Logo Bundesagentur für Arbeit
Logo Bundesagentur für Arbeit
  • Drucken
  • Versenden
  • PDF (Öffnet sich in neuem Fenster)

Kategorien

Medizin studieren

Reisevorbereitungen

2015 war ich das erste Mal in Skandinavien, damals knappe drei Wochen, nur mit Zelt, Rucksack und Verpflegung. Die Erfahrungen waren ziemlich intensiv, insbesondere was Schmerz und Hunger angeht.

Damals hatte ich nach kurzer Zeit erhebliche Probleme mit meinem rechten Knie, was wohl vorrangig an dem sehr ungewohnten Laufen über Schnee lag, denn ausgerechnet dieser Sommer war der schneereichste auf der Hardangervidda-Hochebene. Zudem habe ich unbeabsichtigt sieben Kilo an Körpergewicht in 3 Wochen verloren – das geht nicht ohne hungern. Für so lange Zeit Verpflegung mitzunehmen hätte das Gewicht des Rucksacks am Anfang fast unerträglich schwer gemacht, als packte ich nicht genug ein.

Dieses Jahr wird es in dreierlei Hinsicht anders sein: Erstens herrschen an unserem Ziel momentan 20 Grad, was selbst den Schnee zum Schmelzen gebracht haben sollte. Zweitens wollen wir mehr Essen mitnehmen. Die schlechte Laune aufgrund eines dauergrummelnden Magens wollen wir dieses Mal vermeiden. Sicherlich wird es nicht ohne Hunger gehen, bei 20 Kilometern mit 20 Kilogramm auf dem Rücken verbraucht man einfach so viel Energie, dass es unmöglich ist, genug Essen mitzunehmen. Drittens werden wir dieses Mal nicht das Gebiet wechseln, sondern länger am Stück durch drei verschiedene Nationalparks wandern, teils wohl nur mit Kompass und Karte, ohne markierten Wegen folgen zu können.

Ein bisschen schade ist, dass meine Vorfreude auf diese Reise von der Vorfreude und Nervosität auf den Triathlon in den Schatten gestellt wird. Aber es bleiben dafür noch Montag und Dienstag nach dem Triathlon – am Mittwoch geht es dann in aller Frühe los in den Norden!

Autor: Johannes  |  Rubrik: studium  |  Oct 1, 2018
Autor: Johannes
Rubrik: studium
Oct 1, 2018

Medizin studieren

Die Pflicht erfüllt

Neben dem Training für den Triathlon und der Vorbereitung auf den Urlaub in Norwegen, musste ich auch für meine Klausuren lernen.
Die Klausuren, die ich aus dem zehnten Semester vorzog, absolvierte ich zum Glück erfolgreich. Nicht mit Bravour, aber das war nie das Ziel. Die Devise lautete ganz einfach: Abhaken, damit ich im zehnten Semester weniger Stress in der Klausurenphase habe und mich schon frühzeitig mit dem nahenden Staatsexamen auseinandersetzen kann.
Dann arbeitete ich die restlichen dreieinhalb Wochen mit Vollgas auf die Klausuren des 9. Semesters hin. Glücklicherweise sind die Klausuren bei uns in Münster meistens gut machbar, wenn man sich darauf vorbereitet hat. Das dahinterstehende Prinzip ist einfach: Warum sollte man – wie das angeblich in den Ingenieurswissenschaften oder naturwissenschaftlichen Studiengängen der Fall ist – die Leute während des Studiums aussortieren? Am Ende muss man das Staatsexamen, eine Prüfung, die für alle angehenden Ärzte identisch ist, bestehen. Entweder man kann es dann oder eben nicht. Ohne Lernen für die Klausuren geht es natürlich nicht. Angespannt bin dennoch immer.
Entsprechend erleichtert war ich, als meine Prüfungsleistungen grün in unserem Online-Verzeichnis aufgelistet waren. Pflicht erfüllt!
Jetzt kann ich mich auf den Triathlon und Norwegen freuen, bevor ich hoffentlich in die abschließende Phase meiner Promotion eintauchen muss!

Autor: Johannes  |  Rubrik: studium  |  Sep 24, 2018

Medizin studieren

Es wird ernst!

Die heiße Phase der Triathlon-Vorbereitung ist erreicht: Die letzten Koppeltrainings, also Trainingseinheiten, in denen beispielsweise Rad fahren und anschließendes Laufen gekoppelt werden, habe ich absolviert, lange Dauerläufe ebenfalls. Und auch die letzten Bahnen im Freibad sind geschwommen.
Was bleibt ist Nervosität. Ich weiß nur in der Theorie, was auf mich zukommen wird, kann aber noch nicht einschätzen, wie mein Körper darauf reagiert. Viel Schönes habe ich zum Beispiel nicht gehört, was das Schwimmen in so einer Menschenmasse betrifft: Von „Sich-aneinander-Entlangziehen-beim-Start“, gegenseitigem Schwimmbrillen-Abschlagen und anderen weniger netten Dingen wurde mir erzählt. Auf Todesangst beim Schwimmwettkampf habe ich echt keine Lust. Vielleicht sind das aber auch nur Horrorgeschichten und alles wird ganz entspannt! Das hoffe ich nach wie vor!
Momentan sieht es so aus, als würde auch das Wetter mitspielen, was mir vor allem fürs Radfahren wichtig wäre. Vermutlich werde ich eh wie ein Amateur aussehen, weil ich keine Klickpedale, sondern Schlaufen habe!
Wenn ich mir die Zeiten der Teilnehmer des vergangenen Jahres ansehe, wird es wohl darauf hinauslaufen, dass ich beim Schwimmen und Laufen einigermaßen mithalten kann, beim Radfahren jedoch deutlich abgehängt werde.
Letztendlich ist das egal, ich bin stolz, dass ich die Vorbereitung auf das Event durchgezogen habe. Der Wettkampf ist nun die Belohnung. Zu sehr verausgaben möchte ich mich nicht, da ich zwei Tage nach dem Triathlon für zwölf Tage durch Norwegen reisen werde. Die Devise lautet: Gesund über die Ziellinie laufen!

Autor: Johannes  |  Rubrik: studium  |  Sep 14, 2018
Autor: Johannes
Rubrik: studium
Sep 14, 2018