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Medizin studieren

Testat Numero zwei

Beim zweiten Testat musste ich an einer Körperspende zeigen, was ich in den vergangenen Wochen gelernt habe. Ich habe sämtliche Muskeln des menschlichen Körpers freigelegt, die versorgenden Gefäße dargestellt und die Nerven sichtbar gemacht. Mit größter Sorgfalt und enormem Respekt stand ich Tag für Tag im Unterrichtssaal, um die Körperspende möglichst gut zu bearbeiten. Die Prüfung lief trotzdem schlecht.
Zuerst fragte mich die Prüferin, was in den vergangenen Wochen mein Gebiet gewesen sei. Ich antwortete ihr, dass ich an der Rückseite des rechten Oberschenkels gearbeitet hatte. Die Muskeln an der Körperspende waren in der Prüfung ziemlich schlecht ausgeprägt und ich erkannte deshalb kaum, um welche Muskeln es sich handelte. Ich sah meiner Prüferin an, dass sie unzufrieden mit meinen Antworten war.
Sie deutete auf den Arm der Körperspende und bat mich, doch ein paar Nerven zu zeigen und zu benennen. Anschließend sollte ich die Muskulatur des Daumens aufsagen. Dann stellte sie mir eine letzte Frage zur Rückenmuskulatur, die darüber entscheiden sollte, ob ich das Testat bestehe oder durchfalle. Ich konnte die Frage richtig beantworten und bestand haarscharf.

Autor: Thilo  |  Rubrik: studium  |  05.08.2016
Autor: Thilo
Rubrik: studium
05.08.2016

Medizin studieren

Semesterende

Kaum wieder in Deutschland angekommen, packte mich auch schon der Uni-Alltag. Drei Tage nach meinem Frankreich-Urlaub galt es, die Ultraschall-Prüfung (die Sono-Prüfung) zu bestehen. Ich habe gehört, dass sie nicht so schwierig sein soll, ein bisschen wollte ich mich aber schon vorbereiten. Und ehrlich gesagt hatte ich auch ein bisschen Bammel vor der Bedienung des Ultraschallgeräts. Abes es lief alles glatt.
Auch sonst wurde es mir nicht langweilig: Mein Vater kam spontan zu Besuch und der Zeitraum bis zu den Klausuren wurde immer kürzer. Mit nur noch viereinhalb Wochen bis zu den Klausuren sowie Verabredungen zu einem Festival und einem Familienfest kurz vor der Klausuren-Phase war die Devise klar: Ich musste anfangen zu lernen! Zudem musste ich noch einige Dinge in Hinblick auf den Beginn meiner Doktorarbeit klären, die nach den Prüfungen bevorsteht.
Da ich einen Hiwi-Job angeboten bekommen habe, werde ich nebenbei auf 450-Euro-Basis arbeiten. Für den Arbeitsvertrag muss ich ein Führungszeugnis beantragen und noch einige andere Formulare ausfüllen. Wie auch immer, der Stein der Produktivität wurde in Hinblick auf das Semesterende erfolgreich ins Rollen gebracht!

Autor: Johannes  |  Rubrik: studium  |  29.07.2016
Autor: Johannes
Rubrik: studium
29.07.2016

Medizin studieren

Besuch in Darmstadt

Vor kurzem besuchte ich einen Schulfreund in Darmstadt, der dort Industriedesign studiert. Was Industriedesigner machen? Sie planen und gestalten Produkte, beispielsweise aus Holz. Mein Schulfreund war nach dem Abitur erst einmal für drei Monate in Tansania und hat dort in einem Waisenhaus gearbeitet und anschließend Praktika in verschiedenen Schreinereien absolviert. Deshalb hat er ein bisschen später mit dem Studium angefangen, ist momentan im zweiten Semester und findet das Studentenleben gar nicht so stressig. Doch er ist meiner Ansicht nach auch ein wirkliches Ausnahmetalent. Schon zu Schulzeiten beschäftigte er sich mit Gestaltungs- und Bildbearbeitungssoftware.
Während meines Besuches zeigte er mir neben seinen kreativen Arbeiten auch die Stadt. Ehrlich gesagt hatte ich von Darmstadt bisher noch nicht viel gehört und war deshalb umso überwältigter. Wir besuchten die Mathildenhöhe, die höchste Erhebung der Darmstädter Innenstadt, auf der sich zahlreiche Bauwerke, Gartenanlagen, sowie Kunstwerke befinden. Unter anderem ist dort das Museum Künstlerkolonie sowie die Städtische Kunstsammlung Darmstadts.
Dann zeigte er mir seinen Campus, der wirklich faszinierend ist. Gemeinsam entwerfen hier Designer unterschiedlicher Fachrichtungen Gebäude, Gegenstände und Alltägliches.
Mein Fazit: Wer sich bei der Wahl des Studienstandortes noch nicht sicher ist, sollte sich unbedingt Darmstadt anschauen. Es bietet viel mehr, als ich dachte.

Autor: Thilo  |  Rubrik: studium  |  27.07.2016
Autor: Thilo
Rubrik: studium
27.07.2016