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Zwischen Schule & Beruf

Kein Zurück mehr - Teil 2

Der Mitarbeiterin im Reisebüro antwortete ich, ohne lange darüber nachzudenken, dass ich mir mit den angebotenen Flügen sicher sei. Statt mich also nur über verschiedene Möglichkeiten und Preise zu informieren, so wie es ursprünglich geplant war, buchte ich tatsächlich verbindlich meine Flüge. Auf dem Weg nach Hause überkam mich ein ganz seltsames Gefühl im Bauch. Ich musste auf einmal anfangen zu lachen, obwohl ich alleine im Auto saß. Mir kam das alles total verrückt vor.

Jetzt weiß ich, dass es wohl die Erleichterung darüber war, dass mein Wunsch nun mit Gewissheit endlich in Erfüllung gehen wird und ich wirklich noch dieses Jahr abreisen werde. Endlich gibt es einen Plan, an den ich anknüpfen kann. Endlich stehen die Termine fest und ich merke, dass es vorwärts geht. Da das Abflugdatum gar nicht mehr so weit entfernt ist, läuft die weitere Planung jetzt auf Hochtouren.

Als ich zu Hause ankam, beantragte ich direkt mein Visum für Neuseeland und Australien, suchte mit meiner Mutter nach einer passenden Krankenversicherung und informierte mich, wie ich an einen internationalen Führerschein komme. Zusätzlich erstellte ich mir eine To-do-Liste mit allen wichtigen Dingen, um die ich mich innerhalb der nächsten Wochen noch kümmern muss.

Momentan bin ich dabei, alle formalen Punkte auf meiner Liste abzuarbeiten. Danach werde ich damit beginnen, eine grobe Reiseroute auszuarbeiten, damit ich nicht völlig planlos an meinem Ziel ankomme. Ansonsten muss ich unter anderem noch einige Sachen einkaufen, die ich am anderen Ende der Welt brauchen werde. Ich merke langsam, dass noch einiges an Arbeit auf mich zukommen wird und plötzlich erscheint mir die Zeit, die ich noch hier verbringen werde, gar nicht mehr so lange.

Autor: Nadine  |  Rubrik: orientieren  |  21.10.2015
Autor: Nadine
Rubrik: orientieren
21.10.2015

Zwischen Schule & Beruf

Studentische Sparsamkeit - Teil 2

Nach unserem Aufenthalt in Ljubljana fuhren wir über eine Mitfahrgelegenheit mit zwei Rumänen, die uns am Stadtrand von Ljubljana einsammelten, über die ungarische Grenze nach Budapest. Die beiden waren so nett und begeistert von Deutschland, dass wir kaum Momente hatten, in denen es still war im Auto. Und das bei vier Stunden Fahrt!

Als wir in Budapest ankamen, brauchten wir dank seiner zentraler Lage nicht lange bis zu unserem wunderschönen Apartment. Restlos begeistert von unserem kurzen Blick auf Budapest bei Nacht während unserer Fahrt dorthin, entschieden wir uns sofort dafür, am nächsten Tag die abendliche Bootstour auf der Donau mitzumachen. Tagsüber fuhren wir mit den famosen Hop-On Hop-Off-Bussen von Sehenswürdigkeit zu Sehenswürdigkeit und bekamen noch eine Führung durch das imposante ungarische Parlament.

Nach diesen vielen Eindrücken ging es mit dem Bus weiter in das etwas beschaulichere Bratislava. Auch hier waren wir – wie in Ljubljana – von der „Freetour“ begeistert. Ohne Führung schauten wir uns abends noch dass Schloss an und hatten einen fantastischen Ausblick auf die vielen Lichter am Ufer der Donau. Als Krönung unserer Zeit in Bratislava gönnten wir uns für die Heimfahrt zwei Plätze auf dem Dach des Tragflügelboots, das täglich zwischen Bratislava und Wien hin und her fährt. Drei Minuten vorm Ablegen schafften wir es noch knapp an Bord, nachdem uns etwas zu spät aufgefallen war, dass das Boot eine halbe Stunde früher ablegen wollte, als wir annahmen. Letztendlich ging aber alles gut.

Mit Wien erreichten wir wieder bekanntes Terrain, verbrachten noch zwei tolle Tage bei Freunden und reisten schließlich per Anhalter nach München weiter, wo uns ein Fernbus wieder Richtung Heimat brachte. Dort angekommen resümierten wir, dass wir einen großartigen, außergewöhnlichen und vor allem interessanten Urlaub hatten, der in unser Budget passte und den wir jedem All-inclusive-Strandurlaub vorziehen würden.

Autor: Katha  |  Rubrik: orientieren  |  19.10.2015
Autor: Katha
Rubrik: orientieren
19.10.2015

Zwischen Schule & Beruf

Kein Zurück mehr

Nachdem ich Feierabend gemacht und mich umgezogen hatte, rief mein Chef in Richtung Umkleide, dass meine Mama bereits draußen mit dem Fahrrad auf mich warten würde, um mich abzuholen. Ich beeilte mich und warf mir schnell meinen Pulli über, denn heute stand der Termin im Reisebüro an, bei dem ich mich über mögliche Flüge bezüglich meines Auslandsaufenthalts informieren wollte. Meine Mama habe ich gebeten mitzukommen, damit ich eine zweite Meinung zu den vorhandenen Angeboten habe. Ich hatte mir bereits einige Tage zuvor einen groben Reiseplan notiert, in dem stand wann ich ungefähr abreisen möchte, zu welchen Flughäfen es jeweils gehen soll, und wie lange der Aufenthalt im jeweiligen Land geplant ist.

Die Frau im Reisebüro war sehr hilfsbereit und geduldig. Da ich einen Gabelflug mit zusätzlichem Zwischenstopp buchen wollte, war es gar nicht so einfach etwas Passendes zu finden. Daher brauchte auch die Dame im Reisebüro eine ganze Weile, bis sie ein paar Flüge vorschlug. Nach einigem Hin und Her haben wir es dann schließlich geschafft, ein Angebot herauszusuchen, bei dem alle Daten bestmöglich auf mich abgestimmt sind. Die Dame druckte mir die Reisedaten aus und sagte, sie könne mir die Flüge bis zum Ende des nächsten Tages reservieren. Meine Mutter und ich waren uns einig, dass die Reisedaten soweit passten und auch der Preis in Ordnung war und machten uns auf den Heimweg.

Als wir zu Hause ankamen, ging mir die Sache nicht mehr aus dem Kopf und mich überkam die Angst, dass die Flüge nicht mehr vorhanden sein könnten, falls ich mit dem Buchen zu lange warten würde. Kurz entschlossen setzte ich mich ins Auto und fuhr schnell noch einmal zum Reisebüro. Die Dame, die uns zuvor beraten hatte, saß noch genau am gleichen Patz wie zuvor und schenkte mit ein breites Lächeln, als ich zum zweiten Mal an diesem Tag das Reisebüro betrat. Wir überprüften zusammen noch einmal ganz genau die Flugdaten und sie fragte mich, ob ich mir sicher sei, dass ich verbindlich buchen möchte. Da merkte ich zum ersten Mal, dass es jetzt wirklich ernst wird.

Autor: Nadine  |  Rubrik: orientieren  |  15.10.2015
Autor: Nadine
Rubrik: orientieren
15.10.2015