Logo Bundesagentur für Arbeit
Logo Bundesagentur für Arbeit
  • Drucken
  • Versenden
  • PDF (Öffnet sich in neuem Fenster)

Kategorien

Medizin studieren

Es wird ernst!

Die heiße Phase der Triathlon-Vorbereitung ist erreicht: Die letzten Koppeltrainings, also Trainingseinheiten, in denen beispielsweise Rad fahren und anschließendes Laufen gekoppelt werden, habe ich absolviert, lange Dauerläufe ebenfalls. Und auch die letzten Bahnen im Freibad sind geschwommen.
Was bleibt ist Nervosität. Ich weiß nur in der Theorie, was auf mich zukommen wird, kann aber noch nicht einschätzen, wie mein Körper darauf reagiert. Viel Schönes habe ich zum Beispiel nicht gehört, was das Schwimmen in so einer Menschenmasse betrifft: Von „Sich-aneinander-Entlangziehen-beim-Start“, gegenseitigem Schwimmbrillen-Abschlagen und anderen weniger netten Dingen wurde mir erzählt. Auf Todesangst beim Schwimmwettkampf habe ich echt keine Lust. Vielleicht sind das aber auch nur Horrorgeschichten und alles wird ganz entspannt! Das hoffe ich nach wie vor!
Momentan sieht es so aus, als würde auch das Wetter mitspielen, was mir vor allem fürs Radfahren wichtig wäre. Vermutlich werde ich eh wie ein Amateur aussehen, weil ich keine Klickpedale, sondern Schlaufen habe!
Wenn ich mir die Zeiten der Teilnehmer des vergangenen Jahres ansehe, wird es wohl darauf hinauslaufen, dass ich beim Schwimmen und Laufen einigermaßen mithalten kann, beim Radfahren jedoch deutlich abgehängt werde.
Letztendlich ist das egal, ich bin stolz, dass ich die Vorbereitung auf das Event durchgezogen habe. Der Wettkampf ist nun die Belohnung. Zu sehr verausgaben möchte ich mich nicht, da ich zwei Tage nach dem Triathlon für zwölf Tage durch Norwegen reisen werde. Die Devise lautet: Gesund über die Ziellinie laufen!

Autor: Johannes  |  Rubrik: studium  |  14.09.2018
Autor: Johannes
Rubrik: studium
14.09.2018

Medizin studieren

Supersommer

Das Wetter kann es nie allen recht machen: zu kalt, zu warm, zu nass, zu trocken. Erst beschweren sich alle über Regen und Kälte im Frühjahr, dann stöhnen alle wegen der Hitze.
Münster, bekannt für viele Regentage, ist da keine Ausnahme: Nach einem regenfreien Monat braucht es nur mal zwei Tage am Stück zu regnen, schon hört man selbst von Menschen, denen man logisches, analytisches und reflektiertes Denken durchaus zutraut, Sätze wie: „Dieser Dauerregen ist so typisch Münster!“. Als würde es in Freiburg oder anderen Sonnenstädten Deutschlands nicht auch mal zwei Tage durchregnen.
Wie auch immer, dieses Jahr ist in Münster der Frühling mehr oder weniger ausgefallen. Seit April herrschen konstant Temperaturen über 25 Grad. Auch Regen gab es kaum. Für meine Triathlon-Vorbereitung war das ein Segen. Laufen oder Rennradfahren ist bei Regen nicht so toll. Insofern will ich mich überhaupt nicht beschweren. Weniger toll ist die Dürre für sämtliche Pflanzen, die schon im Juni aussahen als sei der Herbst schon in Reichweite.
Und auch ich bin nicht frei von dieser Meckerei, ein paar Tage gab es auf jeden Fall, an denen ich ziemlich geflucht habe. Dabei ging es gar nicht um viel zu warme Bib-Tage beim Lernen, damit komme ich gut klar. Viel schlimmer ist es, wenn ich nach einer Nachtschicht morgens um halb sieben in mein Bett falle und in meinem Zimmer unter einer Dachschräge bereits kuschelige 25 Grad herrschen. Ausschlafen ist da einfach unmöglich. Aber wenigstens entlohnt das Wetter nach den Schichten!

Autor: Johannes  |  Rubrik: orientieren  |  10.09.2018
Autor: Johannes
Rubrik: orientieren
10.09.2018

Medizin studieren

Kaltstart

Nachdem ich in den vergangenen Semestern wenige Klausuren zu bestreiten hatte, standen im neunten Semester wieder viele Prüfungen an. Und zwar in Gynäkologie, Urologie, Rheumatologie, Unfallchirurgie, Orthopäde und Allgemeinmedizin – um die großen Fächer zu nennen. Zusätzlich in den kleineren Querschnittsfächern wie Arbeits- und Sozialmedizin, Umweltmedizin, Hygiene und dergleichen mehr. Insgesamt war es das „vollgestopfteste“ Semester meines Studiums, um es vorsichtig auszudrücken.
Leider hatte ich die Situation nicht richtig eingeschätzt. Anders kann ich es mir nicht erklären, dass ich beschloss, in den fünf Wochen zwischen meinem Frankreich-Urlaub und den Klausuren auch noch einen Teil der Klausuren des zehnten Semesters zu legen. Meine Idee war, im letzten Semester nur noch die Hälfte der Klausuren bestreiten zu müssen und so mehr Freiheit in der Gestaltung des Lernplans für das zweite Staatsexamen zu haben.
Naja, so habe ich den Stress eben vorverlagert. Nach drei Semestern relativ entspannter Klausurenphasen hatte ich in fünf Wochen ein ungewohnt hohes Pensum zu bewältigen. Wie man das schafft? Das ist Einstellungssache! Wenn man sich vorstellt, dass man später im Beruf 40 Stunden die Woche arbeiten muss, finde ich es hilfreich, sich zu sagen: Gut, jetzt muss ich mal für fünf Wochen 60 Stunden die Woche lernen. Danach kommen auch wieder bessere Zeiten. Also Augen zu und durch!

Autor: Johannes  |  Rubrik: studium  |  04.09.2018