Logo Bundesagentur für Arbeit
Logo Bundesagentur für Arbeit
  • Drucken
  • Versenden
  • PDF (Öffnet sich in neuem Fenster)

Kategorien

Zwischen Schule & Beruf

Die Vorteile von Couchsurfing

Ich kann mich noch genau daran erinnern, wie ich das erste Mal auf einer fremden Couch geschlafen habe. Ein fremder junger Mann hat mich in Auckland nach meinem 24-stündigen Flug vom Flughafen abgeholt, mir mein Zimmer mit eigenem Bad in seiner Wohnung gezeigt und mir etwas zu Essen und Trinken angeboten. Anschließend sind wir eine Runde Jetski gefahren. Er hat mich bei sich aufgenommen, als wären wir gute Freunde. Mittlerweile habe ich bereits dreimal für jeweils drei bis vier Nächte bei ihm gewohnt, einen mehrtägigen Roadtrip mit ihm unternommen und eine der bekanntesten Tageswanderungen auf der Nordinsel bewältigt. Inzwischen ist er für mich wirklich zu einem richtig guten Freund geworden.

Genau um solche Bekanntschaften sollte es beim Couchsurfen meiner Meinung nach auch gehen. Am Anfang war die Tatsache, bei jemand völlig Fremden zu wohnen, wirklich seltsam für mich. Heute, nachdem die Anzahl meiner Gastgeber schon zweistellig ist, habe ich mich daran gewöhnt, bei fremden Leuten zu übernachten.

Ich bin dadurch offener und selbstsicherer geworden und kann problemlos mit fremden Leuten über alles Mögliche sprechen. Dank Couchsurfing habe ich viele Einheimische kennengelernt, Freundschaften geschlossen, viel Geld gespart und viel Englisch gesprochen. Ich werde auch in Australien definitiv weiter auf fremden Sofas schlafen.

Autor: Nadine  |  Rubrik: orientieren  |  10.03.2016
Autor: Nadine
Rubrik: orientieren
10.03.2016

Zwischen Schule & Beruf

Trampen durch Neuseeland

Nachdem ich mittlerweile so viele Dinge zum ersten Mal erlebt habe, wird mir bewusst, dass einige Dinge, die in Neuseeland zu meinem Alltag gehören, schon bald nicht mehr selbstverständlich sein werden. Gestern bin ich zum Beispiel vorerst das letzte Mal getrampt.

Auch wenn ich vor meiner Reise noch nie per Anhalter gefahren bin, so diente es mir hier als Hauptfortbewegungsmittel. Trampen ist nicht nur eine günstige Möglichkeit herumzureisen, man lernt auch wahnsinnig viele interessante Menschen kennen. Meistens wird man von Einheimischen eingesammelt, die selbst schon durch Europa getrampt sind und genau wissen, wie es sich anfühlt an der Seite der Straße zu stehen und drauf zu warten, dass man von jemandem mitgenommen wird. Diese Leute haben nicht nur spannende Geschichten zu erzählen, sondern bieten einem auch oft einen Schlafplatz für eine oder zwei Nächte an.

Mittlerweile weiß ich zudem genau, wo ich mich am Besten hinstelle, zu welcher Tageszeit ich mich auf den Weg machen sollte, bei wem ich lieber nicht einsteigen sollte, wann ich ein Schild mit meinem Zielort benutze und wann nicht. Auch wenn beim Trampen mit Sicherheit immer ein gewisses Risiko bestehen bleibt, so würde ich es in Neuseeland doch immer wieder machen.

Autor: Nadine  |  Rubrik: orientieren  |  01.03.2016
Autor: Nadine
Rubrik: orientieren
01.03.2016

Zwischen Schule & Beruf

Das achte Weltwunder

Gerade bin ich von einer Tour zum Milford Sound zurückgekommen, welcher von den Einheimischen auch als „das achte Weltwunder“ bezeichnet wird. Insgesamt haben mein Reisepartner und ich zwei Tage in dieser Gegend verbracht. Am ersten Tag waren wir schon wahnsinnig beeindruckt von den steilen Felswänden, die sich rechts und links von der kleinen Straße, auf der wir uns befanden, in unerreichbare Höhen aufbäumen. Nachdem wir den Homer Tunnel passiert hatten, bot sich uns ein unvorstellbarer Ausblick auf ein weites Tal mit kleinen Wasserfällen. Viel schöner kann es nicht werden, dachten wir.

Für den nächsten Tag war eine Boots-Tour geplant. Da in jedem Reiseführer steht, man habe Milford Sound nicht wirklich gesehen, wenn man nicht mindestens einmal auf dem Wasser gewesen ist, wollten wir uns dies keinesfalls entgehen lassen. Die Nacht vor der Tour haben wir zusammen mit gefühlt 1.000 Sandmücken im Auto verbracht. Wir schliefen jedoch nicht wie gut organisierte Backpacker hinten im Auto auf einer Matratze, sondern vorne auf den Sitzen. Die Rückenlehnen stellten wir so weit es ging zurück, packten unseren Schlafsack aus und versuchten eine Position zu finden, in der uns nicht alle 30 Minuten irgendein Körperteil einschläft. Am nächsten Morgen waren wir also nicht nur etwas geschlaucht, sondern mussten auch noch feststellen, dass unser Wecker nicht geklingelt hat. Wir hatten also verschlafen und kaum noch eine Chance, unser Boot für die bereits gebuchte und bezahlte Tour zu erwischen. Auf der Straße zur Ablegestelle waren dann, wie das Schicksal so spielt, natürlich nur viel zu langsam fahrende Autos vor uns. Als wir dann nach einer ohnehin schon nervenaufreibenden Fahrt an der Ablegestelle angekommen waren, sahen wir nur noch wie unser Boot gerade ohne uns den Hafen verließ. Nachdem wir der netten Dame am Schalter unsere Lage erklärt hatten, durften wir unsere Tour glücklicherweise gegen einen kleinen Aufpreis umbuchen und mit einem späteren Boot mitfahren.

Das schlechte Wetter an diesem Tag hat das ganze Szenario sogar nur noch schöner gemacht. Auf Grund des Regens haben sich bereits nach nur kurzer Zeit die ersten Wassermassen von den Felswänden gestürzt und den Anblick einfach überwältigend schön werden lassen. Nach unserem Ausflug zum Milford Sound kann ich also durchaus sagen, dass er seinen Spitznamen „das achte Weltwunder“ verdient hat.

Autor: Nadine  |  Rubrik: orientieren  |  03.02.2016
Autor: Nadine
Rubrik: orientieren
03.02.2016