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Zwischen Schule & Beruf

Kein Zurück mehr

Nachdem ich Feierabend gemacht und mich umgezogen hatte, rief mein Chef in Richtung Umkleide, dass meine Mama bereits draußen mit dem Fahrrad auf mich warten würde, um mich abzuholen. Ich beeilte mich und warf mir schnell meinen Pulli über, denn heute stand der Termin im Reisebüro an, bei dem ich mich über mögliche Flüge bezüglich meines Auslandsaufenthalts informieren wollte. Meine Mama habe ich gebeten mitzukommen, damit ich eine zweite Meinung zu den vorhandenen Angeboten habe. Ich hatte mir bereits einige Tage zuvor einen groben Reiseplan notiert, in dem stand wann ich ungefähr abreisen möchte, zu welchen Flughäfen es jeweils gehen soll, und wie lange der Aufenthalt im jeweiligen Land geplant ist.

Die Frau im Reisebüro war sehr hilfsbereit und geduldig. Da ich einen Gabelflug mit zusätzlichem Zwischenstopp buchen wollte, war es gar nicht so einfach etwas Passendes zu finden. Daher brauchte auch die Dame im Reisebüro eine ganze Weile, bis sie ein paar Flüge vorschlug. Nach einigem Hin und Her haben wir es dann schließlich geschafft, ein Angebot herauszusuchen, bei dem alle Daten bestmöglich auf mich abgestimmt sind. Die Dame druckte mir die Reisedaten aus und sagte, sie könne mir die Flüge bis zum Ende des nächsten Tages reservieren. Meine Mutter und ich waren uns einig, dass die Reisedaten soweit passten und auch der Preis in Ordnung war und machten uns auf den Heimweg.

Als wir zu Hause ankamen, ging mir die Sache nicht mehr aus dem Kopf und mich überkam die Angst, dass die Flüge nicht mehr vorhanden sein könnten, falls ich mit dem Buchen zu lange warten würde. Kurz entschlossen setzte ich mich ins Auto und fuhr schnell noch einmal zum Reisebüro. Die Dame, die uns zuvor beraten hatte, saß noch genau am gleichen Patz wie zuvor und schenkte mit ein breites Lächeln, als ich zum zweiten Mal an diesem Tag das Reisebüro betrat. Wir überprüften zusammen noch einmal ganz genau die Flugdaten und sie fragte mich, ob ich mir sicher sei, dass ich verbindlich buchen möchte. Da merkte ich zum ersten Mal, dass es jetzt wirklich ernst wird.

Autor: Nadine  |  Rubrik: orientieren  |  15.10.2015
Autor: Nadine
Rubrik: orientieren
15.10.2015

Zwischen Schule & Beruf

Papa ist der Beste

Die erste Nacht in einem neuen Zuhause ist überstanden. Nur das mit dem Eigenständig-Sein muss ich dann doch noch üben, irgendwann. Mein Umzug war nämlich alles andere als selbstständig, denn das Meiste musste doch Papa machen. Ich muss ehrlicherweise zugeben, dass ich ohne ihn im Chaos versinken würde und heillos überfordert wäre. Was aber nicht bedeutet, dass ich bei Mails von Papa mit dem schönen Betreff „Wichtig – Plan für morgen“ oder „Sehr wichtig – Plan für morgen II“ nicht die Augen verdrehe. Das wird aber wohl in den nächsten Tagen abflauen. Es ist ja nicht so, als ob ich die Öffnungszeiten des Bürgeramtes nicht selbst nachschauen könnte.

Meine Eltern geben es zwar nicht zu, aber ich glaube, es macht ihnen zumindest momentan große Schwierigkeiten, alleine zu sein. Zwanzig Jahre sind eine wirklich lange Zeit und auch wenn meine Schwester und ich oft unterwegs waren, war uns doch immer klar, wo zu Hause ist. Und nun bin nach meiner Schwester auch ich ausgezogen. Meine Eltern sind sehr liberal und haben mir viel Freiraum gelassen. Nun sind sie es, die enorm viel Freiraum haben und sich vermutlich erst daran gewöhnen müssen, sich nicht mehr permanent um ihre Kinder kümmern zu müssen.

Bestätigt wurde ich, als sie mich am Abend meines Auszugs anriefen und am nächsten Morgen prompt vier weitere Nachrichten von ihnen aufblinkten.

Aber wie dem auch sei: So wirklich angekommen bin ich noch nicht in Heidelberg, da ich direkt nach dem Umzug erneut nach Berlin gefahren bin, um noch einmal Großstadtluft zu inhalieren. Das Wochenende verbrachte ich in Paderborn bei einer Veranstaltung, bei der ich mitarbeite. Erst seit Sonntagabend bin ich dauerhaft in meiner neuer Heimat.

Autor: Bo  |  Rubrik: orientieren  |  13.10.2015
Autor: Bo
Rubrik: orientieren
13.10.2015

Zwischen Schule & Beruf

Planung, Planung, Planung

Wie ich bereits in meinem letzten Blogeintrag angekündigt habe, habe ich vor für einen längeren Zeitraum ins Ausland gehen. Die genaue Reiseroute steht noch nicht ganz fest, die Planung steht schließlich noch in den Startlöchern. Ich kann jedoch schon so viel sagen: Ich werde auf jeden Fall nach Neuseeland und Australien gehen.

Jeder, der bereits einen längeren Auslandsaufenthalt hinter sich hat, weiß, dass es unheimlich viele Dinge gibt, um die man sich vorab kümmern muss. Ich muss einen Reisepass, ein Visum, eine Kreditkarte und einen internationalen Führerschein beantragen, eine Auslandskrankenversicherung abschließen und Flüge buchen. Und das ist noch lange nicht alles. Zum Glück gibt es im Internet inzwischen zahlreiche Seiten, auf denen man zum Beispiel allgemeine Tipps, To-Do Listen für die Vorbereitung oder Packlisten findet, die mir die Planung etwas erleichtern. Um was genau ich mich ungefähr kümmern muss weiß ich zwar auch ohne das Internet, aber gerade kleinere und dennoch wichtige Sachen vergesse ich schneller als gedacht. Ich muss zum Beispiel Verträge rechtzeitig kündigen und wenn ich im Ausland arbeiten will, sollte ich meine Bewerbungsunterlagen ins Englische übersetzen.

Bis jetzt habe ich mir aus den unterschiedlichen Listen aus dem Internet eine eigene, individuell auf meine Reise angepasste To-Do-Liste erstellt. Damit habe ich einen besseren Überblick darüber, was ich noch alles erledigen muss. Bis jetzt befindet sich lediglich hinter drei Punkten ein Haken: der Reisepass ist bereits angekommen, die Kreditkarte beantragt und die momentan noch laufenden Verträge sind gekündigt.

Für die nächste Woche steht ein Termin im Reisebüro auf dem Programm. Dort werde ich mich bezüglich der Flüge nochmal genauer informieren, da ich keinen einfachen Hin- und Rückflug, sondern einen Gabelflug buchen möchte. Im besten Fall soll dieser eine Zwischenlandung in Singapur einlegen, die ich mit einem circa ein- bis zweiwöchigen Aufenthalt dort verbinden kann. Vielleicht kann ich dann innerhalb der nächsten Woche auch schon Flüge buchen, sodass endlich genaue Reisedaten feststehen. Meine Aufregung und Vorfreude steigen auf jeden Fall schon jetzt.

Autor: Nadine  |  Rubrik: orientieren  |  06.10.2015
Autor: Nadine
Rubrik: orientieren
06.10.2015