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Zwischen Schule & Beruf

Auf ins nächste Abenteuer

Auch wenn ich ein wenig traurig drüber bin, dass ich Neuseeland hinter mir lassen musste, so bin ich doch auch schon sehr gespannt, was das nächste halbe Jahr in Australien mit sich bringen wird. Ich merke richtig, wie mich die letzten Monate persönlich weiter gebracht haben. Diesmal bin ich gar nicht mehr so aufgeregt, obwohl ich erneut ganz alleine in ein fremdes Land reise, vielmehr freue ich mich auf das nächste Abenteuer. Natürlich habe ich mich damals auch auf Neuseeland gefreut, aber ich merke, dass ich heute viel entspannter und sorgenfreier bin. In Sydney am Flughafen angekommen, wusste ich diesmal auch direkt was zu tun ist. Ich habe mir eine australische Handykarte zugelegt und australische Dollar bei der Bank abgehoben, sodass ich mich gut ausgerüstet auf den Weg zu meiner Unterkunft machen konnte. Auch hier werde ich, so oft es geht, Couchsurfing betreiben, und zu meinem Glück hat mich mein Gastgeber direkt am Flughafen abgeholt. Sein Mitbewohner und er haben mir am gleichen Abend noch einen der Stadtstrände gezeigt und sind mit mir Fish and Chips essengegangen. Alles in allem also ein ziemlich guter Start.

Hier in Australien ist es deutlich wärmer und auch die Luftfeuchtigkeit ist höher. Aber an das Klima werde ich mich sicher schnell gewöhnen. Generell liebe ich den Sommer und habe kein Problem mit hohen Temperaturen – ganz im Gegenteil! Dieses Wetter schreit geradezu nach gemütlichen Tagen am Strand und Outdoor-Aktivitäten. In Neuseeland gibt es zwar auch wunderschöne Strände, doch leider war es meist etwas zu kalt, um dann tatsächlich schwimmen zu gehen. In Australien kommt dann schon eher die typische Sommerurlaubsstimmung auf. Nach einem vielversprechenden Start bin ich nun schon sehr gespannt auf die kommenden Wochen.

Autor: Nadine  |  Rubrik: orientieren  |  25.04.2016
Autor: Nadine
Rubrik: orientieren
25.04.2016

Zwischen Schule & Beruf

Neuseeland Rückblick

Die drei Monate, die ich in Neuseeland verbracht habe, sind wie im Flug vergangen. Ich kann kaum glauben, dass ich dieses schöne Land und all meine neuen Freunde nach so kurzer Zeit schon wieder verlassen muss. Dieser Abschied fällt mir sogar schwerer als der Abschied von Zuhause. Das hat nichts damit zu tun, dass ich meine Freunde und Familie in Deutschland weniger vermisse als meine neu gewonnenen Freunde in Neuseeland, sondern ganz einfach damit, dass ich weiß, dass ich meine Familie und Freunde daheim auf jeden Fall wieder sehen werde. Mit Neuseeland ist es anders. Ich weiß nicht, ob oder wann ich überhaupt nochmal zurückkommen werde. Ich weiß nicht, ob ich all die Leute, die ich hier kennengelernt habe, jemals wieder sehen werde. Dieser Abschied fühlt sich endgültig an. Neuseeland ist eben nicht gerade um die Ecke, um mal eben schnell für einen zweiwöchigen Sommerurlaub dorthin zu fliegen.

Manchmal erinnere ich mich daran zurück, wie deprimiert ich nach dem Abitur war, weil ich keinen Studienplatz bekommen hatte. Heute bin ich einfach nur unglaublich dankbar, dass ich an keiner Uni angenommen wurde und diese Chance, ans andere Ende der Welt zu reisen, nicht verpasst habe. Die Erfahrungen, die ich hier gesammelt habe, sind für mich so viel mehr wert, als möglichst früh mit dem Studium fertig zu werden. Meiner Meinung nach ist direkt nach der Schule wirklich der perfekte Zeitpunkt für ein solches Abenteuer. Schließlich kann man nicht wissen, ob man jemals wieder so frei und unbeschwert auf Reisen gehen kann.

Autor: Nadine  |  Rubrik: orientieren  |  19.04.2016

Zwischen Schule & Beruf

Die Nachteile von Couchsurfing

Auch wenn Couchsurfing viele positive Seiten hat, so gibt es dennoch auch die eine oder andere Schattenseite. Man muss ganz klar sagen, dass es auch immer mit einem gewissen Risiko verbunden ist, wenn man bei einem Fremden übernachtet. So habe auch ich inzwischen zwei negative Erfahrungen machen müssen. Das erste Mal bin ich bei einem richtigen Messie gelandet. In dem kleinen Zimmer, in dem ich untergebracht war, stapelte sich der Müll bis unter die Decke, es roch unangenehm modrig und in der Ecke lag eine kleine unhygienisch aussehende Matratze, auf der ich schlafen sollte. Diese Erfahrung war zwar eklig, aber ich habe mich dabei nicht unsicher gefühlt. Die zweite schlechte Erfahrung war dann schon auf einem anderen Niveau. Der Host, der mich empfangen hat, sah ungefähr 15 Jahre älter aus als der junge Student auf dem Profilbild der Couchsurfing-Seite. Er hat mich in seine Wohnung genommen, die nur aus einem einzigen Zimmer bestand, und sagte doch tatsächlich, dass ich mit in seinem Bett schlafen müsse. Zudem wollte er mich ständig massieren. Nur 30 Minuten nachdem ich dort angekommen bin, habe ich meinen Rucksack geschnappt und bin abgehauen.

Um solchen Vorkommnissen vorzubeugen, sollte man sich im Voraus immer möglichst gut informieren und einen genauen Blick auf das Profil der Person werfen, bei der man eventuell unterkommen wird. Auch schadet es nicht, sich aufmerksam die Bewertungen von anderen Couchsurfern durchzulesen und vielleicht sogar jemanden anzuschreiben, der schon mal mit dem Besitzer der Couch zu tun hatte.

Autor: Nadine  |  Rubrik: orientieren  |  18.03.2016
Autor: Nadine
Rubrik: orientieren
18.03.2016