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Zwischen Studium & Beruf

Start ins Berufsleben

Nach rund sieben Monaten der Jobsuche hat für mich das Warten endlich ein Ende. Ich habe einen vielversprechenden Job bei einem politisch-pädagogischen Verein gefunden, der mich zurück in den hohen Norden von Deutschland bringt. Es ist schon ein seltsames Gefühl, wenn sich nach Monaten erfolgloser Arbeitssuche von einem Moment auf den anderen alles ändert. Auf einmal geht alles super schnell: Wohnung suchen, Koffer packen, Abschied nehmen, rein ins Berufsleben.

Dabei habe ich mich für den Job noch nicht einmal direkt beworben. Ursprünglich galt meine Bewerbung bei dem Verein einer anderen Stelle, doch ich wurde dann für diese Position zum Kennenlernen eingeladen. Das Vorstellungsgespräch war sehr angenehm und die zukünftigen Aufgaben klingen spannend.

Berlin zu verlassen, fällt mir überraschend leicht. Obwohl ich die Stadt sehr mag und für Freizeitunternehmungen sehr schätze, wünsche ich mir als Arbeitsort einen kleineren Ort mit kürzeren Distanzen.

Mit diesem Neustart verabschiede ich mich vom Bloggen und euch, lieben Leserinnen und Lesern. Allen, die die Jobsuche noch vor sich haben, kann ich nur sagen: Eine längere Phase der Arbeitslosigkeit ist kein Weltuntergang. Sie lässt Zeit für Aktivitäten, die während des Studiums oder der Ausbildung keinen Raum hatten. Und die Auseinandersetzung mit den Möglichkeiten auf dem Jobmarkt ist zudem ein Prozess, bei dem man viel über sich selbst und seine Neigungen lernen kann.

Autor: Anni  |  Rubrik: orientieren  |  23.05.2016
Autor: Anni
Rubrik: orientieren
23.05.2016

Zwischen Studium & Beruf

Sollte jeder programmieren lernen?

Bei meinem Praktikum in England war einer heiß begehrt: der Programmierer. Und auch die Jobbörsen, die ich zu Zeit durchforste, sind voll von Stellenangeboten für Webdeveloper oder ITler. Muss ich also Java, C++, Html oder Python lernen? Nunja, die Jobchancen wären wohl auf jeden Fall besser – und vermutlich auch das Gehalt. Zumindest erzählte mir einen Bekannten, der in der Branche tätig ist, dass er jetzt nur noch drei Tage pro Woche arbeitet, weil er damit noch immer genügend verdient und er lieber mehr Freizeit haben möchte. Und wenn es doch mehr zu tun gibt, dann arbeitet er einfach von zu Hause aus – dank Internet ist das ja heutzutage kein Problem mehr.

Wenn ich das höre frage ich mich manchmal schon, wieso ich nicht lieber etwas mit Informatik studiert habe. Mittlerweile habe ich mir zwar einige Grundkenntnisse angeeignet, aber realistisch betrachtet kann ich einem Informatikstudierenden natürlich lange nicht das Wasser reichen. Eigentlich hatte ich mir vorgenommen, jetzt, wo ich dank meiner Verletzung ans Bett gefesselt bin, weiter daran zu arbeiten. Mal sehen, ob ich irgendwann doch noch programmieren lerne.

Autor: Manuel  |  Rubrik: orientieren  |  05.05.2016
Autor: Manuel
Rubrik: orientieren
05.05.2016

Zwischen Studium & Beruf

An die Couch gefesselt

Durch meine Knieverletzung wurde meiner Hyperaktivität und meinem Tatendrang ein ordentlicher Strich durch die Rechnung gemacht. Fast einen Monat nach der Operation kann ich aber in gewisser Weise auch eine positive Bilanz daraus ziehen.

Da ich vor meiner Verletzung im Begriff war, eine Karriere im Ausland zu starten, hätte ich mir wohl nie etwas Zeit für mich genommen. Doch nun blieb mir gar nichts anderes übrig, als mich zu entspannen, da ich für die nächsten sechs Wochen quasi an die Couch gefesselt war. Ich wollte meine Zukunfts- oder Karriereplanung so lange aussetzen, bis genau feststeht, wie die weitere Genesung und Physiotherapie verlaufen wird.

Das Gute daran war, dass ich endlich etwas Zeit hatte, in unserer Gemeinde Deutschunterricht für Asylbewerber zu geben und mich ein bisschen mit meinen digitalen Projekten zu beschäftigen.

Das soll natürlich nicht heißen, dass ich mich nicht freue, wieder fit zu sein oder, dass ich jemandem, der arg gestresst ist, so eine Verletzung wünsche. Aber man lernt dadurch, dankbar zu sein und Hilfe anzunehmen. Außerdem lernt man, sich seine Schwächen einzugestehen, sich besser zu organisieren und, in meinem Fall, sich mit Papierkram, der Suche nach Ärzten und Behördengängen zu arrangieren.

Autor: Manuel  |  Rubrik: orientieren  |  29.04.2016
Autor: Manuel
Rubrik: orientieren
29.04.2016