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Zwischen Studium & Beruf

Vorstellungsgespräch

Kurzfristig erreichte mich eine Einladung zum Vorstellungsgespräch an der Uni Hildesheim. Ausgeschrieben war eine Stelle im Bereich der interkulturellen Kommunikation. Ich bereitete mich also in Windeseile vor, indem ich mir die Seite des Instituts und der Universität aufmerksam durchlas und mir ein paar Schwächen, Stärken und offene Fragen überlegte. Ich plante die Anreise, buchte ein Zugticket und bügelte rasch die Bluse. Dann ging es los: Da es mit dem Zug Probleme gab, kam ich erst nach zwei Stunden in Hildesheim an und war ziemlich müde. Meine zwei Interviewer waren sehr nett, doch meinen mangelnden Elan müssen sie bemerkt haben. Die beiden hielten es nicht einmal für nötig, mir die Stelle konkret anzubieten. So viel Aufwand für ein nur 20-minütiges Gespräch!

Wenngleich ich dieses von Anfang an als Übung betrachtete, war ich doch irgendwie enttäuscht. Danach schrieb ich eine Feedbackauswertung: Was lief gut? Was lief schlecht und was werde ich nächstes Mal ändern? Als ich dann mit dem Zug wieder in Berlin einrollte, war ich irgendwie erleichtert, dass Hildesheim definitiv nicht mein nächstes Arbeits- und Wohndomizil wird.

Autor: Anni  |  Rubrik: orientieren  |  24.02.2016
Autor: Anni
Rubrik: orientieren
24.02.2016

Zwischen Studium & Beruf

Das Durchhängerchen

Obwohl demnächst einige Bewerbungsgespräche anstehen, habe ich das Gefühl, in einer Dauerschleife des Wartens festzustecken. Auf eine meiner Bewerbungen bekomme ich erst nach den Faschingsferien eine Antwort und mein Beratungsgespräch bei der Agentur für Arbeit musste leider Krankheitsbedingt auf einen neuen Termin im März verschoben werden. Zuerst fand ich das nicht so schlimm, weil ich davon ausging, dass andere Leute den Termin wohl dringender bräuchten als ich. Aber nach den Rückschlägen in der letzten Zeit, hätte mir das Gespräch wohl etwas Sicherheit gegeben.

Eigentlich habe ich auch eine lange Liste von Dingen, die es noch zu tun gäbe: zur Post gehen, putzen, Zeit verbringen mit Oma, Texte überzeugen, Bewerbungen schreiben oder mich über einen Onlinekurs weiterbilden. Auch dachte ich darüber nach, mich in der Gemeinde und der Flüchtlingshilfe zu engagieren. Bei der Einführung frage ich mich aber, ob ich hier überhaupt hingehöre oder es nur um das Verlangen nach Bestätigung geht.

Außerdem merke ich nun, nachdem ich vier Jahre weg von daheim war, dass sich mein Lebensstil ganz schön verändert hat – und ich mich auch. Mit meinen Eltern ecke ich nun jedenfalls wieder mehr an. Es wird Zeit, dass sich an der Bewerbungsfront etwas tut. Denn obwohl ich weiß, dass Tiefs zum Leben dazugehören, bin ich momentan irgendwie deprimiert. Aber keine Sorge, ich komme da schon wieder raus.

Autor: Manuel  |  Rubrik: orientieren  |  17.02.2016
Autor: Manuel
Rubrik: orientieren
17.02.2016

Zwischen Studium & Beruf

Nachbarschaftszentren

Ich möchte gern Französisch lernen! Da die Jobsuche bei sozial- und geisteswissenschaftlichen Studienrichtungen ja mal locker ein halbes Jahr dauern kann, ist für mich nun der optimale Zeitpunkt, mich mit einer neuen Sprache intensiv auseinanderzusetzen. Leider wurde mein Plan dadurch etwas ausgebremst, dass momentan kein Kurs an der Uni oder den Volkshochschulen startet. Also entdeckte ich die Berliner Nachbarschaftszentren, die ich noch gar nicht kannte. Dort werden generationsübergreifend Kurse für Anwohner angeboten. In dem Zentrum bei mir um die Ecke finden unter anderem Gedächtnissport, Yoga, Gitarren- und Photoshop-Kurse sowie ein Brettspieletreff statt – Französisch wird auch angeboten.  Auf gut Glück ging ich einfach mal zu dem Kurs, der von einer pensionierten Französischlehrerin gehalten wird, und wurde sehr nett von einer Gruppe Senioren aufgenommen.

Das Lernen dort ist absolut stressfrei und obwohl ich bislang kaum ein Wort in Französisch korrekt aussprechen kann, fühle ich mich bestens integriert und lerne spielerisch jedes Mal etwas Neues dazu. Kleine Texte wechseln sich mit Dialogen, Spielen, Gedichten, Liedern und Diktaten ab. Wenngleich ich so die Sprache vielleicht nicht besonders schnell lerne, freue ich mich schon jetzt auf das nächste Treffen.

Autor: Anni  |  Rubrik: orientieren  |  17.02.2016
Autor: Anni
Rubrik: orientieren
17.02.2016