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Medizin studieren

Medizinische Psychologie und Biochemie

Das zweite Semester im Medizinstudium wird vor allem vom Präparierkurs beherrscht. Zusätzlich habe ich einen Kurs in medizinischer Psychologie, ein Praktikum und ein Seminar der Biochemie.
In medizinischer Psychologie beschäftige ich mich nicht nur mit psychischen Krankheiten wie Demenz, Depression oder dem Borderline-Syndrom, sondern auch damit, wie man mit Patienten umgeht. Im Vordergrund steht dabei das erste Gespräch mit einem Patienten, wo es darum geht, eine Vertrauensbasis zu schaffen. Auch wurde ich hier damit konfrontiert, wie man einem Menschen sagt, dass er bald sterben wird, weil der unheilbar krank ist. Noch vor einigen Jahren wurden die Studierenden meines Wissens nicht auf solche Situationen vorbereitet. Ich bin froh, dass mittlerweile erkannt wurde, wie wichtig neben dem Fachlichen auch das Zwischenmenschliche ist.
In Biochemie stehen neben einer Vorlesung auch ein Seminar und ein Praktikum an. Das Seminar dient insbesondere der theoretischen Aufarbeitung des Wissens aus der Vorlesung. Das Praktikum hilft dabei, die vermittelten Lehrinhalte umzusetzen. Schon nach dem ersten Praktikumstag habe ich festgestellt, dass es mir deutlich mehr Spaß macht als die vergangenen Praktika in Physik und Chemie, weil es bedeutend zielorientierter ist. Alle Versuche, die wir durchführen, basieren auf einer Krankheit, die uns zu Anfang vorgestellt wird. Zum Schluss findet ein Abschlussgespräch statt, bei dem die Ergebnisse zusammengetragen werden. Ich muss sagen, bis jetzt finde ich das zweite Semester wirklich interessant.

Autor: Thilo  |  Rubrik: studium  |  08.07.2016
Autor: Thilo
Rubrik: studium
08.07.2016

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Erste Hilfe

Es regnet in Strömen. Die Sicht ist schlecht, die Autos rutschen zunehmend über die nasse Fahrbahn. Dann gerät der Wagen vor uns außer Kontrolle und wir hören ein lautes Krachen. Wir stellen die Warnblinkanlage an und vergewissern uns, dass wir sicher neben dem verunglückten Wagen halten können. Nachdem wir ausgestiegen sind, stellen wir ein Warndreieck auf, um die Unfallstelle abzusichern. Einer von uns begibt sich zu dem Wagen und schaut nach den Insassen. Der Fahrer ist bei Bewusstsein, der Beifahrer nicht. Einer wählt den Notruf, nennt unseren Standort und beschreibt, was passiert ist. Dann beginnen wir, den Beifahrer aus dem Auto zu befreien. Wir stellen fest, dass der Mann nicht atmet, also beginnen wir, ihn zu reanimieren. Ich öffne die Jacke des Verunglückten, reiße sein T-Shirt auf und beginne mit der Herz-Druck-Massage. In den nächsten Minuten, die sich wie Stunden anfühlen, warten wir auf den Rettungswagen.
Für das Physikum musste ich an einem Erste-Hilfe-Kurs teilnehmen. Genauso echt wie ich euch das eben beschrieben habe, wurde auch im Kurs die Notsituation nachgestellt. Die „Opfer“ waren aber Schauspieler. Wir lernten an den zwei Tagen, wie wir im Ernstfall reagieren müssen, wenn wir beispielsweise einen Menschen vorfinden, der unterkühlt ist, nicht mehr atmet oder einen Krampfanfall erleidet.
Sollte der Ernstfall wirklich eintreten, ist zwar nicht garantiert, dass alle Teilnehmer des Kurses angemessen und sofort reagieren, aber immerhin haben wir es geübt und wurden geschult, wie wir im Notfall helfen können.

Autor: Thilo  |  Rubrik: studium  |  01.07.2016
Autor: Thilo
Rubrik: studium
01.07.2016

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Ab nach Frankreich

Nachdem der Urlaub im vergangenen Jahr etwas kurz kam, habe ich mit meinem Mitbewohner geplant, für zwei Wochen zum Surfen nach Frankreich zu fahren. Da ich in diesem Sommer wohl nicht noch einmal an den Atlantik kommen werde, habe ich beschlossen, diesmal nicht im Surfcamp zu arbeiten, um möglichst viel selbst ins Wasser zu kommen.
Zuerst hieß es, nach Nürnberg zu fahren, um meinen Bus abzuholen. Glücklicherweise ist er durch den TÜV gekommen, sodass unserer Reise nicht mehr im Wege stand. Von dort aus brachen mein Mitbewohner und ich dann früh am Morgen nach Frankreich auf. Wir planten, möglichst durchzufahren, um in der Nacht in Frankreich anzukommen und das gelang uns auch.
Schon Tage vorher war ich aufgeregt und voller Vorfreude. Die Wetter- und vor allem die Wellenvorhersagen sahen einigermaßen gut aus, das machte mir Hoffnung.

Autor: Johannes  |  Rubrik: studium  |  23.06.2016
Autor: Johannes
Rubrik: studium
23.06.2016