für mich ein absolut einzigartiger und magischer Ort, den man auf seiner Australienreise auf keinen Fall auslassen sollte.

Autor: Nadine  |  Rubrik: orientieren  |  04.11.2016
Autor: Nadine
Rubrik: orientieren
04.11.2016

Zwischen Schule & Beruf

Wo sich eine Tür schließt, öffnet sich eine andere

Nach der ersten spaßigen Woche als Spendeneintreiberin mit einem ziemlich coolen Team aus lauter Gleichaltrigen, ging es für mich in der zweiten Woche mit einem neuen Team erneut auf einen Roadtrip. Diesmal waren alle Mitglieder um einiges älter als ich und der Fokus lag nur auf der Arbeit. An den Feierabenden, die zuvor das Highlight des Tages bildeten, hat sich diesmal jeder mehr oder weniger zurückgezogen. Mit Spaß hatte das ganze absolut gar nichts mehr zu tun. Ich habe angefangen, mich etwas einsam zu fühlen und gemerkt, dass mich der Job zunehmend unglücklich macht. An dieser Stelle ist dann sogar das erste Mal seit längerer Zeit wieder etwas Heimweh aufgekommen.
Zu allem Überfluss sollte dieser Trip auch noch nicht nur eine Woche andauern, sondern über einen unbestimmten längeren Zeitraum gehen, worüber ich im Voraus nicht informiert wurde. Dies hat wohl auch dazu beigetragen, dass ich mich nach langer Überlegung dazu entschieden habe, eigenständig zurück nach Brisbane zu fahren und den Job hinter mir zu lassen. Anfangs hatte ich Angst, ich könnte danach von mir selbst enttäuscht sein, weil ich aufgegeben habe. Aber im Endeffekt ist mir meine Zeit hier einfach zu kostbar, als dass ich sie mit etwas verschwenden möchte, das mich unglücklich macht. Die zweieinhalb Wochen, die ich jetzt gearbeitet habe, haben mich zwar mit Sicherheit nicht reich gemacht, werden mich allerdings, da ich sehr sparsam reise, in etwa die nächsten ein bis zwei Monate über die Runden bringen.
Mit einem frisch aufgestockten Kontostand kann es also guten Gewissens weiter Richtung Norden gehen. Entgegen meiner Erwartung erwies es sich als recht schwierig, jemanden zum Weiterreisen zu finden. Allerdings war das auch nicht weiter schlimm, denn wo sich eine Tür sich schließt, öffnet sich bekanntlich eine andere. So kam es, dass sich fast drei Wochen nachdem ich mich für einen Flyerverteil-Job beworben hatte, doch noch jemand bei mir meldete, um mir den Job anzubieten.

Autor: Nadine  |  Rubrik: orientieren  |  14.09.2016
Autor: Nadine
Rubrik: orientieren
14.09.2016