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Medizin studieren

Knochen, Bänder und Sehnen

Der Prüfer deutet auf die Wirbelsäule und bittet mich, ihm die Wirbelkörper zu erklären und alles Wissen, das ich in den letzten Tagen in mich aufgenommen habe, sprudelt nur so aus mir heraus, Begriffe wie Corpus vertebrae, Arcus vertebrae mit Pediculus und Lamina fallen.

Dann wird mir das Modell eines Knies gereicht. Ich drehe es in meinen Händen und erkläre dem Prüfer die Besonderheiten der Außenbänder. Auf das Verwachsen des Innenbandes mit der Gelenkkapsel deutend erkläre ich ihm, dass der mediale Meniskus anfälliger für Verletzungen und unbeweglicher sei, als es der äußere Meniskus ist. Er nickt zustimmend, doch wirklich zufrieden wirkt er nicht. Stattdessen bittet er mich bereits, ihm die Löcher der inneren Schädelgrube zu erläutern. Ich rufe mein Wissen dazu ab, dann ist es bereits vorbei. Ich sehe, wie er auf meiner Karte unterschreibt und schließe daraus, dass ich bestanden habe, ohne dass er es jedoch deutlich zur Geltung bringt. Etwas ungläubig und mehr als erleichtert stolpere ich aus dem Prüfungssaal.

Intensiv. Dieses Adjektiv beschreibt sehr gut, wie die fünf Tage vor dem ersten Testat verliefen. Drei Vorbereitungstage wurden uns gewährt, dazu musste das Wochenende genutzt werden, um den anstehenden Stoff zu bewältigen. Der Zweck war dieses wirklich kurze Testat, das vielleicht 90 Sekunden dauerte. Eigentlich ein Witz, sich so sehr anzustrengen, um dann, mit etwas Glück in der Themenauswahl, zu bestehen – denn mein gesamtes Wissen wurde in den 90 Sekunden wohl kaum beleuchtet.

Der erste wichtige Schritt des zweiten Semesters ist geschafft. Jetzt heißt es, sich auf Biochemie, den Präparier-Kurs und die medizinische Psychologie zu konzentrieren, die im Laufe der nächsten Monate Thema sein werden.

Autor: Thilo  |  Rubrik: studium  |  03.06.2016
Autor: Thilo
Rubrik: studium
03.06.2016

Medizin studieren

Beachvolleyball im Schnee

Um uns auf ein Beachvolleyballturnier vorzubereiten, trainierten mein Beach-Partner und ich fleißig. Doch dann bescherte uns das Wetter einen kleinen Wintereinbruch, sodass wir das Training erstmal vergessen konnten.

Während es draußen windete, regnete, blitzte und donnerte, beobachteten wir bangend die Wettervorhersage für das kommende Wochenende.

Wirklich hoffnungsvoll stimmte uns das allerdings nicht: Beachen bei sieben Grad und Regen – echter Spaß sieht anders aus.

Dann war es so weit und am Morgen zeigte uns das Thermometer gerade mal vier Grad an. Dick eingepackt in Mütze, vier Lagen Sportklamotten, Skiunterwäsche sowie Handschuhe machten wir uns also auf den Weg.

Wir waren nicht die einzigen in dieser Montur: Auch unsere Gegner hatten sich warm angezogen.

Dann ging es los und siehe da: Während des Spielens machten die winterlichen Temperaturen kaum jemandem etwas aus. Zwischendrin zeigte sich das Wetter dann von seiner launigsten Seite: Angefangen mit Bewölkung und Kälte, über Hagel, kurzzeitigen Schneefall bis hin zu einer kräftig scheinenden Sonne, die einem den Schweiß auf die Stirn trieb und dazu verlocke, die Kleiderschicht abzulegen. Im nächsten Augenblick jedoch versteckte sie sich wieder hinter einer dicken, schwarzen Wolke und quittierte diesen Abgang theatralisch mit kräftigen Sturmböen quittierte.

Autor: Johannes  |  Rubrik: studium  |  30.05.2016
Autor: Johannes
Rubrik: studium
30.05.2016

Medizin studieren

Zurück nach Münster

Nach vier Wochen Heimat freute ich mich schon sehr darauf, wieder in meinen aktuellen Wohnort Münster zurückzukehren!

Endlich konnte ich wieder Volleyball spielen und meine Kommilitonen sehen. Nach sechs gemeinsamen Semestern verbindet mich dann doch eine enge Freundschaft mit einigen von ihnen. Das Wetter war toll und die ersten fünf Tage waren geprägt von viel Sport, langen Abenden mit Freunden und dementsprechend kurzen Nächten.

Zudem haben natürlich auch wieder die Vorlesungen begonnen. Da die Klausuren jedoch noch in weiter Ferne liegen, gehe ich entsprechend locker an das Ganze heran und unvoreingenommen in die Seminare. Für mich bedeutet das immer, mich nur auf die Veranstaltungen vorzubereiten, die mich besonders interessieren, und den Rest für die Klausurenphase im Hinterkopf zu behalten. Zunächst gilt es also, wieder in der Stadt Fuß zu fassen! Kochen, einkaufen, geregelte Tagesabläufe – an das alles muss ich mich nach vier Wochen „Hotel-Mama“ erst wieder gewöhnen.

Gleichzeitig plane ich natürlich Freizeitaktivitäten für das Semester. Mit einem guten Freund fahre ich demnächst nach Frankreich zum Surfen, in zwei Wochen gilt es, ein Beachvolleyball-Turnier zu gewinnen, außerdem stehen ein Festival und diverse andere Dinge an, die den Freizeitstress-Pegel in die Höhe treiben! Langweilig, so viel steht schon mal fest, wird mir in nächster Zeit garantiert nicht!

Autor: Johannes  |  Rubrik: studium  |  23.05.2016
Autor: Johannes
Rubrik: studium
23.05.2016