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Zwischen Studium & Beruf

Messe Karriere International

Vor einiger Zeit hat mich eine Bekannte, die auch Friedens- und Konfliktforscherin ist, auf eine Messe in unserem Fachbereich aufmerksam gemacht: die Karrieremesse „Berufstätigkeit in internationalen Organisationen und europäischen Institutionen“ im Auswärtigen Amt in Berlin. Um meine Chancen für eine Arbeit bei einem international agierenden Arbeitgeber zu verbessern, suchte ich vorab den Rat einer Personalerin, die für große Unternehmen auf Karrieremessen geht. Sie gab mir einige Tipps, die ich euch nicht vorenthalten möchte.

Nummer 1 – der optimale Zeitpunkt: Ist es empfehlenswert, sich direkt morgens in der Messe einzufinden? Laut der Personalerin nicht! Ihrer Meinung nach laufen zu diesem Zeitpunkt die „Schnäppchenjäger“ durch die Hallen und lassen sich mit kostenlosem Material versorgen. Ihre Empfehlung war, ein Gespräch erst um 10 oder 14 Uhr zu suchen. Ich musste jedoch feststellen, dass die Messe zu diesen Zeiten gnadenlos überlaufen war und sich unzählige Kandidaten um den Großteil der Aussteller bemühten.

Nummer 2 – Kleidung: Laut Personalerin sollte die Kleidung eher der eines Bewerbungsgespräches entsprechen als dem gemütlichen Freizeitlook. Trotzdem sei es wichtig, dass sie natürlich wirkt. Die Personalerin offenbarte an dieser Stelle, dass sie bei solchen Veranstaltungen gerne die zahlreichen Frauen beobachtet, die der Höhe ihrer Absätze nicht gewachsen sind.

Nummer 3 – Initiativbewerbungen: Soll man seine Bewerbungsunterlagen direkt zur Messe mitbringen? Laut Personalerin ist es durchaus ratsam, die Bewerbungsmappe dezent in seiner Tasche mitzuführen. Wichtig ist, dass man sich bereits vorher überlegt, wer die Wunscharbeitgeber sind. Die Personalerin riet dazu, maximal drei Bewerbungen einzureichen, da sich die Standbetreuer untereinander austauschen und Bewerber, die ihre Mappe flächendeckend abliefern, an Glaubhaftigkeit verlieren.

Autor: Anni  |  Rubrik: orientieren  |  27.04.2016
Autor: Anni
Rubrik: orientieren
27.04.2016

Zwischen Studium & Beruf

Zeit für eine neue Sprache

Die Suche nach dem ersten Job gestaltet sich wie erwartet nicht ganz einfach. Es gibt einfach zu viele Bewerber, die um Stellen im humanwissenschaftlichen Bereich ringen. Um nicht vollkommen frustriert und depressiv zu enden, habe ich mir schon im Vorfeld überlegt, wie ich diese Überbrückungszeit gestalten kann.

Zu meinen drei Ideen gehörte zum einen, eine Fortbildung zu machen. Dieses Ziel habe ich mit der Zertifizierung zur Projektmanagement-Fachfrau schon erreicht. Der zweite Plan ist es, die Stadt Berlin umfangreich zu erkunden. Ich versuche, einmal pro Woche einen neuen Ort zu entdecken und nehme mir für jedes Wochenende eine andere Tour vor. Es bräuchte aber noch viele Sonntage, bis ich das Gefühl hätte, mich wirklich gut auszukennen. Der dritte Plan bezieht sich auf etwas, was ich schon lange in Angriff nehmen wollte und wozu ich während des Studiums nie so richtig die Zeit gefunden hatte: Ich möchte fließend Französisch sprechen.

Eine Sprache zu erlernen ist zwar ein recht langfristiges Projekt, doch im Moment habe ich viel Zeit, um mich damit zu beschäftigen. Derzeit besuche ich einen Französischkurs an der Volkshochschule. Dieser findet zweimal in der Woche statt und ist wirklich günstig. Der Unterricht ist unterhaltsam und ich mache langsam Fortschritte. In spätestens zwei Monaten sollte ich den Kurs A1 abgeschlossen haben. Ich überlege aber bereits jetzt, ob ich den Fortsetzungskurs absolvieren sollte, um auf Level 2 zu kommen. Dafür könnte ich mir zum Beispiel einen Tandempartner suchen oder das Angebot des Jobcenters zum Online-Spracherwerb nutzen.

Autor: Anni  |  Rubrik: orientieren  |  21.04.2016
Autor: Anni
Rubrik: orientieren
21.04.2016

Zwischen Studium & Beruf

Sprint zur Prüfung

Nach meiner rund dreimonatigen Fortbildung zur Projektmanagerin stand das große Finale an: Ich habe die rund 60-seitige Projektarbeit eingereicht, die im Rahmen der Zertifizierung zu erstellen ist. Darin habe ich ein Projekt zur Arbeitsmarktförderung von Asylbewerbern erarbeitet. Ich schlage vor, Menschen mit Asyl- und Fluchthintergrund gezielt in Ausbildungsberufe des Handwerks zu vermitteln. Ich habe hierfür einen Projektsteckbrief entworfen, den Ablauf und die Terminplanung skizziert, sowie die zur Kosten- und Finanzplanung aufgezeigt.

Nach Abschluss der Projektarbeit blieben auf dem Weg zur Zertifizierung für mich nur noch zwei letzte Hürden übrig: die mündliche und die schriftliche Prüfung. Es war schwer abzuschätzen, wie anspruchsvoll diese sein würde. Aus den Probeklausuren ging hervor, dass bereits winzige Details in der Fragestellung einen großen Unterschied bei der erwarteten Antwort machen können.

Am Tag vor der Prüfung schrieben wir eine letzte Probeklausur. Bei der Auswertung wurde noch mal auf einige Feinheiten hingewiesen. Am nächsten Morgen kamen wir dann früh zusammen, um die Prüfer kennenzulernen und die Klausur zu schreiben, die unseren Vorbereitungsklausuren glücklicherweise ziemlich ähnelte. Auch bei der mündlichen Prüfung hatte ich Glück. Ich kam als Sechste an die Reihe. Die Fragen, die ich aus dem Prüfungsstapel zog, waren absolut in Ordnung und bezogen sich auf Inhalte, die auch im Kurs besprochen worden wurden.  Kurzum: Alles ist gut gelaufen. Auch wenn es noch etwas dauern wird, bis ich die Ergebnisse bekomme, bin ich mir sicher, den Kurs gut bestanden zu haben.

Autor: Anni  |  Rubrik: orientieren  |  11.04.2016
Autor: Anni
Rubrik: orientieren
11.04.2016