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Zwischen Studium & Beruf

Und dann doch wieder in der Schule?

Irgendwie komisch war das dann doch, sechs Jahre nach dem Abi wieder in meinem alten Schulzentrum zu sein. Aber im Moment deuten alle Zeichen für mich darauf hin, dass ich im Bildungswesen aktiv werde. Ich selbst war der Schulbildung immer ein bisschen kritisch gegenüber gestanden. Wie sollten Lehrer, die nie in der freien Wirtschaft gearbeitet hatten, wissen, wie sie uns darauf vorbereiten können? Mittlerweile hat sich meine Meinung gerade auch durch die sogenannten Gesamt-oder Werksrealschulen geändert.

Obendrein hat sich in unserer Stadt eine Montessori Initiative gebildet, die dem Pädagogik-Motto “Helfen sich selbst zu helfen” folgt. Hier agiert der Lehrer eher als Lernhelfer, was ich sehr interessant finde. Zwei Tage in der Woche verbringt die Montessori-Klasse in einem Freilandmuseum und darf dort nach den Tieren schauen, auf dem Hof mithelfen, ein Haus renovieren, Kochen oder anderen Projekten nacheifern. Gleichzeitig wird aber auch der reguläre Lernstoff in eigenständigen Lernphasen erarbeitet. In der Montessori-Klasse sitzen drei Jahrgangsstufen mit unterschiedlichen Leistungsniveaus in einer 28-köpfigen Klasse zusammen. Welchen Abschluss die Schüler am Ende machen, ist offen. Einige werden aufs Gymnasium gehen, andere werden nach dem Hauptschulabschluss aufhören – das macht keinen besser als den anderen. Ich finde es super, dass sich alle gegenseitig unterstützen.

Autor: Manuel  |  Rubrik: orientieren  |  09.03.2016
Autor: Manuel
Rubrik: orientieren
09.03.2016

Zwischen Studium & Beruf

Antrag auf Fortbildung

Es gibt die Möglichkeit, von den Agenturen für Arbeit eine Förderung für eine Weiterbildung zu erhalten. Diese Möglichkeit war für mich einer der wichtigsten Gründe erst einmal nach Berlin zu ziehen. Das Kursangebot ist hier einfach umfangreicher als in anderen Städten.

Schwieriger ist es, die entsprechende Bewilligung vom Jobcenter tatsächlich zu bekommen. So hörte ich von einigen meiner Kommilitonen, dass ihnen kein Bildungsgutschein gewährt wurde. Ich hatte jedoch Glück. Meine Betreuer sind sehr nett und sie unterstützten mich bei der Suche nach geeigneten Angeboten im Bereich Projektmanagement. Bei der Wahl des Bildungsträgers gilt es nämlich einiges zu beachten. Neben dem wöchentlichen Arbeitsaufwand ist es wichtig, auf die Form des Abschlusses zu achten. In Deutschland werden verschiedene Abschlüsse anerkannt. Manche Bildungseinrichtungen bieten Zertifikate in Anlehnung an einen dieser Abschlüsse an, jedoch nicht das echte Zertifikat. Da muss man wirklich aufpassen. Schon am Tag nach der Besprechung im Jobcenter bekam ich einen Termin bei einem Fortbildungsinstitut, um die Rahmenbedingungen und Details abzuklären. Der Kurs läuft zweieinhalb Monate in Vollzeit und wird mit einer schriftlichen und mündlichen Prüfung sowie einer recht umfangreichen Projektarbeit von 60 Seiten abgeschlossen. Ich bin gespannt!

Autor: Anni  |  Rubrik: orientieren  |  03.03.2016
Autor: Anni
Rubrik: orientieren
03.03.2016

Zwischen Studium & Beruf

Vorstellungsgespräch

Kurzfristig erreichte mich eine Einladung zum Vorstellungsgespräch an der Uni Hildesheim. Ausgeschrieben war eine Stelle im Bereich der interkulturellen Kommunikation. Ich bereitete mich also in Windeseile vor, indem ich mir die Seite des Instituts und der Universität aufmerksam durchlas und mir ein paar Schwächen, Stärken und offene Fragen überlegte. Ich plante die Anreise, buchte ein Zugticket und bügelte rasch die Bluse. Dann ging es los: Da es mit dem Zug Probleme gab, kam ich erst nach zwei Stunden in Hildesheim an und war ziemlich müde. Meine zwei Interviewer waren sehr nett, doch meinen mangelnden Elan müssen sie bemerkt haben. Die beiden hielten es nicht einmal für nötig, mir die Stelle konkret anzubieten. So viel Aufwand für ein nur 20-minütiges Gespräch!

Wenngleich ich dieses von Anfang an als Übung betrachtete, war ich doch irgendwie enttäuscht. Danach schrieb ich eine Feedbackauswertung: Was lief gut? Was lief schlecht und was werde ich nächstes Mal ändern? Als ich dann mit dem Zug wieder in Berlin einrollte, war ich irgendwie erleichtert, dass Hildesheim definitiv nicht mein nächstes Arbeits- und Wohndomizil wird.

Autor: Anni  |  Rubrik: orientieren  |  24.02.2016
Autor: Anni
Rubrik: orientieren
24.02.2016