Logo Bundesagentur für Arbeit
Logo Bundesagentur für Arbeit
  • Drucken
  • Versenden
  • PDF (Öffnet sich in neuem Fenster)

Kategorien

Medizin studieren

Auf nach Schweden

Die letzten Tage vor meiner geplanten Schwedenreise vergingen rasant – der eine oder andere Ausrüstungsgegenstand musste noch besorgt und Verpflegung für zwölf Tage beschafft werden.
Anders als für die Kanutour in Norwegen im vergangenen Jahr hatte ich fest vor, mir diesmal mehr Luxus zu gönnen. Soll heißen: Mehr Schokolade, Chips und statt Milchpulver H-Milch. Dinge, die, so banal das auch erscheinen mag, einen enormen Zugewinn an Komfort bedeuten. Dieser Komfort ist vor allem dadurch möglich, dass wir mit dem Bus anreisen, sämtliche Lebensmittel direkt ins Kanu packen können und so kaum etwas tragen müssen. Dann ging es los. Von Trelleborg aus fuhren wir gute 500 Kilometer in den Norden nach Westschweden. Dort angekommen packten wir alle Vorräte in die vom Veranstalter bereitgestellten Tonnen und setzten uns mit der Tour auseinander.
Das ganze würde so ablaufen, dass alle, die die gleiche Tour gebucht hatten, mit einem Bus, zum Ausgangspunkt gebracht werden und von dort aus sieben Tage Zeit haben, um die beschriebene Route zurück zum Kanucenter zu bewältigen.
Entsprechend hatten wir nur am ersten Tag mit den anderen Kanufahrern zu tun, da Startpunkt und -zeit logischerweise identisch waren. Doch schon ab Tag zwei befanden wir uns in totaler Einsamkeit.

Autor: Johannes  |  Rubrik: studium  |  08.09.2016
Autor: Johannes
Rubrik: studium
08.09.2016

Medizin studieren

Blick in den Kopf des Menschen

Dies soll keine Horrorgeschichte sein und auch niemanden anwidern, sondern schlicht eine ehrliche Schilderung dessen werden, was ich mache, wenn ich präpariere. Ich finde, das sollte man wissen, wenn man vorhat, Medizin zu studieren.
Das erste Mal, seit ich an meiner Körperspende arbeite, wurde mir etwas schwindelig. Ich habe bereits das Herz in meinen Händen gehalten, den Darm ausgewaschen, jeden Muskel am Oberschenkel freigelegt, Fett entfernt, Nerven gesucht sowie Leber, Magen und Milz aus dem Körper entnommen und das hat mir alles nichts ausgemacht. Was sollte also noch kommen, das mich schockt? Es war der Moment, als ich den halben Kopf in die Hand nahm.
Er wurde mittig durchgeschnitten, sodass die linke und rechte Gesichtshälfte voneinander getrennt sind und alle im Kopf mittig gelegenen Strukturen zu sehen sind. Ich sah die Hälfte der Zähne, die halbe Zunge, die rechte Augenhöhle, ein Nasenloch, den halben Rachen, den halben Kehlkopf und den halben Schädel, in dem das Gehirn liegen würde, wäre es nicht schon zuvor entfernt worden. Es war eine wirklich tolle Möglichkeit, Anatomie noch einmal richtig zu begreifen.

Autor: Thilo  |  Rubrik: studium  |  01.09.2016
Autor: Thilo
Rubrik: studium
01.09.2016

Medizin studieren

Freizeitstress

Nach den Klausuren ist es bei mir eigentlich selten so, dass ich schlagartig nichts zu tun habe und absolut tiefenentspannt bin. Genauso war es auch dieses Mal wieder, denn mit Ende der Klausurenphase hieß es für mich, den Spontanurlaub nach Schweden vorzubereiten. Es geht mit meinem Bus zunächst nach Travemünde, um von dort per Fähre nach Trelleborg zu fahren. Ab da sind es dann nur noch ein paar Kilometer zu einem Kanucenter, von wo aus ich mit einem Kumpel zu einer einwöchigen Kanutour aufbrechen werde.
Da unsere Kanu-Erfahrungen nicht allzu groß sind, muss jetzt erst mal ein Grundstock an Hintergrundwissen her, damit wir Pack- und Einkaufslisten schreiben können. Dazu kommen dann Vorbereitungen für das Blockpraktikum, welches mich direkt im Anschluss an den Urlaub in die Herz-Thorax-Chirurgie bringen wird. Auch darauf bin ich schon ziemlich gespannt, allerdings lassen sich die Verantwortlichen dort recht viel Zeit, mich mit Infos zu füttern, sodass ich befürchte, am Sonntag aus dem Urlaub zurückzukehren, um am Montag dann komplett ratlos vor der Eingangstür zu stehen. Aber normalerweise erweisen sich solche Sorgen ja dann doch immer als unbegründet. Egal, jetzt heißt die nächste Station erst mal Schweden. In vier Tagen geht es los!

Autor: Johannes  |  Rubrik: studium  |  29.08.2016
Autor: Johannes
Rubrik: studium
29.08.2016