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Zwischen Studium & Beruf

Ende der Urlaubszeit

Dann wäre meine Urlaubszeit ja endlich vorbei, meinte eine Freundin, als ich ihr erzählte, dass ich eine Vollzeit-Stelle in der Verwaltung einer Schule in England angenommen habe. Dabei kam es mir nie so vor, als hätte ich Urlaub. Schulpraktikum, Gartenarbeit, Zeit mit meiner Großmutter verbringen, Freiwilligenarbeit im Flüchtlingsheim – das alles hielt mich in den vergangenen Wochen ganz schön auf Trab. Krankenversicherung und Steuern zahlen, aber nicht überarbeiten und die Freizeit nutzen, um sich für einen gesellschaftlichen Wandel einzusetzen, so in etwa könnte man meinen Lebensstil bezeichnen. Oftmals aber reicht das nicht aus, um die Familienmitglieder zu besänftigen, die ständig fragen, was man denn jetzt beruflich vorhat.
Das Jobangebot kam ziemlich überraschend. Als ich meinen alten Arbeitsplatz besuchte, fragte man mich einfach, ob ich mir vorstellen könnte, dort fest zu arbeiten. Ich sagte gerne zu. Das bedeutet für mich nun aber auch haushalten, und zwar mit Zeit und Urlaubstagen. Und da mich der Job nicht daran hindern soll, andere Vorhaben in die Tat umzusetzen, werde ich versuchen, ihn mit anderen Aktivitäten zu verbinden. Ich bin gespannt, ob mir das auch gelingt.

Autor: Manuel  |  Rubrik: orientieren  |  05.09.2016

Zwischen Studium & Beruf

Studiumsersatz?

Beim Permakultur Design-Workshop, an dem ich teilgenommen habe, ging es unter anderem um nachhaltige Lebensweisen für die Menschheit und, wie wir ressourcensparend besser zusammenleben können. Die Antwort lautete – durch cleveres Design. Wobei mit Design hier ein Prozess gemeint ist. Als Philosoph kann man sich zum Beispiel der Ethik widmen, als Banker über Lokalwährungen nachdenken, als Unternehmer überlegen, wie man regenerativ Geld verdienen kann, als Biologe erforschen, welche Pflanzen und Mikroorganismen für mehr Ernte sorgen und als Künstler seine Kreativität nutzen, um funktionelle Landschaftsformen zu entwickeln. Bei dem Workshop war wirklich für jeden etwas dabei. Dementsprechend gemischt war auch unsere Gruppe. Neben einer Fahrradmechanikerin saß zum Beispiel ein ITler. Vieles erinnerte mich an mein Ökologiestudium, aber der Kontext und die positiven Lösungsansätze waren andere. In einem Punkt unterscheidet es sich jedoch nicht: die Klimakrise: Ich bin überzeugter denn je, dass wir etwas ändern müssen.

Autor: Manuel  |  Rubrik: orientieren  |  30.08.2016
Autor: Manuel
Rubrik: orientieren
30.08.2016

Zwischen Studium & Beruf

Lebensphasen

In vielen Glaubensrichtungen und Philosophien ist das Leben in Zyklen eingeteilt – zum Beispiel in Sieben-Jahres-Schritte. Man kann sich das Ganze so vorstellen: Bis zum 23. Lebensjahr ist die Phase des Lernens, dann die Phase des Praktizierens bis 46. Die Phase des Lehrens geht bis zum 69. Lebensjahr und die Rolle des Weisen kommt danach. Das Alter vom Erreichen der Volljährigkeit bis hin zum Vierteljahrhundert wurde mir jetzt zum wiederholten Male als Phase der Orientierung und Zielsetzung präsentiert. In dieser Zeit gilt es, die Weichen zu stellen, Fehler zu machen, Erfahrungen zu sammeln, um dann im nächsten Vierteljahrhundert richtig durchzustarten.
Die Indianer haben beispielsweise ein Ritual abgehalten, dass diesen Sprung ins Erwachsen-Sein unterstützt. Ein Ritual, das einem die Verantwortung, die damit einhergeht, vor Augen führt. Ich bin genau am Ende dieses Spektrums – 25 Jahre alt. Könnte ich also mein Erlebtes teilen, die Erlebnisse komprimieren und vielleicht auch den 18- bis 46-Jährigen vermitteln? Denn endlich fühlt es sich so an, als wäre ich bereit in die nächste Phase überzutreten und wirklich produktiv zu werden.

Autor: Manuel  |  Rubrik: orientieren  |  17.08.2016
Autor: Manuel
Rubrik: orientieren
17.08.2016