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Zwischen Studium & Beruf

Was tun?

Die Knieverletzung macht mir immer noch zu schaffen, schließlich hätte ich mir echt gut vorstellen können, als Aushilfslehrer in England zu arbeiten. Auch wenn ich noch viel dazulernen und praktische Methoden verinnerlichen muss, fiel das Feedback der Schüler in meinem Praktikum nämlich durchweg positiv aus. Sie wünschten sich sogar, dass ich bald zu ihnen zurückkehre. Leider stünde mir dafür ein Lehramtsstudium mit anschließendem Referendariat bevor. Und das, wo ich doch gerade meinen Bachelor in Ökologie in Schottland abgeschlossen habe.

Irgendwie ecke ich mit meinen Vorstellungen in Deutschland immer wieder an und scheitere an Formalitäten. Versteht mich nicht falsch: Ich bin nicht für die Abschaffung des Ausbildungssystems und der gesetzlichen Vorschriften in diesem Bereich. Schließlich soll, wo Ingenieur drauf steht, auch Ingenieur drin sein. Aber irgendwie scheint mir der Quereinstieg in diesem System oftmals schwer. Vielleicht muss ich mich aber auch nur besser informieren. Auf den ersten Blick wirkte es so, dass ich auf jeden Fall ein Lehramtsstudium absolvieren müsste, wenn ich unterrichten möchte. Mittlerweile weiß ich, dass es in Berufsschulen die Möglichkeit gibt, auch mit einem anderen Studium als Lehrer zu arbeiten. Unter bestimmten Voraussetzungen schafft man es also auch ohne Lehramtsstudium in den Vorbereitungsdienst. Aber leider war mein Bachelor nicht auf der Liste der zugelassenen Fachrichtungen.

Ein ganzes Studium will ich aber eigentlich nicht mehr machen. Vielleicht sollte ich mich doch selbstständig machen?

Autor: Manuel  |  Rubrik: orientieren  |  07.04.2016
Autor: Manuel
Rubrik: orientieren
07.04.2016

Zwischen Studium & Beruf

Ein langes Wochenende in Barcelona

Zur Motivation und Belohnung buchte ich direkt für den Tag nach den Prüfungen in meinem Projektmanagementkurs einen Flug nach Barcelona. Nachdem ich am Abend der Prüfungen noch mit einigen anderen Teilnehmern den bestandenen Kurs feierte, saß ich wenige Stunden danach bereits am Flughafen. Leider war mein Flieger defekt, weshalb ich erst mit drei Stunden Verspätung ankam und meine Reisebegleiterin ganz schön lange warten ließ. Vier lange Tage lagen vor uns, um gemeinsam die Ecken der Stadt zu entdecken.

Barcelona hat wirklich sehr viel zu bieten. Die Altstadt und die benachbarten Viertel mit ihren engen Gassen und pompösen Straßen, den weitläufigen öffentlichen Plätzen und den versteckten Hinterhöfen sehen sehr malerisch aus. Wir liefen jeden Tag gefühlt einen Halbmarathon, um abends hungrig über einen Haufen Tapas herzufallen. Erholung fanden wir am Strand und in den zahlreichen Cafés.

Meine Highlights waren die Kunstmuseen von Miró und Picasso. Besonders das Picasso Museum hat mich fasziniert, weil dort durch zahlreiche Skizzen der Arbeits- und Findungsprozess zu den fertigen Bildern dargestellt wurde. Die Kunstwerke Mirós glänzten meiner Meinung nach hingegen durch die Einfachheit ihrer Kompositionen: maximale Wirkung mit minimalen Mitteln eben. Durch den Besuch in Barcelona und die Tatsache, dass ich nach Abschluss meiner Weiterbildung jetzt auch wieder mehr Zeit habe, fühle ich mich dazu animiert, mal wieder auch selbst zu Pinsel und Leinwand zu greifen.

Autor: Anni  |  Rubrik: orientieren  |  05.04.2016
Autor: Anni
Rubrik: orientieren
05.04.2016

Zwischen Studium & Beruf (Orientieren)

Das Knie als Karrierebremse

Ich hatte tatsächlich eine Zusage für das „Teach First Programm“ in England erhalten. Innerhalb von zwei Jahren könnte ich mich damit zum Lehrer ausbilden lassen inklusive Vergütung. Das Wochenende wollte ich mir noch zum Nachdenken gönnen und freute mich darauf, klettern zu gehen und einen klaren Kopf zu bekommen. Ich hatte circa drei Viertel der Strecke geschafft, als es passierte: Ich war tief in die Hocke gegangen, hatte mein rechtes Bein etwas schief angewinkelt und überlegte mir meine nächste Bewegung. Ich musste mich schließlich richtig abdrücken, um mit meiner Hand den nächsten Griff zu erreichen. Als ich mein Bein durchstreckte, vernahm ich ein seltsames Geräusch im Kniegelenk. Der Griff war erreicht, aber es kam mir so vor, als hätte ich keine Kraft mehr im Bein. Trotzdem kletterte ich bis zu meinem Ziel und dachte, dass ich auch fit genug sei, um zu Fuß zur Bushaltestelle zu gehen.

Als ich am nächsten Morgen aufwachte, konnte ich weder mein Bein ausstrecken noch richtig auftreten. Mir war klar, da muss ein Arzt ran. Drei Arzttermine und ein MRT später stehe ich jetzt auf der OP-Liste, um meinen Meniskus wieder zusammennähen zu lassen. Eine bevorstehende Operation und anschließende Reha-Maßnahmen vertragen sich natürlich nicht so gut mit meinen Plänen als Geographielehrer in einem anderen Land zu arbeiten. Mit gemischten Gefühlen entschied ich mich in letzter Minute gegen das „Teach First Programm“. Ich muss mich jetzt erst mal auf meine Gesundheit konzentrieren und kann dann wieder meine Zukunft planen.

Autor: Manuel  |  Rubrik: orientieren  |  31.03.2016
Autor: Manuel
Rubrik: orientieren
31.03.2016