Logo Bundesagentur für Arbeit
Logo Bundesagentur für Arbeit
  • Drucken
  • Versenden
  • PDF (Öffnet sich in neuem Fenster)

Kategorien

Zwischen Studium & Beruf

Ein langes Wochenende in Barcelona

Zur Motivation und Belohnung buchte ich direkt für den Tag nach den Prüfungen in meinem Projektmanagementkurs einen Flug nach Barcelona. Nachdem ich am Abend der Prüfungen noch mit einigen anderen Teilnehmern den bestandenen Kurs feierte, saß ich wenige Stunden danach bereits am Flughafen. Leider war mein Flieger defekt, weshalb ich erst mit drei Stunden Verspätung ankam und meine Reisebegleiterin ganz schön lange warten ließ. Vier lange Tage lagen vor uns, um gemeinsam die Ecken der Stadt zu entdecken.

Barcelona hat wirklich sehr viel zu bieten. Die Altstadt und die benachbarten Viertel mit ihren engen Gassen und pompösen Straßen, den weitläufigen öffentlichen Plätzen und den versteckten Hinterhöfen sehen sehr malerisch aus. Wir liefen jeden Tag gefühlt einen Halbmarathon, um abends hungrig über einen Haufen Tapas herzufallen. Erholung fanden wir am Strand und in den zahlreichen Cafés.

Meine Highlights waren die Kunstmuseen von Miró und Picasso. Besonders das Picasso Museum hat mich fasziniert, weil dort durch zahlreiche Skizzen der Arbeits- und Findungsprozess zu den fertigen Bildern dargestellt wurde. Die Kunstwerke Mirós glänzten meiner Meinung nach hingegen durch die Einfachheit ihrer Kompositionen: maximale Wirkung mit minimalen Mitteln eben. Durch den Besuch in Barcelona und die Tatsache, dass ich nach Abschluss meiner Weiterbildung jetzt auch wieder mehr Zeit habe, fühle ich mich dazu animiert, mal wieder auch selbst zu Pinsel und Leinwand zu greifen.

Autor: Anni  |  Rubrik: orientieren  |  05.04.2016
Autor: Anni
Rubrik: orientieren
05.04.2016

Zwischen Studium & Beruf (Orientieren)

Das Knie als Karrierebremse

Ich hatte tatsächlich eine Zusage für das „Teach First Programm“ in England erhalten. Innerhalb von zwei Jahren könnte ich mich damit zum Lehrer ausbilden lassen inklusive Vergütung. Das Wochenende wollte ich mir noch zum Nachdenken gönnen und freute mich darauf, klettern zu gehen und einen klaren Kopf zu bekommen. Ich hatte circa drei Viertel der Strecke geschafft, als es passierte: Ich war tief in die Hocke gegangen, hatte mein rechtes Bein etwas schief angewinkelt und überlegte mir meine nächste Bewegung. Ich musste mich schließlich richtig abdrücken, um mit meiner Hand den nächsten Griff zu erreichen. Als ich mein Bein durchstreckte, vernahm ich ein seltsames Geräusch im Kniegelenk. Der Griff war erreicht, aber es kam mir so vor, als hätte ich keine Kraft mehr im Bein. Trotzdem kletterte ich bis zu meinem Ziel und dachte, dass ich auch fit genug sei, um zu Fuß zur Bushaltestelle zu gehen.

Als ich am nächsten Morgen aufwachte, konnte ich weder mein Bein ausstrecken noch richtig auftreten. Mir war klar, da muss ein Arzt ran. Drei Arzttermine und ein MRT später stehe ich jetzt auf der OP-Liste, um meinen Meniskus wieder zusammennähen zu lassen. Eine bevorstehende Operation und anschließende Reha-Maßnahmen vertragen sich natürlich nicht so gut mit meinen Plänen als Geographielehrer in einem anderen Land zu arbeiten. Mit gemischten Gefühlen entschied ich mich in letzter Minute gegen das „Teach First Programm“. Ich muss mich jetzt erst mal auf meine Gesundheit konzentrieren und kann dann wieder meine Zukunft planen.

Autor: Manuel  |  Rubrik: orientieren  |  31.03.2016
Autor: Manuel
Rubrik: orientieren
31.03.2016

Zwischen Studium & Beruf

Die Rückeroberung der Freizeit

Meine Weiterbildung hat sich zum Freizeit-Killer entwickelt. Neben der Präsenzzeit, die zwischen sieben und acht Stunden liegt, muss ich eine umfangreiche Projektarbeit vom Volumen einer Masterarbeit schreiben. Hinzu kommt noch, dass ich mich bewerben muss. Als ich diese Woche aus meinem vierten Vorstellungsgespräch kam, fühlte ich mich nur noch leer und ausgelaugt. Ich brauche definitiv wieder mehr schöne Freizeit!

Also entschloss ich mich, den sogenannten „Kultursonntag“ einzuführen. Sonntags ist der ideale Tag, um sich von den Alltagssorgen zurückzuziehen und Energie zu tanken. Mit dem „berlinpass“ habe ich zudem unschätzbare Privilegien, die es zu nutzen gilt. Den Pass kann man beispielsweise beantragen, wenn man Hartz IV bezieht. Mit diesem habe ich freien Eintritt in alle staatlichen Museen und auch sonst oft vergünstigten Zutritt. Es ist also gerade ein absolut passender Moment, um sich alle Museen anzusehen und das kulturelle Leben der Stadt voll auszuschöpfen – zumal ich noch nicht weiß, wohin die (Job-)Reise letztlich gehen wird.

Meine erste Station war der Hamburger Bahnhof, Ausstellungsort für zeitgenössische Kunst in Berlin. Es gibt dort eine tolle Dauerausstellung von Joseph Beuys. Berge von Fettmasse türmen sich im Inneren, die fast schon eher aus physikalischer als aus künstlerischer Sicht interessant sind. Vor einem Besuch sollte man unbedingt mal versuchen zu schätzen, wie lange zwanzig Tonnen Fett wohl zum Auskühlen brauchen.

Autor: Anni  |  Rubrik: orientieren  |  29.03.2016
Autor: Anni
Rubrik: orientieren
29.03.2016