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Zwischen Schule & Beruf

Kann ein Beruf eine Berufung sein?

Oft wird kritisiert, die Schüler heutzutage hätten zu wenig Praxiserfahrung. Doch neben dem zweiwöchigen Praktikum am Ende der neunten Klasse gibt es viele weitere tolle Angebote für Schüler, die in das Berufsleben „hineinschnuppern“ wollen. Eines davon ist das Projekt „Schüler im Chefsessel“. Genau daran habe ich vor einigen Wochen in der Verwaltung der Gewerbepark Regensburg GmbH teilgenommen.
Gespannt ging ich also zu meinen ersten Arbeitstag. Nach einer kurzen Einführung ging es los mit der Projektplanung für eine Kunstveranstaltung im Gewerbepark. Danach stand ein Meeting an. Anschließend verbrachte ich den verbleibenden Vormittag mit der Sichtung von Nachtragsangeboten, eine nach dem Vertragsschluss vorgenommene Änderung, von Bauunternehmen. Nach der Mittagspause durfte ich mir anschauen, welche Möglichkeiten es gibt, ein Gebäude für die speziellen Anforderungen des jeweiligen Mieters umzubauen. Ein aktuelles Beispiel dafür war der Umbau der nicht mehr genutzten Squashhalle in eine Kindertagesstätte.
Der Tag verging wie im Flug und ich muss sagen, ich konnte viel aus dem Tag lernen: Mir wurde klar, dass man in der Wirtschaft, besonders als Geschäftsführer, eine große finanzielle Verantwortung trägt. Es müssen sehr viele Entscheidungen getroffen werden, welche möglichst fundiert sein sollten. Doch neben der Verantwortung bringt der Beruf eines Geschäftsführers auch sehr viel Abwechslung mit sich.
Dieser Tag hat mich auf jeden Fall darin bestärkt, mit einem betriebswirtschaftlichen Studium die richtige Entscheidung getroffen zu haben.

 

Autor: Chris  |  Rubrik: orientieren  |  15.08.2016
Autor: Chris
Rubrik: orientieren
15.08.2016

Zwischen Schule & Beruf

Aufnahmeverfahren in Freiburg

Als ich zur Eignungsprüfung nach Freiburg eingeladen wurde, traf ich mich mit meinem ehemaligen Mitvolontär aus Bolivien, der mir einen Schlafplatz anbot. Wir diskutierten über alle möglichen aktuellen politischen Themen und erinnerten uns an die gemeinsame Zeit in Bolivien – das war toll.
Am Tag darauf musste ich bereits vormittags in der Uni sein, wo ich meine Auswahltests schreiben sollte. Dort traf ich erneut auf alte Bekannte: Einige Mitbewerber aus Eichstätt hatten sich wie ich ebenfalls in Freiburg beworben. Ich spekulierte mit zwei Mädchen aus meiner Prüfungsgruppe in Eichstätt, was wohl in den Tests gefragt werden würde. Anders als an der katholischen Universität, wo wir eine Erörterung schreiben und anschließend im Gruppengespräch Fragen beantworten sollten, wurden wir hier mit zwei Multiple-Choice-Tests zum Thema Französisch und Politik konfrontiert. Diese Tests stellten sich als sehr schwer heraus. Im ersten Test ging es um komplizierte Ausnahmen der französischen Grammatik sowie eine Leseverstehensübung. Der Politik-Test beschäftigte sich unter anderem mit Wissensfragen über politische Institutionen.
Bis zur Bekanntgabe der Testergebnisse am späteren Nachmittag verbrachte ich den Tag mit drei Mitbewerberinnen im Park. Als eine von ihnen ihre E-Mails überprüfte, fiel ihr auf, dass sie eine Zulassung aus Eichstätt erhalten hatte. Daraufhin schauten wir natürlich alle nach. Und tatsächlich: Es befand sich auch in meinem Postfach eine E-Mail mit dem Betreff „Zusage“. Von dem Moment an waren mir die Testergebnisse in Freiburg ziemlich egal, schließlich möchte ich sowieso lieber nach Eichstätt. Ich werde also im Oktober dort mein deutsch-französisches Studium der Politikwissenschaften aufnehmen.

Autor: Lea  |  Rubrik: orientieren  |  12.08.2016
Autor: Lea
Rubrik: orientieren
12.08.2016

Zwischen Schule & Beruf

Wer ich bin

Hallo ich heiße Christopher und komme aus Regensburg. 2016 habe ich dort mein Abitur erfolgreich hinter mich gebracht. In meiner Freizeit fahre ich vor allem Mountainbike. Daher ist es auch nicht verwunderlich, dass ich nebenbei für eine Agentur als Fahrradtester arbeite. Mein Traum ist es, meine Leidenschaft für Sport zum Beruf zu machen, daher mache ich gerade zudem die Ausbildung zum Fachübungsleiter Mountainbike beim Deutschen Alpenverein. Als Fachübungsleiter ist man ein Trainer, der gerade Anfängern hilft, Mountainbiken ohne Gefahr zu erlernen. Ich hoffe, vielen Menschen dadurch die Schönheit dieses Sportes näherbringen zu können und könnte mir gut vorstellen, einige Zeit als Bikeguide im Ausland zu arbeiten.
Im Winter bin ich leidenschaftlich auf Tourenski oder Freerideski in den Bergen unterwegs. Darum verschlägt es mich auch zum Betriebswirtschaftsstudium nach Innsbruck. Ich freue mich schon riesig, endlich auf eigenen Beinen zu stehen und viele neue Leute kennenzulernen. Doch auch der Abschied von meiner Heimatstadt Regensburg und meinen Freunden fällt mir schwer. Bis Oktober verbringe ich deshalb noch möglichst viel Zeit mit ihnen.

Autor: Chris  |  Rubrik: orientieren  |  08.08.2016
Autor: Chris
Rubrik: orientieren
08.08.2016