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Wechselhafte Surfbedingungen

Während unseres Surfurlaubs in Frankreich, hatten mein Kumpel und ich alle möglichen Wellenbedingungen. Von perfekten Wellen, bis hin zu einer stürmischen See mit heftigen Windböen, war alles dabei. Zunächst waren die Wellen nicht so groß wie erwartet, sodass wir immer pendelten, um die besten Bedingungen an den anderen Stränden vor Ort abzuchecken. Das klappte auch ganz gut und wir verbrachten ein paar tolle Tage im Wasser.
Dann wurde es jedoch kalt und vor allem stürmisch. Da Surfen bei den starken Windböen kaum möglich war, beschränkten wir uns in den kommenden Tagen aufs Einkaufen, Kochen und Essen, um genug Energie zu haben, sobald wir wieder ins Wasser konnten. Nebenbei machten wir Bekanntschaft mit dem französischen Ordnungsamt, das ein Problem damit hatte, dass wir auf einem Parkplatz kochten und damit mehr als einen Stellplatz nutzten. Da auf dem Platz für 300 Autos nur zehn standen, fanden wir das etwas übertrieben, trotzdem mussten wir unsere Mahlzeit im Bus fortsetzen.
Zum Ende unseres Urlaubs wurden die Wellen dann noch mal richtig gut und wir fuhren mit dem Gefühl, das Beste aus den zwei Wochen gemacht zu haben, zurück nach Münster.

Autor: Johannes  |  Rubrik: studium  |  26.07.2016
Autor: Johannes
Rubrik: studium
26.07.2016

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Die ersten Urlaubstage

Wie geplant fuhr ich zusammen mit einem Kumpel zum Surfen nach Frankreich. Früh am Morgen verließen wir das regnerische Nürnberg, um nach 19 Stunden Fahrt am stürmischen Atlantik anzukommen. Zunächst sollte es laut Vorhersage ganz gute Wellen zum Surfen geben. Die Tage darauf sollte das Meer dann allerdings ruhiger werden. Entsprechend motiviert hüpften wir nach nur sechs Stunden Schlaf in das herrliche Nass, das aufgrund der wenigen Sonnentage in diesem Jahr noch ziemlich kalt war. Nach neun Monaten endlich wieder auf dem Brett zu stehen – das fühlte sich richtig gut an.
Nach dieser ersten Session fuhren wir weiter in den Süden nach Capbreton. Dort angekommen gönnten wir uns nach einem kurzen Shopping-Trip weitere vier Stunden im Wasser.
Der Muskelkater, den uns dieser intensive erste Tag bescherte, behinderte uns allerdings kaum, denn wie erwartet verschwanden die Wellen am folgenden Tag, sodass wir uns auf nach San Sebastian in Spanien machten. Dort genossen wir das Wetter, Tapas und günstigen Rotwein im Kneipenviertel.
Nach zwei Tagen zog es uns allerdings wieder nach Frankreich, denn die Wellen sollten nun wieder besser werden.

Autor: Johannes  |  Rubrik: studium  |  22.07.2016
Autor: Johannes
Rubrik: studium
22.07.2016

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Angst zu scheitern

Angst davor zu scheitern hatte ich eigentlich nie. Vor den Abiturprüfungen war ich zwar wirklich sehr aufgeregt, doch das ist nichts im Vergleich dazu, wie ich mich im Medizinstudium im Moment fühle. Aber es geht schließlich auch um mehr: um mein Leben in Münster, den Beruf, den ich später ergreifen möchte, meine Freunde hier und den Nebenjob. Im Vergleich zum zweiten Semester kommt mir das erste plötzlich unheimlich leicht vor. Nun muss ich noch mehr investieren.
Mein Tag besteht aus der Biochemie-Vorlesung am Morgen, dem anschließenden Präparierkurs, Seminaren und Praktika am Nachmittag und dem Lernen am Abend. Den Kopf bekomme ich nur noch frei, wenn ich es doch mal schaffe, Sport zu treiben oder meine Freunde zu treffen.
Tatsächlich denke ich zurzeit manchmal daran, das Studium abzubrechen. Aber meine Freunde erinnern mich daran, wofür ich all das auf mich nehme und das Ziel, Arzt zu werden, lässt mich durchhalten.

Autor: Thilo  |  Rubrik: studium  |  14.07.2016
Autor: Thilo
Rubrik: studium
14.07.2016